15.11.2025 Jahres- und Tätigkeitsbericht des Vorsitzenden Ullrich Weber                erstellt für die Jahreshauptversammlung des Schlaganfall Landesverbandes Niedersachsen e.V.

Auch im Jahr 2025 gilt:  Gegenseitige Unterstützung und gemeinsames Handeln helfen und spenden uns selbst viel Kraft. Sie stellen darüber hinaus ein unersetzliches, verbindendes Element im Rahmen unserer Verbandsarbeit dar.   

Unser Kampf zur Stärkung der Selbsthilfebewegung geht immer weiter. Lasst uns nicht müde werden! Wir erschließen uns neue Arbeitsfelder indem wir uns immer weiter vernetzen.  Wir bemerken es Jahr für Jahr auf den von uns besuchten Messen und Ausstellungen, dass unsere Expertise gefragt ist und unsere Kompetenzen anerkannt werden. Wir als Verband haben einen Stellenwert erreicht, der nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden darf. Kontinuität und Durchhaltevermögen, insbesondere aber auch der direkte Zugang zu Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen und ihren Angehörigen und der Umgang mit ihnen stärkt uns alle und lässt uns immer weiterwachsen. Wir müssen über Selbsthilfe reden! Wir müssen über das reden, was wir machen! Wir müssen fortlaufend im Gespräch bleiben! Es kann und darf nicht sein, dass die Selbsthilfe erst bei eigener Betroffenheit Einzug in die Köpfe hält.    Packen wir es an: Gemeinsam schaffen wir das!

06.01. Beratung im Schlaganfallbüro in Walsrode. Bereits seit drei Jahren gibt es hier diese Sprechstunde

13.01. im unmittelbaren Anschluss an den Urlaub des Vorsitzenden ist heute das Schlaganfallbüro Niedersachsen in Burgdorf wieder besetzt und bietet Beratung vor Ort an

An der am Abend des 13.01. stattfindenden Beratung zur Barrierefreiheit Burgdorfs nimmt mit Ulf Bosse ein nach dem erlittenen Schlaganfall stark eingeschränktes SLN-Mitglied mit sehr guten Ortskenntnissen teil

Auch am 27.01. und am 03.02. findet die Schlaganfallberatung vor Ort in Burgdorf statt

Am 03.02. Beratungstag auch in Walsrode

Die für den 07.02. geplante Vorstandssitzung in Dauelsen musste leider aufgrund einer Terminüber-schneidung abgesagt werden

07.02. Treffen der gewählten Mitglieder des Vergabekreises der GKV in Burgdorf

Auch am 10.02. findet die Schlaganfallberatung vor Ort in Burgdorf statt

14.02. SLN-Seminar in Burgdorf zur Krankenkassenförderung im Jahr 2025

die Schlaganfallberatung am 17.02. und am 24.02. findet in der Hannoverschen Neustadt statt

27.02. Video-Konferenz des Vergabekreises der GKV. Die gewählten Vertreter der Niedersächsischen Selbsthilfeorganisationen besprechen sich im Rahmen einer online-Sitzung.

03.03. Schlaganfall-Beratung in Burgdorf und Walsrode

04.03. Vergabesitzung mit den Krankenkassen bei der AOK Niedersachsen. Leider kann der Vorsitzende aufgrund einer sich verstärkenden Erkrankung nicht teilnehmen

10.03. Schlaganfall-Beratung in Burgdorf

Am 14.03. kommt der Vorstand des SLN mit den Beisitzern in Burgdorf zusammen, bespricht die an-stehenden Projekte des laufenden Jahres und bereitet das Betroffenen- und Angehörigen-Seminar am Folgetag vor

15.03. parallel finden in Burgdorf zwei Seminare statt. Ein Angehörigen-Seminar im Hotel Ayhan in der Weststadt und ein Betroffenen-Seminar in den Regionsräumlichkeiten und im Schlaganfallbüro in der Hannoverschen Neustadt. Beide Seminare, deren Teilnehmer am späten Nachmittag gemeinsam das Erlebte Revue passieren lassen, sind sehr gut besucht und sollen nach Wunsch des teilnehmen-den Personenkreises in dieser Form als Tagesseminar wiederholt werden (Auftrag für 2026!)

Auch am 17.03, am 24.03. und am 31.03. findet die Schlaganfallberatung in Burgdorf statt

Vom 26.03. bis zum 28.03. findet in Duisburg der Ü55 Kongress Schlaganfallbetroffener und Angehöriger statt. Leider musste die geplante Teilnahme eines Beisitzers aus persönlichen Gründen abgesagt werden

07.04. Schlaganfall-Beratung in Burgdorf und Walsrode

10.04. Fahrt des Vorsitzenden zur Unterschrifteneinholung und zu Absprachen nach Schwarme zu unserer Schriftführerin

11.04. Gesprächstermin bei der BKK exklusiv in Lehrte

Am 14.04. findet wieder die Schlaganfall-Beratung in Burgdorf statt ebenso am 28.04.

Am 29.04. findet eine sehr ausgiebige und ertragreiche persönliche Abstimmung mit dem Vorsitzenden des Forum Gehirn statt. Probleme, wie die mangelnde Bereitschaft zur langfristigen Bindung durch Übernahme eines Vorstandspostens, existiert nicht nur beim SLN, sondern auch bei vielen anderen gemeinnützigen Vereinen. Inhaltlich konnten wir große Übereinstimmungen feststellen und sind beide fest entschlossen die Zusammenarbeit auszubauen 

05.05. Beratungstermin im Büro Burgdorf und Erledigung diverser Schreibarbeiten durch den Vorsitzenden

05.05. Im SLN-Büro in Walsrode beraten Elfriede Garbade-Campe und Manfred Garbade zum Thema Schlaganfall.

Im Anschluss an den Beratungstermin in Burgdorf reist der Vorsitzende in Begleitung zu einem von der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe veranstalteten Austauschtreffen nach Münster. Dieses findet am Folgetag, dem 06.05. in der katholisch-sozialen Akademie des Bistums Münster statt und ist mit etwa 30 Teilnehmenden gut besucht. Die Rückreise aus Münster erfolgte am 07.05.

Am 09.05. findet im Unikat in Rotenburg (Einrichtung der Lebenshilfe) die nächste SLN Vorstands-sitzung in Präsenz statt

12.05. Beratung im Schlaganfallbüro Niedersachsen in Burgdorf

Den Tag gegen den Schlaganfall verschieben wir vom 10.05 auf den 17.05., denn an diesem Datum findet der Hannoversche Selbsthilfetag statt

Besuch bei unserem Kooperationspartner Haus der Ruhe in Meyenfeld am 15.05. (Abholung der für uns gedruckten Broschüren mit SLN Werbung auf der Umschlagseite)

16.05. Transporterabholung bei HERTZ in Celle. Im Anschluss daran Beladung in Burgdorf

17.05. Selbsthilfetag Hannover. Allein die Anreise kann schon zum Abenteuer werden, wenn man an die Höhe so mancher Bahnbrücke in der Hannoverschen Innenstadt denkt. So ein Transporter hat eine beachtliche Höhe und nicht an allen Brücken sind die Oberleitungen der ehemaligen Straßenbahnen demontiert. Da ist früh am Morgen besondere Vorsicht geboten. Mit fünf Personen (Birgit und Walter Perlich, Joachim Krohn, Bärbel und Ullrich Weber) wurde der Aufbau am Kröpke erledigt und der Stand eingerichtet. Noch am selben Abend wurde das Mietfahrzeug entladen

Am 19.05. wurde das HERTZ-Auto vom Vorsitzenden vor Beginn der Bürozeit in Burgdorf nach Celle zurückgebracht. Anschließend war das Schlaganfallbüro Niedersachsen während des vierwöchigen Schweiz-Urlaubs nicht besetzt. Aufgrund des guten persönlichen Verhältnisses zu den SPN Mitarbeiterinnen wurde in dieser Zeit zwar nicht zum Schlaganfall beraten, aber auch kein Ratsuchender weggeschickt. Vielen Dank!

Vom 22.05. bis zum 24.05. findet in Karlsruhe die REHAB statt. Eine Messe mit einem ähnlichen Angebot der bisherigen INVITA in Bremen oder auch der weiterhin stattfindenden IRMA in Bremen oder Hamburg. Zukünftig wird auch die in Norddeutschland stattfindende IRMA vom Messebetreiber der REHAB veranstaltet. Ein zusätzlicher Grund einen Beisitzer zu beauftragen vor Ort Erkundigungen einzuholen und sich ein Bild von der dortigen Veranstaltung zu machen

Am 02.06. ist unser Schlaganfall-Büro in Walsrode wieder für alle Ratsuchenden geöffnet

Leider ist an manchen Tagen die Veranstaltungsfülle nicht mehr ehrenamtlich zu bewältigen. So auch am 22.06.. Leider konnte der SLN am Sommerfest des Hauses der Ruhe mit seiner Vielzahl dort anreisender Besucher nicht teilnehmen

23.06. Das Büro in Burgdorf ist wieder besetzt. Zuerst werden die auf dem Anrufbeantworter gelandeten Personen abtelefoniert. In vier Wochen kommt da einiges zusammen, obwohl sämtliche Mail-Anfragen von    der Schweiz aus beantwortet oder aber meinen Vorstandskollegen mit der Bitte um Kontaktaufnahme weitergeleitet wurden. Was haben wir früher bloß ohne Internet gemacht?

Am 24.06. wird vom Vorsitzenden in Celle wieder einmal ein Transporter abgeholt. Mit diesem Fahrzeug werden in Garbsen auch gleich noch für uns gedruckte Broschüren „Schlaganfall und jetzt?“ abgeholt. Anschließend wird der Transporter mithilfe von Walter und Birgit Perlich, sowie meiner Frau an unseren beiden Lagerorten in Burgdorf für die IRMA beladen

Am 25.06. erfolgte die Anreise nach Bremen ins Hotel. Grund ist die IRMA auf dem dortigen Messegelände. Anschließend wurde dann in Halle 7 unser Infostand aufgebaut

26. bis 28.06. Die IRMA ist für die Besucher geöffnet.

Dabei zeigten sich die Messebesucher erneut sehr dankbar über die Angebote auf der IRMA und erwähnten in den vielen Gesprächen am Stand immer wieder, dass die Qualität der Veranstaltung kontinuierlich gesteigert wurde. Unser Messestand war an allen Messetagen gut frequentiert. Die Besuchergruppen interessierten sich insbesondere für unsere Publikationen zum Thema Schlaganfall und zeigten großes Interesse daran unseren Alterssimulationsanzug auszuprobieren.

Visualisierte Schlaganfall-Vorträge während der Messetage zu meinem persönlichen Erleben und Empfinden nach Schlaganfall vor vielen interessierten Besuchern rundeten eine durchweg gelungene Veranstaltung ab und machten mir und meinen Mitgestaltern wieder einmal bewusst, wie wichtig doch Selbsthilfearbeit vielen Menschen ist. Insbesondere auch die Werbung für das gemeinsame Engagement.  Auch in diesem Jahr setzten wir bei einem Vortrag, welchen wir zu zweit hielten, unseren Simulationsanzug ein. Die Resonanz während der Demonstration auf der Bühne war groß, in der Folge an unserem Infostand inmitten der Messehalle überwältigend. Die Hemiparese, zumindest ihre mechanischen Auswirkungen, erlebbar zu machen fand großen Anklang bei allen Probanden. Hier für ein besseres Betroffenenverständnis zu werben ist unser Hauptanliegen. Solch ein Proband bekommt die einschränkenden Materialien angezogen und verbleibt darin vielleicht eine ¼ Stunde; ein Schlaganfall-Betroffener mit Halbseitenlähmung lebt damit auf Dauer. Außerdem besteht nicht die Möglichkeit die den Betroffenen lebenslänglich verfolgenden Wahrnehmungsstörungen zu simulieren, womit das Nachempfinden nur in sehr beschränktem Umfang simuliert werden kann. Angehörige und Betroffene nahmen wie immer gern unsere individuellen Beratungsangebote war

Am Sonntag, dem 29.06. reisten wir nach dem Abbau wieder nach Hause zurück und entluden das gemietete Fahrzeug

30.06. Fahrzeugrückgabe in Celle und anschließende Bürozeit in Burgdorf 

Am Gruppensprechertreffen in Hamburg am 02.07. der DSDH nimmt vonseiten des SLN der stellvertretende Vorsitzende Krohn teil und vertritt dort unsere Interessen                                                                                                                                      

 

07.07. Öffnung des SLN-Büros in Walsrode; auch das Schlaganfall Büro Niedersachsen in Burgdorf ist geöffnet. Beraten wird rund um das Thema erworbene Hirnstörungen

11. bis 13.07. Klausur des erweiterten Vorstands in Bad Lauterberg. Im Wesentlichen geht es um die diesjährige JHV mit den anstehenden Neuwahlen. Alle Anwesenden werden aufgefordert, sich nach geeigneten, verlässlichen Mitstreitern umzusehen. Alle Anwesenden erklärten ihre Bereitschaft zur erneuten Kandidatur. Leider möchte unsere Beisitzerin Frau Schuh aufgrund gesundheitlicher Probleme nicht wieder kandidieren. Nach eigener Aussage hat sie den Anspruch an sich selbst Aufgaben mit 120% erfüllen zu wollen und dieses ist ihr im Moment leider nicht möglich. Der Vorsitzende verteilt eine mehrseitige Zusammenstellung seiner Vorstellungen der zukünftigen Zusammenarbeit. Dieses Pamphlet stellt insbesondere das persönliche Zeitmanagement eines jeden Einzelnen in den Mittelpunkt und setzt mehr Arbeitsverteilung voraus. Auch sollen Projekte nicht in erster Linie vom SLN getragen werden, sondern von den örtlichen SHGn 

Am 14.07. ist das Schlaganfall-Büro Niedersachsen in Burgdorf wieder besetzt und berät hilfesuchende Personen

Ebenso erfolgt die Büro-Beratung auch am 21. und am 28.07.. Augenblicklich, so bemerken wir es in der Beratung, erfolgen aufgrund der geringen Personalstärke in den Kliniken, aber sicherlich auch vor dem Hintergrund beschränkter Finanzmittel, viele Ablehnungen dringend erforderlicher Rehabilita-tionsmaßnahmen durch die Gesetzlichen Krankenlassen. Eine Reha muss dann zwingend erfolgen, wenn zu erwarten ist, dass die Wiederherstellung verloren gegangener Funktionen, wenn sie intensiv beschult werden, zum großen Teil zurückkehren. Ambulante Behandlungen am Wohnort des Betroffenen können nie den Erfolg einer Reha erreichen. Da wir möchten, dass Betroffene so lange wie möglich selbstbestimmt in der eigenen Umgebung verbringen können, müssen wir uns auch zukünftig intensiv mit dem jeweiligen Leistungsträger auseinandersetzen.   

04.08.25 am ersten Montag jeden Monats sind wieder die Büros in Burgdorf und Walsrode besetzt

Am späten Vormittag des 04.08., nach einer verkürzten Beratungszeit in Burgdorf, machen sich der Vorsitzende und eine Beisitzerin auf den Weg nach Bremervörde. Auf Anregung der Mitglieder der dortigen EinSchlag - Gruppe, soll Joachim Krohn vom LK eine Ehrung erfahren, von welcher er selbst im Vorfeld aber nichts wusste. Eine Mitarbeiterin des LK Rotenburg aus Stade überreichte dem stellvertretenden Vorsitzenden Krohn die entsprechenden Unterlagen. Im Anschluss daran sprach der Vorsitzende des SLN noch zu den anwesenden Gruppenmitgliedern und Gästen der Veranstaltung und bedankte sich bei J. Krohn für die immer sehr loyale Zusammenarbeit. Er hebt die Aufrichtigkeit, Verlässlichkeit und Treue hervor, welche beinhaltet, sich für gemeinsame Interessen und Werte einzusetzen, Unterstützung zu bieten und sich nicht einfach abzuwenden, wenn es schwierig wird. Loyalität ist eine Eigenschaft, auf die man sich verlassen kann, die Vertrauen schafft und den Zusammenhalt stärkt. 

Am 09.08. findet in der Soltauer Stadtmitte, verantwortet von unser Mitgliedsgruppe Walsrode, welche für den Heidekreis zuständig ist, der dortige Selbsthilfetag statt. Herr Krohn unterstützt vor Ort bei der Schlaganfallberatung vonseiten des SLN

Vom 11. bis zum 13.08. fand das von Herrn Krohn (EinSchlag-SHGn) organisierte Gruppenseminar in Worpswede statt. Der Schlaganfall Landesverband wurde durch den zweiten stellvertretenden Vorsitzenden, Herrn Garbade und eine weitere Beisitzerin repräsentiert. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde Joachim Krohn von den Gruppenmitgliedern ein Bild des nach der Ehrung am 4.8. erschienenen Zeitungsartikels überreicht.                                                            Eine schöne Geste der Anerkennung.

Am 18.08. ist das Schlaganfallbüro Niedersachsen wieder genauso wie auch am 25.08.25 besetzt

 

30. und 31.08. Vörder Seefest. Am Samstag unterstützt der Vorsitzende die ausrichtende Gruppe EinSchlag vor Ort in Zusammenarbeit mit einem seiner Großkinder und stellt bei dieser Gelegenheit fest, dass sich in Bremervörde viele Vereine und Verbände an der Veranstaltung beteiligen. Selbsthilfe muss dort hingehen und sich zeigen wo Menschen sich aufhalten und dass ist hier in lockerer Atmosphäre gegeben.                    

Am 31.08. gibt es gleich zwei fast zeitgleiche Einladungen von Wohnprojekten in der Region Hannover. Beide Termine werden wahrgenommen.

01.09.25 die Schlaganfall-Büros in Burgdorf und Walsrode sind wieder einmal geöffnet und empfangen Ratsuchende. Parallel dazu haben unsere Großveranstaltungen, wie die REHACARE, einen großen Planungsaufwand der oftmals viel Zeit bindet.

Vom 03. bis zum 05. September sind der Vorsitzende und eine weitere Beisitzerin zu einem Austauschtreffen in Zwickau. Veranstaltet von der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe kommen hier Menschen aus unterschiedlichen Bundesländern zusammen um sich gegenseitig zu beraten und Tipps zu erhalten. Uns fällt auf, dass manche Strukturen in den nun schon nicht mehr so „Neuen Bundesländern“ immer noch grundlegend anders sind als bei uns. SH läuft auch hier, aber oftmals auf einer anderen Basis. Keinesfalls möchte ich mir anmaßen hier „Entwicklungshilfe“ anzubieten, aber etwas mehr Selbstvertrauen der Einzelgruppen(sprecher) wäre sehr wünschens-wert. Ein Grund dafür weiterhin auch entferntere Ziele anzusteuern und auch dort Erfahrungen weiterzugeben.

08.09.25 Aufgrund einer mich stank beeinträchtigen Erkrankung muss die Büroberatung in Präsenz ausfallen, wird aber per Telefon erledigt.

13.09.  Am heutigen Tage findet, organisiert von der Konrad-Adenauer-Stiftung, der Celler Sozialkongress statt, aber, wie es manchmal bei vielen Terminen ist, muss einer abgesagt werden. So ist es auch hier, obwohl die Netzwerkerweiterung ein wichtiges Thema ist.

Am 13.09. erfolgte Abholung eines Transporters für die REHACARE in Celle. Die Besonderheit heute, dass wir ein mit Graffiti besprühtes Fahrzeug übernahmen, welches am Vortag in Berlin so „neu“ gestaltet wurde.  Beladung des Transporters am 14.09. mithilfe dreier zusätzlicher ehrenamtlicher Unterstützer. Die besondere Aufgabe besteht darin, in unserem Lager die benötigten Materialien für die REHACARE in Düsseldorf, den Oktobermarkt in Burgdorf und den Gesundheitstag zusammenzustellen und getrennt voneinander zu verwahren beziehungsweise zu laden.

2025 allgemein: Zu den in diesem Bericht genannten Terminen kommen etliche Beratungstermine hinzu, die hier gar keinen Platz fänden im Einzelnen aufgeführt zu werden.

Die Anreise nach Düsseldorf erfolgte dann mit mehreren Fahrzeugen am Montagmorgen, dem 15.09.2025. Das Aufbau-Team, bestehend aus insgesamt fünf Personen aus dem Kreis unserer Vorstandsmitglieder und Beisitzer reiste ebenfalls an diesem Tage an. Der Transporter wurde noch am Anreisetag auf das Messegelände verbraucht und unser Standplatz in Halle 6 in Augenschein genommen.

Am 16.09. erfolgte der Aufbau. Wie auf den vorangegangenen Messen auch gestalteten wir gemeinsam einen sehr ansprechenden Messestand. Um uns herum Chaos, da viele Stände nicht von den betreuenden Personen, sondern fremden Dienstleistern aufgebaut werden, die wenig oder oftmals auch gar nicht auf Sauberkeit achten. Eingerissene Bodenab-deckungen und Zigarettenkippen auf dem Teppichboden. Man muss schon ein Stück weit ein dickes Fell haben, damit man damit umgehen kann und nicht gleich die eigene Arbeit gefrustet “hinschmeißt“. Eine Unterstützung durch Helfer war sehr willkommen

In der Zeit vom 17. bis zum 20.09. fand dann die weltweit größte Messe für Reha-bilitation, Prävention, Inklusion und Pflege in Düsseldorf statt. An dieser Messe nehmen jährlich Besucherinnen und Besucher aus über 88 Ländern teil. Wir waren mit einem gut eingespielten Team mit einem 4x7 m Stand auf der Messe vertreten, um die zahlreichen Besucherinnen und Besucher zum Thema Schlaganfall zu informieren, für das Thema zu sensibilisieren und auf Probleme von Betroffenen und Angehörigen aufmerksam zu

 

machen. Unser Stand war ständig dicht umlagert, nicht zuletzt auch wegen unseres Alterssimulationsanzuges, den, erweitert um zugekaufte Module zur Simulation einer Halbseitenlähmung, überwiegend Pflegeschülerinnen und Pflegeschüler, aber auch Privat-personen auf Wunsch angelegt bekamen, um mehr Verständnis für diverse Einschrän-kungen durch Krankheit oder Alter zu entwickeln und veränderte Bewegungs-abläufe besser nachvollziehen zu können. Mittwochmorgen, als die Messe um 10 Uhr ihre Tore öffnete und wir durch zwei weitere Verbandsmitglieder unterstützt wurden, hatten wir von Beginn an alle Hände voll zu tun.

Die Beratung und Arbeit am Stand war für uns alle sehr spannend und interessant, da die Anfragen und Probleme der Besucher und Besucherinnen sehr individuell sind und unsere Beratung und unsere Hilfsangebote gern angenommen wurden. Viele andere Aussteller und Besucher kamen zum wiederholten Male an unseren Stand und schätzten unseren Einsatz und unsere Informationen. (REHACARE-Bilder We)

Am 21.09., dem Tag nach Messeende, bauten wir unseren Messestand wieder ab.

Ebenfalls am 21.09. beteiligte sich unsere Garbsener Mitgliedsgruppe “ZURÜCK INS LEBEN“ am Fest eines unserer Kooperationspartner, der Hahne-Gruppe, in Maienfeld und gab an die zahlreich erschienenen Besucherinnen und Besucher Informationen weiter. Die beiden Gruppenleiterinnen berieten zum Thema erworbene Hirnstörungen, insbesondere zum Schlaganfall und dem Umgang mit den einschränkenden Folgen.

Die Rückreise aus Dssd. erfolgte am Folgetag, Montag, dem 22.09.25, an welchem auch der Transporter wieder entladen wurde, da er am 23.09. wieder zurückgegeben werden musste. Eine spannende, informative und sinnvolle Veranstaltung, die uns als Akteure allerdings auch jedes Mal viel Arbeit macht und große Einsatzbereitschaft abverlangt. Auch das “Netzwerken“ während und im Anschluss einer Messe darf nicht unerwähnt bleiben. Dabei entstehen wesentliche Verbindungen zum Nutzen aller Betroffenen.

Am 29. 09. war bereits wieder Bürozeit in Burgdorf, welche wieder durch den Vorsitzenden abgedeckt wurde.

bereits am 02.10. wurde unser gemieteter Transporter wieder in Celle abgeholt und beladen. Diesmal mit den Materialien für das Burgdorfer Stadtfest Oktobermarkt. Eine Veranstaltung ohne großen Reiseaufwand, dafür aber draußen und somit mussten ein großes Zelt und eine Menge Befestigungsmaterial mit eingepackt werden. Der Aufbau eines eigenen Zeltes auf dem Stadtfest Burgdorfer Oktobermarkt begann am Vorabend des Tages der Deutschen Einheit, am frühen Abend, da aufgrund schlecht koordinierter Straßenbaumaßnahmen die erforderliche Straßensperrung erst ab dem 03.10. galt. In der Dunkelheit musste gearbeitet werden, um am Eröffnungstag einen vorzeigbaren Stand präsentieren zu können. 

In der Zeit vom 03.10. bis zum 5.10. lief dann das Stadtfest. Der SLN war gemeinsam mit der Schlaganfall Selbsthilfegruppe Burgdorf/Lehrte mit einen Infostand vertreten. Besonders herausheben muss man an dieser Stelle den Einsatz vieler ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer aus der örtlichen Schlaganfallgruppe. Natürlich war auch wieder unser Glücksrad im Einsatz. Die wesentliche Betreuung desselben übernahmen in bewährter Manier Joachim Krohn und Walter Perlich. Auch euch beiden vielen Dank! Eine gelungene Veranstaltung mit vielen Besuchern und ebenso vielen interessanten Beratungsgesprächen, trotz sehr wechselhaftem Herbstwetter mit Regen und Sturm. Während des Stadtfestes, bei welchem ein Aufruf zur Suche nach Ehrenamtlichen gestartet wurde meldeten drei Personen ihr Interesse an. Es wird sich zeigen wie und ob sich daraus eine längerfristige Unterstützung ergibt.     

06.10. Rückgabe des angemieteten Transporters in Celle. Des Weiteren findet heute eine Veranstaltung mit dem Bürgermeister im Burgdorfer Veranstaltungszentrum statt, an welcher der Vorsitzende nicht teilnehmen konnte, war doch zeitgleich eine GKV-Sitzung in Hannover beim VDEK anberaumt

Ebenfalls am 06.10. hätte auch unser Burgdorfer Schlaganfallbüro besetzt sein sollen, aber von diesen vier Terminen an einem Tag konnte der Vorsitzende nicht mehr als zwei wahrnehmen. Ein Punkt an welchem jedem klar wird, wie wichtig eine Verwaltungskraft/Büromitarbeiterin ist. Alle anstehenden und immer mehr werdenden Verwaltungsaufgaben können nicht von einer Person geleistet werden!

Am 06.10. war das Walsroder Beratungsbüro wieder besetzt

Am Folgetag, dem 07.10. stellten wir einen Wassereinbruch in einer angemieteten Lagerfläche fest

Am 09.09. wurde für die nächste Veranstaltung ein Mietwagen des Stadtmarketing-Vereins Burgdorf beim örtlichen Mercedes-Händler abgeholt

Die mit dem Vermieter und der Hausverwaltung der Lagerfläche führenden diversen Telefonate belasten zusätzlich zur Bergung der Druckerzeugnisse 

Am 10.10. ging es damit über Langenhagen nach Osnabrück zum SLN Gruppenleiter-Austauschtreffen. Das von 13.00 bis 18.00Uhr angesetzte Treffen im Gemeinschafts-zentrum Ziegenbrink brachte manchem Teilnehmer neue Erkenntnisse, welche im Vorstandskreis am Abend noch ausführlich diskutiert wurden. (beide Bilder zur Verfügung gestellt von Elfriede Garbade Campe)

11.10. gemeinsame Rückreise aus Osnabrück

Das einmal vorhandene Fahrzeug wurde am 12.10. genutzt, um einen vermeidlich sehr günstigen Seminarort in Südniedersachsen in Augenschein zu nehmen. Das schriftliche, sehr interessante Angebot liegt zwischenzeitlich vor. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass die Räumlichkeiten gut geeignet erscheinen, dort ein Seminar durchzuführen. Geplant ist vom jetzigen Vorsitzenden, Anfang des Jahres 2026 dort zu einem sogenannten Teambuilding zusammenzukommen und die anstehenden Vorstandsaufgaben der nächsten drei Jahre zu besprechen. Die turnusmäßige Vorstandsneuwahl wird zeigen, ob dieser Termin im Programm 2026 verbleibt.

Am 13.10. erfolgte die Fahrzeugrückgabe beim Mercedes-Partner und im Anschluss daran die wöchentliche Büroberatung in Burgdorf. 

                                 

17.10. die geplante Präsenz-Veranstaltung aller Niedersächsischer Selbsthilfeorganisationen im Stephanstift in Hannover musste, aufgrund zu geringen Interesses in dieser Form abgesagt werden. Stattdessen fand eine online-Veranstaltung mit geplant 38 angemeldeten Personen statt.

27.10. auch heute ich das Burgdorfer Schlaganfall-Büro wieder besetzt.

Am 01.11. wurde unser Info- und Mitmachstand für den Gesundheitstag in Burgdorf aufgebaut.

Am 02.11. fand dann die größte Veranstaltung mit Gesundheitsbezug im Bereich der Region Hannover statt. Neben der Beratung zu erworbenen Hirnschädigungen stand auch wieder unser um ein Simulationsmodul Halbseitenlähmung ergänzter Alters-Simulationsanzug im Mittelpunkt. Mittags, dann ein Vortrag zum Thema Umgang mit den Schlaganfallfolgen und am Nachmittag dann eine Kombination aus PowerPoint-Präsentation und Vorführung des Anzuges auf der Bühne des Veranstaltungszentrums. So konnten viele Interessierte zeitgleich mit den entsprechenden Informationen versorgt werden. Nach dem Abbau des Infostandes wurden die Materialien wieder eingelagert und die Beteiligten konnten auf eine erfolgreiche Veranstaltung zurückblicken. 

03.11. Bürozeit in Burgdorf und Walsrode

08.11. in Lehrte, unserer Nachbarstadt, findet eine sogenannte Fördermittelwerkstatt statt

10.11. Das Schlaganfallbüro Niedersachsen in Burgdorf ist wieder geöffnet und berät in bewährter Art und Weise. Zusätzlich werden zur Neuwahl des Vorstandes erforderliche Unterlagen und Stimmkarten vorbereitet.

Am 15.11. findet sie nun statt, unsere Jahreshauptversammlung (JHV). Diesmal wieder mit turnusmäßigen Neuwahlen des kompletten Vorstands.

Viele Dinge sind für eine einzelne Gruppe nur sehr schwer umzusetzen. Ein guter Grund einem aktiven Landesverband wie dem unseren anzugehören. Gemeinsam mit allen Mitgliedern möchte der Vorstand diverse Projekte auf den Weg bringen. Die Betonung liegt hierbei auf dem Wort gemeinsam, denn jeder Einzelne von euch trägt zu unserem gemeinsamen guten Gelingen bei.

Lasst uns nicht müde werden, gemeinsam für bessere Bedingungen von Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen und ihre Angehörigen zu streiten.

 

Ullrich Weber (Vorsitzender)  

 

 

16.11.2024 Jahres- und Tätigkeitsbericht des Vorsitzenden Ullrich Weber  erstellt für die Jahreshauptversammlung des Schlaganfall Landesverbandes Niedersachsen e.V.

Auch im Jahr 2024 ist es so:  Gegenseitige Unterstützung und gemeinsames Handeln helfen und spenden uns selbst viel Kraft, sie stellen darüber hinaus ein unersetzliches, verbindendes Element im Rahmen unserer Verbandsarbeit dar.   

Unser Kampf zur Stärkung der Selbsthilfebewegung geht immer weiter. Lasst uns nicht müde werden! Wir erschließen uns neue Arbeitsfelder indem wir uns immer weiter vernetzen. Wir bemerken es Jahr für Jahr auf den von uns besuchten Messen und Ausstellungen, dass unsere Expertise gefragt ist und unsere Kompetenzen anerkannt werden. Wir als Verband, haben einen Stellenwert erreicht, der nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden darf. Kontinuität und Durchhaltevermögen, insbesondere aber auch der direkte Zugang zu Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen und ihren Angehörigen und der Umgang mit ihnen stärkt uns alle und lässt uns immer weiterwachsen. Wir müssen über Selbsthilfe reden! Wir müssen über das reden, was wir machen! Wir müssen fortlaufend im Gespräch bleiben! Es kann und darf nicht sein, dass die Selbsthilfe erst bei eigener Betroffenheit Einzug in die Köpfe hält. Packen wir es an: Gemeinsam schaffen wir das!

08.01. Beratung im Schlaganfallbüro Niedersachsen in Burgdorf

08.01. nun sind es schon zwei Jahre in denen der SLN, immer am ersten Montag im Monat, auch in Walsrode einen festen Beratungstermin anbietet.

14.01. anlässlich eines, und jetzt aufgepasst es handelt sich um keinen Druckfehler, vierzigjährigen Gruppenjubiläums, spricht der Vorsitzende zum Thema der unersetzlichen Selbsthilfearbeit.

15.01. unsere erste Vorstandssitzung im Jahr 2024 findet in Hodenhagen statt. Alle Vorstandsmitglieder und Beisitzer sind anwesend. So und nur so muss gemeinschaftliche Selbsthilfearbeit funktionieren. Da auch unsere Mitarbeiterin zur Unterstützung dabei ist, fällt heute die persönliche Beratung in Burgdorf aus.

Am 22.01. ist unser Schlaganfall-Büro in der Hannoverschen Neustadt in Burgdorf wieder besetzt. Neben anstehenden Verwaltungstätigkeiten konnten Marzena Fiedler, sowie Birgit und Walter Perlich auch wieder unsere persönliche Schlaganfall-Beratung anbieten.

25.01. der Vorsitzende ist heute vom Bürgermeister der Stadt Burgdorf eingeladen, um sich ins Goldene Buch der Stadt einzutragen.

Auch der 29.01. ist ein Montag und so war, wie an jedem Montag, unser Büro von 11 bis 15Uhr besetzt.         

 

05.02. Beratung im Schlaganfallbüro Niedersachsen in Burgdorf durch unsere MA.

05.02. auch in Walsrode, wird von Fam. Garbade wieder Schlaganfall-Beratung angeboten.

 

12.02. das Jahr ist noch jung und viele der anstehenden Termine häufen sich ab März, da dann auch die ersten Fördermittel bereitgestellt sind. Unsere Büroberatung gib es dennoch in Burgdorf.

 

19.02. Büroberatung in Burgdorf

26.02. Auch heute ist das Schlaganfallbüro Niedersachsen geöffnet, aber erst, nachdem wir, Birgit und Walter Perlich, Marzena Fiedler und Ullrich Weber von einem Gespräch aus Laatzen zurück sind. Hierbei ging es um die Schlaganfallhelfer-Ausbildung beim Roten Kreuz Hannover. Warten wir den Fortgang ab; uns stellen sich immer noch viele Fragen.

28.02. Die gewählten Vertreter der Niedersächsischen Selbsthilfeorganisationen besprechen sich im Rahmen einer online-Sitzung. Es geht um die möglichen Fragen bezüglich der Vergabesitzung mit den Krankenkassen.

Am Sonntag, dem 3.März findet in Burgdorf eine Ehrenamtsbörse statt. Auch hier ist Networking das wesentliche Thema des Tages. Wer macht was wo und wer hat freie Kapazitäten noch irgendwo mitzutun. Laut aktueller Studien bringt sich ein Großteil junger Menschen ehrenamtlich ein, leider ist diese Art der oftmals sehr kurzfristigen Unterstützung nicht das, was im Rahmen der Verbands- und Selbsthilfearbeit erforderlich ist.

04.03. unsere Mitarbeiterin Marzena Fiedler berät telefonisch und persönlich im Schlaganfall-Büro Niedersachsen. Außerdem gibt es immer wieder ausreichend Arbeit im Rahmen der zukünftig zu übernehmenden Aufgaben im Bereich verschiedenster Antragstellungen.                                          04.03. Bürozeit in Walsrode

Zum 06.03. hat die GKV zur diesjährigen Vergabesitzung nach Sarstedt eingeladen. Der Kreis gewählter Vertreter Niedersächsischer Selbsthilfeverbände trifft sich dazu mit Vertretern der gesetzlichen Krankenkassen. Mancher Förderantrag wird kontrovers diskutiert, letztlich wird aber immer ein für alle Beteiligten tragbares Ergebnis erreicht. Auch hier macht sich positiv bemerkbar, dass Veranstaltungen in Präsens besser geeignet sind Unklarheiten unmittelbar zu klären.

Am 08.03. kommt der Vorstand des SLN mit den Beisitzern in Burgdorf zusammen und bespricht die anstehen-den Projekte des laufenden Jahres und wird von den Ergebnissen der GKV-Besprechung in Kenntnis gesetzt.

 

Für den Beratungstermin am 11.03. in Burgdorf hat sich eine Person angemeldet, die, inspiriert vom Ehrenamtstag, bei uns mitarbeiten und sporadisch unterstützen möchte. Wir sind gespannt.

 

Vom 15. bis zum 17.03. besuchte unsere Schriftführerin, gemeinsam mit einem unserer Beisitzer die Würzburger Aphasietage. Hier ein kleiner Bericht: Ein Besuch der Aphasietage in Würzburg. Nach recht langer Anreise kamen wir in Würzburg an. Weiter ging es mit der S-Bahn. Nach einem kurzen Fußweg hatten wir unseren Veranstaltungsort, die Julius-Maximilians-Universität Würzburg erreicht. Ein altehrwürdiges Gebäude, im Jahre 1402 gegründet. Dort fand die 3-tägige Veranstaltung statt. Eine Veranstaltung mit Tradition. In diesem Jahr fand sie, ausgerichtet vom Zentrum für Aphasie & Schlaganfall Unterfranken zum 25. Mal statt. Als Teilnehmer mussten wir uns bereits frühzeitig anmelden und konnten uns für einen der zahlreich angebotenen Workshops für Betroffene und Angehörige entscheiden, weitere  Workshops wurden für Therapierende angeboten. Da unsere Anmeldung leider relativ spät erfolgte, war die Auswahl nicht mehr so groß und so entschieden wir uns am Freitag für das Thema „Theaterspielen mit Aphasie und/oder Dysarthrie“, geleitet von Peter Guy Spencer. Ein Referent mit logopädischer Ausbildung und Fortbildungen im Bereich der Stimmbildung und -therapie. Mit Wortspielen, praktischen Übungen in der Gruppe näherten wir uns dem Thema Sprachprobleme an. Viele der betroffenen Teilnehmer verzeichneten kleine Erfolge, wenn sie nach längerer Überlegung und sichtlichem Nachdenken die richtigen Worte fanden. Dieser Workshop hat allen sehr viel Freude bereitet. Der Teamer verstand es hervorragend, die Teilnehmer zu motivieren, spielerisch und mit viel Humor die sprachlichen Barrieren zu verringern.

 

Am Samstagvormittag belegten wir einen weiteren Workshop. Am Nachmittag besuchten wir die Infostände, die sich in den weiten Räumlichkeiten der Uni befanden und sich mit dem Thema Aphasie befassten. Davon betroffen sind auch oftmals Menschen, die einen Schlaganfall erlitten haben. Für uns als Gruppensprecher sind die Informationen sehr interessant, denn auch zu uns in die Selbsthilfegruppen kommen Menschen mit eben solchen Erkrankungen. Zu den Ausstellern gehörten u.a. auch Rehakliniken. Natürlich waren auch die Vertreter der Logopädie unter den Ausstellern, die die vielfältigen Methoden der Behandlung vorstellten. Wo die sprachliche Verständigung nicht mehr möglich ist, kann sie auch über die Steuerung des Bildschirmes mit den Augen geschehen. Online sind ebenfalls Behandlungen möglich.  Sanitätshäuser, Aphasiker-Gruppen informierten die Besucher ebenso sowie ein Stand mit sehr umfangreicher Literatur zu diesen Themen.  Angeboten wurden an beiden Tagen viele verschiedene Vorträge, die wir aber leider nicht alle besuchen konnten. Abschließend können wir jedoch sagen, der Besuch hat sich wirklich gelohnt. Wir haben Einblicke gewinnen können in die Problematik, die Möglichkeiten der Behandlung dieser Erkrankungen und können dem Vorstand und betroffenen Gruppenmitgliedern unsere Informationen weitergeben. Wir danken an dieser Stelle der KK, die uns durch ihre Unterstützung den Besuch der Würzburger Aphasietage ermöglicht hat. Helga Kehlenbeck und Heiner Gehlken. (aus Platzgründen wurde der Artikel gekürzt)

18.03. Beratung im Schlaganfallbüro Niedersachsen in Burgdorf.

 

Auch am 25.03. ist unser Burgdorfer Büro in der Zeit von 11 bis 15Uhr besetzt; der Vorsitzende unterstützt Marzena Fiedler, wie fast an jedem Montag.

Am 07.04. besuchte der Vorsitzende, begleitet von einer Beisitzerin, auf Einladung einer örtlichen Suchtgruppe, das Haus Niedersachsen in der Fachklinik Oerrel. Da erfolgreiche Suchthilfe immer nur ein Teamerfolg sein kann, kooperiert das Haus Niedersachsen mit Beratungsstellen, Fachambulanzen, Sozialdiensten, psychiatrischen Fachkliniken, Sozialämtern, JobCentern und Selbsthilfegruppen. Während unseres Aufenthaltes bestanden diverse Möglichkeiten der Gesprächsführung. So erlebten wir hier einen Patienten, der nach erlittenem Schlaganfall niedergeschlagen war und an depressiven Verstimmungen litt. Er war antriebslos, grübelte ständig, hing negativen Gedanken nach, zog sich zurück, verlor in der Folge zunehmend das Interesse an seinem persönlichen Umfeld und war lustlos. Auslöser, der Schlaganfall – heute eine Suchterkrankung -, wie schnell so etwas aus dem Ruder laufen kann, wurde uns hier durch diesen Patienten eindrücklich vermittelt.

Am 08.04. ist das Büro in der Hannoverschen Neustadt wieder geöffnet, ebenso unsere Beratungsstelle in Walsrode.

 

15.04. Beratungstermin im Büro Burgdorf und Erledigung diverser Schreibarbeiten durch unsere MA.

 

16. und 17.04. Der geschäftsführende Vorstand reist zu einem geplanten Austauschtreffen nach Jever an. Leider kommt die vom zweiten Vorsitzenden Manfred Garbade angebahnte Aufnahme der dortigen Schlag-anfall SHG als neues Mitglied nicht zustande, da wesentliche Punkte der Zusammenarbeit nicht mit allen Gruppenmitgliedern, sondern ausschließlich mit dem schon recht betagten, alten Gruppenleiter abgesprochen und aus diesem Grund nicht kommuniziert wurden. Eine enttäuschende Veranstaltung, die der Vorstand dann aber in eine Vorstandssitzung ummünzte und mit einer weiteren Gruppe vor Ort Gespräche führte.

 

22.04. Büro Burgdorf und VK des SLN zur Weitergabe der Informationen aus Jever.

 

06.05. Im SLN-Büro in Walsrode beraten Elfriede Garbade-Campe und Manfred Garbade zum Thema Schlaganfall.                                                                                                                                                                          06.05. Auch das Schlaganfallbüro Niedersachsen in Burgdorf ist besetzt.

 

Am 07. und 08.05. finden im Schlaganfallbüro Niedersachsen in Burgdorf die Fernsehaufzeichnung von RTL zum diesjährigen Tag gegen den Schlaganfall statt. Ulf Bosse, einer unserer Mitglieder, übernimmt gemeinsam mit Marzena Fiedler diese Aufgabe, da der Vorsitzende aufgrund anderer terminlicher Verpflichtungen in diesem Jahr leider nicht dabei sein kann. Ulf Bosse stellt sein weitgehend behindertengerechtes Dreirad vor und spricht dabei auch über die Probleme, die nach einer Halbseitenlähmung, die eben mal schnelle Nutzung des Rades erschweren.

 

Am 10.05. (Tag gegen den Schlaganfall -TgS) wird die vorstehend beschriebene Aufzeichnung  ausgestrahlt.

Ebenfalls zum 10.05. ist der stellvertretende Vorsitzende Joachim Krohn zu einem Live-Auftritt bei RTL anlässlich des TgS nach Hamburg eingeladen und berichtet über sein eigenes Erleben und den Verband.

 

13.05. Das Schlaganfallbüro Niedersachsen in Burgdorf ist besetzt und erledigt Beratungstätigkeiten.

24.05. Transporterabholung bei HERTZ in Celle. Im Anschluss daran Beladung in Burgdorf.

25.05. Selbsthilfetag Hannover. Allein die Anreise kann schon zum Abenteuer werden, wenn man an die Höhe so mancher Bahnbrücke in der Hannoverschen Innenstadt denkt. So ein Transporter hat eine beachtliche Höhe und nicht an allen Brücken sind die Oberleitungen der ehemaligen Straßenbahnen demontiert. Da ist früh am Morgen besondere Vorsicht geboten. Mit fünf Personen (Birgit und Walter Perlich, Marzena Fiedler, Joachim Krohn und Ullrich Weber) wurde der Aufbau am Kröpke erledigt und der Stand eingerichtet.

Am 27.05. ist unser SLN-Büro in Burgdorf wieder für alle Ratsuchenden geöffnet, nachdem unsere MA den Vorsitzenden nach der Fahrzeugrückgabe in Celle abgeholt hat.

Am 03.06. sind unsere Schlaganfall-Büros in Burgdorf und Walsrode wieder für alle Ratsuchenden geöffnet.

07.06. an diesem Freitag erfolgten die vorbereitenden Arbeiten zur Raumgestaltung in der städtischen Begegnungsstätte Herbstfreuden, denn hier sollte am nächsten Tag das 20jährige Jubiläum der Schlaganfall SHG Burgdorf/Lehrte gefeiert werden.

08.06. Jubiläumsfeier mit eigenen Gruppenmitgliedern und geladenen externen Gästen. Eine rundum gelungene Veranstaltung. Untermalt von Klaviermusik versammelten sich die Gäste bei bestem Wetter. Nach der Begrüßung der Gäste durch die Gruppenleiterin Birgit Perlich gab es einige Grußworte, u.a. auch vom damaligen Gründer der Selbsthilfegruppe, Ullrich Weber.  Dabei wurde der Stellenwert der Selbsthilfebewegung für den Einzelnen, aber auch für die Gesellschaft betont. Irgendwann geht jede Feier einmal zu Ende und was folgt dann, das große Aufräumen. Schön, dass Birgit als Bedienungen während der Feier und auch für die Vor- und Nachbereitung Teile Ihrer Verwandtschaft mobilisieren konnte.

10.06. Schlaganfall Büro Niedersachsen in Burgdorf

17.06. auch an diesem Tag ist das Schlaganfall Büro Niedersachsen in Burgdorf für Gespräche geöffnet.

Am 18.06. wird vom Vorsitzenden in Celle wieder einmal ein Transporter abgeholt und im Anschluss daran mithilfe von Walter und Birgit Perlich an unseren beiden Lagerorten in Burgdorf für die IRMA beladen.

Am 19.06. erfolgte die Anreise nach Harburg ins Hotel (Grund: Dort sind die Übernachtungskosten viel günstiger als in der Stadt Hamburg selbst). Anschließend ging es nach Hamburg auf das Messegelände, um unseren Infostand dort aufzubauen.

20. bis 22.06. Die IRMA ist für die Besucher geöffnet. Aus Sicht derer, die sich für unseren Verband engagierten, war das Besucheraufkommen wieder wesentlich größer als in Bremen im letzten Jahr.

An dieser Stelle sei erwähnt, dass ich persönlich vor dem Aufbau unseres Messestandes in der Halle A3 (sehr schlichte, nichtssagende Gestaltung des Baus in unattraktiver Lage) nicht mit diesen Besuchermassen gerechnet habe. Dabei zeigten sich die Messebesucher erneut sehr dankbar über die Angebote auf der IRMA und erwähnten in den vielen Gesprächen am Stand immer wieder, dass die Qualität der Veranstaltung kontinuierlich gesteigert wurde.  Unser Messestand in Halle A3 war an allen Messetagen stark frequentiert. Die Besuchergruppen interessierten sich insbesondere für unsere Publikationen zum Thema Schlaganfall und zeigten großes Interesse daran unseren Alterssimulationsanzug auszuprobieren.

Visualisierte Schlaganfall-Vorträge während der Messetage zu meinem persönlichen Erleben und Empfinden nach Schlaganfall vor vielen interessierten Besuchern rundeten eine durchweg gelungene Veranstaltung ab und machten mir und meinen Mitgestaltern wieder einmal bewusst, wie wichtig doch Selbsthilfearbeit vielen Menschen ist. Insbesondere auch die Werbung für das gemeinsame Engagement.                                                                                                                          

Erstmals setzten wir bei einem Vortrag, welchen wir zu zweit hielten, dabei auch unseren Simulationsanzug ein. Die Resonanz während der Demonstration auf der Bühne war groß, in der Folge an unserem Infostand inmitten der Messehalle überwältigend. Die Hemiparese, zumindest ihre mechanischen Auswirkungen, erlebbar zu machen fand großen Anklang bei allen Probanden. Hier für ein besseres Betroffenenverständnis zu werben ist unser Hauptanliegen. Solch ein Proband bekommt die einschränkenden Materialien angezogen und verbleibt darin vielleicht eine ¼ Stunde; ein Schlaganfall-Betroffener mit Halbseitenlähmung lebt damit auf Dauer. Außerdem besteht nicht die Möglichkeit die den Betroffenen lebenslänglich verfolgenden Wahrnehmungsstörungen zu simulieren, womit das Nachempfinden nur in sehr beschränktem Umfang simuliert werden kann. Angehörige und Betroffene nahmen wie immer gern unsere individuellen Beratungs-angebote war.

Am Sonntag, dem 23.06. reisten wir nach dem Abbau wieder nach Hause zurück und entluden das gemietete Fahrzeug.

 

24.06. Fahrzeugrückgabe in Celle                                                                                                                                                       24.06. Büro Burgdorf

 

29. und 30.06. Klausur des erweiterten Vorstands in Burgdorf zur Reflexion der erreichten Ziele im ersten Halbjahr 2024. Zusammenfassung: Es ist unseren Erwartungen entsprechend gut gelaufen. Was sich immer wieder als verbesserungsbedürftig herausstellt ist die mangelnde Bereitschaft in Niedersachsen die Teleneurologie voranzutreiben. Hieran werden wir intensiv weiterarbeiten und noch viel Überzeugungsarbeit leisten müssen.

01.07. Öffnung des SLN-Büros in Walsrode.                                                                                                                    01.07. Öffnung des Schlaganfall Büros Niedersachsen in Burgdorf. Beraten wird rund um das Thema erworbene Hirnstörungen.

08.07. Büro Burgdorf. Ullrich Weber und Marzena Fiedler beraten zwei Angehörige. Innerhalb der Woche hat Frau Fiedler einen diesbezüglichen Beratungstermin in Sehnde, welchen Sie außerhalb ihrer montäglichen „Dienstzeiten“ wahrnimmt

15.07. Das Büro Burgdorf ist aufgrund der Ferien nicht besetzt. Unsere Mitarbeiterin, Frau Fiedler erledigt Ihre Aufgaben im homeoffice.

22.07. Büro Burgdorf

Am 29.07. ist das Schlaganfall-Büro Niedersachsen in Burgdorf wieder besetzt und berät hilfesuchende Personen. Marzena Fiedler und Ullrich Weber sind zur Beratung anwesend.

05.08. Öffnung des SLN-Büros in Walsrode.                                                                                                                    05.08. Öffnung des Schlaganfall Büros Niedersachsen in Burgdorf. Beraten wird rund um das Thema erworbene Hirnstörungen.

Vom 05. bis zum 07.08. fand in Worpswede ein Seminar der Einschlag-Gruppen statt. Manfred Garbade nahm als Vertreter des SLN teil.

 

09.08. in Bruchhausen-Vilsen fand die nächste SLN Vorstandssitzung statt.

 

12.08. Schlaganfall Büro Niedersachsen in Burgdorf.

 

2024 allgemein: Hinzu zu denen in diesem Bericht genannten Terminen kommen etliche Beratungstermine die hier gar keinen Platz fänden im Einzelnen aufgeführt zu werden.

 

Vom 16. bis 18.08. fand unter großer Beteiligung auch vieler neuer Seminarteilnehmer die SLN-Veranstaltung zum Thema Zeitreise in Bredbeck statt. In der HVHS des LK Osterholz waren wir wieder gut untergebracht. Beide Referenten beleuchteten ein spannendes Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln und schafften es so die Teilnehmer gut einzubinden.

19.08. Schlaganfall Büro Niedersachsen in Burgdorf. Die heutige Aufgabe besteht darin, in unserem Lager, die benötigten Materialien für die RehaCare in Düsseldorf zusammenzustellen. Eine Großveranstaltung die immer wieder eine Herausforderung darstellt.

20.08. Seminarvorbereitung im Südharz

Am 26.08. findet im Büro eine ungewöhnlich große Beratungsrunde statt, an welcher mehrere zu beratende Personen beteiligt sind.

Der Peiner Selbsthilfetag 2024 fand ohne Beteiligung des SLN statt, da es eine Terminüberschneidung gab.

02.09. Transporterabholung bei HERTZ in Celle und Fahrzeugbeladung für unsere nächste Messe.

03.09. Anreise nach Bremen und Aufbau unseres Messestandes, Anschließend Bezug unserer Hotelzimmer.

04.09. und 05.09.  InVita Bremen im Rahmen der HanseLife. Stark rückläufige Besucherzahlen führten dazu, dass die Messe Bremen diese größte Verbrauchermesse zwischen Weser und Elbe nur noch alle zwei Jahre ansetzen wird. Nach unseren Erfahrungen der Vorjahre ein Fehler, denn früher war diese, zumindest der von uns besuchte/beschickte Teil der InVita immer sehr gut frequentiert. 

06.09. Rückreise aus Bremen und Entladung des Transporters.

07.09. Rückgabe des Transporters bei der Firma HERTZ in Celle.

09.09. Bürozeit in Burgdorf

In Burgdorf ebenso am 16.09.

20.09. SLN Vorstandssitzung

Am 21.09. Abholung eines Transporters für die RehaCare. Nach der Beladung am WE erfolgte die…

…Anreise nach Düsseldorf am Montagmorgen, dem 23.09. Das Aufbau-Team mit Birgit Perlich, Walter Perlich und Joachim Krohn reiste ebenfalls an. Der Transporter wurde noch am Anreisetag auf das Messegelände verbraucht und unser Platz in der neuen Halle 1 in Augenschein genommen.

Am 24.09. erfolgte der Aufbau. Wie auf den vorangegangenen Messen auch gestalteten wir gemeinsam einen sehr ansprechenden Messestand. Um uns herum Chaos, da viele Stände nicht von den betreuenden Personen, sondern fremden Dienstleistern aufgebaut werden, die wenig oder oftmals auch gar nicht auf Sauberkeit achten. Eingerissene Bodenabdeckungen und Zigarettenkippen auf dem Teppichboden. Man muss schon ein Stück weit ein dickes Fell haben, damit man damit umgehen kann.

In der Zeit vom 25. bis zum 28.09. fand dann die weltweit größte Messe für Rehabilitation, Prävention, Inklusion und Pflege in Düsseldorf statt. An dieser Messe nehmen jährlich Besucherinnen und Besucher aus über 88 Ländern teil. Wir waren mit einem gut eingespielten Team (Ullrich und Bärbel Weber, Birgit und Walter Perlich und Joachim Krohn) mit einem 4x7 m Stand auf der Messe vertreten, um die zahlreichen Besucherinnen und Besucher zum Thema Schlaganfall zu informieren, für das Thema zu sensibilisieren und auf Probleme von Betroffenen und Angehörigen aufmerksam zu machen. Unser Stand war ständig dicht umlagert, nicht zuletzt auch wegen unseres Alterssimulationsanzuges, den überwiegend Pflegeschülerinnen und Pflegeschüler, aber auch Privatpersonen auf Wunsch angelegt bekamen, umso mehr Verständnis für diverse Einschränkungen durch Krankheit oder Alter zu entwickeln und veränderte Bewegungsabläufe besser nachvollziehen zu können. Bericht Bärbel Weber: Die Vorbereitungen für die Messe begannen bereits am 21.9. mit der Abholung und Beladung eines angemieteten Transporters durch die Eheleute Weber und Perlich. Am Montag fuhren wir vier nach Düsseldorf und trafen uns mit Joachim Krohn, da ab Dienstag früh der Aufbau unseres Standes auf dem Messe-gelände erfolgte. Mittwochmorgen öffnete die Messe um 10 Uhr Ihre Tore und wir hatten von Anfang an alle Hände voll zu tun. Zeitweise wurde wir 5 unterstützt von zwei weiteren Mitgliedern des SLN. Die Beratung und Arbeit am Stand war für uns alle sehr spannend und interessant, da die Anfragen und Probleme der Besucher und Besucherinnen sehr individuell sind und unsere Beratung und unsere Hilfsangebote gern angenommen wurden. Viele andere Aussteller und Besucher kamen zum wiederholten Male an unseren Stand und schätzten unseren Einsatz und unsere Informationen. Am 28.9. bauten wir unseren Messestand im Anschluss an einen kompletten, nervenaufreibenden Messetag wieder ab, reisten am 29.9. zurück und entluden den Transporter, der am 30.9. wieder beim Vermieter sein musste.      

Eine spannende, informative und sinnvolle Veranstaltung, die uns als Akteure allerdings auch jedes Mal viel Arbeit und Einsatz abverlangt.         

29.09. Die Rückreise erfolgte nach sehr anstrengenden, aber auch sehr erfolgreichen Messetagen. An diesem Tag erfolgte auch noch die Fahrzeugentladung in Burgdorf.

Am 30. 09. war bereits wieder Bürozeit in Burgdorf. Der Vorsitzende unterstützte Marzena Fiedler.

bereits am 02.10. wurde unser gemieteter Transporter erneut beladen. Diesmal mit den Materialien für das Burgdorfer Stadtfest. Zwar eine Veranstaltung ohne großen Reiseaufwand, dafür aber draußen und somit mussten ein großes Zelt und eine Menge Befestigungsmaterial mit eingepackt werden.

Der Aufbau eines eigenen Zeltes auf dem Stadtfest Burgdorfer Oktobermarkt begann am Tag der Deutschen Einheit, Donnerstag, dem 03.10. am späten Nachmittag. Vorher war das am Vortag in Celle abgeholte Mietfahrzeug zu beladen. Bis in die Dunkelheit hinein wurde gearbeitet, um am Eröffnungstag einen vorzeigbaren Stand präsentieren zu können. 

In der Zeit vom 4.10. bis zum 6.10. fand dann in Burgdorf das Stadtfest Oktobermarkt statt. Der SLN war gemeinsam mit der Schlaganfall Selbsthilfegruppe Burgdorf/Lehrte mit einen Infostand vertreten. Besonders herausheben muss man an dieser Stelle den Einsatz vieler ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer aus der örtlichen Schlaganfallgruppe. Natürlich war auch wieder unser Glücksrad im Einsatz. Die wesentliche Betreuung desselben übernahmen in bewährter Manier Joachim Krohn und Walter Perlich. Auch euch beiden vielen Dank! Eine gelungene Veranstaltung mit vielen Besuchern und ebenso vielen interessanten Beratungsgesprächen.

Am 07.10. war das Walsroder Beratungsbüro wieder  besetzt                                                                                     07.10. Das Schlaganfallbüro Niedersachsen in der Hannoverschen Neustadt 53 ist ebenfalls besetzt. Neben umfangreichen Beratungstätigkeiten sind auch vielfältige Verwaltungsaufgaben zu erledigen. Dabei unterstützt unsere Ma den Vorsitzenden.

19. 10 bis 21.10. Daten, an die man sich erst gewöhnen muss. Ein Seminar und zwar das mit dem Titel ZEITREISE 2.0 des Landesverbandes fand von Samstag früh bis Montagnachmittag statt. Geschuldet dem, dass wir so günstigere Preise für die Hotelübernachtungen erzielen konnten, als bei einer Freitag- bis Sonntagveranstaltung. Mareike Herold und Ullrich Weber gaben interessante Einblicke in die für alle Menschen gleich langen Momente – unsere Zeit -.

Angenehme Seminarunterbrechung mit einem kleinen Spaziergang zum Elbe-Seitenkanal auf einem rollstuhl-geeignetem Waldweg.

Am 28.10. fand unter Beteiligung der gewählten Selbsthilfevertreter die vorbereitende Vergabesitzung 2025 bei der AOK statt.

23.10. GKV vorbereitende Vergabesitzung mit Vertretern der gesetzlichen Krankenkassen und der gewählten Verbandsvertreter in Hannover.

28.10. Homeoffice unserer Mitarbeiterin, da es keine Voranmeldungen während der Bürobesetzungszeiten gab.

Am 04.11. arbeitet unsere MA gemeinsam mit dem Vorsitzenden an der Ausgestaltung der Jahreshauptversammlung. Parallel dazu findet eine Vorstandssitzung in Burgdorf statt. Grund ist die bevorstehende Jahreshauptversammlung und deren Ablauf. Aufgrund weiter steigender verwaltungstechnischer Anforderungen an die Selbsthilfe, werden wir auch zukünftig genug Arbeit haben.                                                                                       

05. bis 10.11. der Vorsitzende erstellt die zur JHV erforderlichen Unterlagen und trifft entsprechende Absprachen

Am 11.11. ist unsere MA wieder im Homeoffice tätig.

Vom 11. bis 15.11. sind noch diverse Dinge für die JHV zu erledigen, welche vom Vorsitzenden zu verantworten sind.

16.11. nun sind wir bei der diesjährigen Jahreshaupt-versammlung (JHV) angelangt. Schön, dass wir uns hier in Burgdorf sehen. Mal wieder ohne ein eigenes er-stelltes Hygienekonzept, aber mit großem Verant-wortungsbewusstsein eines jeden Teilnehmers wird hier heute diese JHV durchgeführt.  

Viele Dinge sind für eine einzelne Gruppe nur sehr schwer zu realisieren. Ein guter Grund einem aktiven Landesverband wie dem unseren anzugehören. Gemeinsam mit allen Mitgliedern möchte der Vorstand diverse Projekte auf den Weg bringen. Die Betonung liegt hierbei auf dem Wort gemeinsam, denn jeder Einzelne von euch trägt zu unserem gemeinsamen guten Gelingen bei.

Lasst uns nicht müde werden, gemeinsam für bessere Bedingungen von Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen und ihre Angehörigen zu streiten.

 

Ullrich Weber (Vorsitzender)   

23 folgt

22 folgt

20.11.2021 Jahres- und Tätigkeitsbericht                                                  des Vorsitzenden Ullrich Weber  erstellt für die JHV                                                des Schlaganfall Landesverbandes Niedersachsen e.V.

2021, wieder ein Jahr mit vielen abgesagten Veranstaltungen aufgrund der Corona-Pandemie.                                                                                                               Auch in diesem Jahr, gerade auch vor dem Hintergrund der COVID-19-Einschränkungen, haben wir erlebt, dass gegenseitige Unterstützung und gemeinsames Handeln viel Kraft spenden und ein unersetzliches verbindendes Element darstellen. Seit nunmehr 10 Jahren gibt es unseren Verband und mit Stolz können wir alle davon sprechen viel erreicht zu haben. Unsere sämtlichen Angebote werden erst durch euer Mittun möglich. Ihr in den Gruppen seid unsere Ideengeber, wir diejenigen die umsetzten. Manchmal entwickeln auch wir Ideen, schlagen euch diese vor und letztlich setzen wir sie gemeinsam um.   Bedanken möchte ich mich auch bei unseren Kooperationspartnern und Förderern, den gesetzlichen Krankenkassen. Ohne deren finanzielle Unterstützung wäre unser vielfältiges Seminarangebot, wären unser Messeteilnahmen, unsere Klausurtagungen und vieles andere mehr, in dieser Form, nicht durchführbar.  > gemeinsam sind wir stark! <  – diese Karte wollen wir auch weiterhin spielen! So hat unser Selbsthilfeverband auch im Jahr 2021 in der Fläche gewirkt und den Selbsthilfegedanken vielen Menschen, im wahrsten Sinne des Wortes, ans Herz gelegt. Das Betreiben von Präventionsarbeit war selbstverständlich auch in diesem Jahr wieder eines unserer Hauptanliegen. Und dann ist da noch das Thema Teleneurologie. In Niedersachsen immer noch ein Stiefkind. In einigen anderen Bundesländern gibt es flächendeckende Netze, welche wesentliche Förderungen der jeweiligen Landesregierungen erhalten. Beim Schlaganfall kommt es auf jede Minute an. In Krankenhäusern in ländlichen Regionen fehlt es aber oft an den dafür nötigen Fachärzten. Dann müssen Patienten lange Transportwege in Kauf nehmen. Hier kann die Telemedizin Abhilfe schaffen. Wir werden nicht müde die Forderung nach deren Ausbau voranzutreiben. Zum Begriff politische Einflussnahme passt auch, dass wir immer wieder darauf hinweisen, dass Selbsthilfe als vierte Säule des Gesundheitswesens anerkannt ist, realpolitisch aber noch nicht in den Köpfen aller Entscheidungsträger angekommen ist (Erläuterung: Die erste Säule umfasst die Prävention und die Gesundheitsförderung. Die zweite Säule beinhaltet die Früherkennung, die Diagnose und die Therapie von Krankheiten. Die dritte Säule ist eine qualifizierte Rehabilitation, die nicht zuletzt mit dem Ziel einer Wiedereingliederung in das Arbeitsleben verbunden ist).                                           Was wir brauchen ist eine Stärkung der Selbsthilfebewegung. Es kann und darf nicht sein, dass die Selbsthilfe erst bei eigener Betroffenheit Einzug in die Köpfe hält.

Bereits im Jahr 2020 hat der Vorsitzende sämtliche Förderanträge für dieses Jahr gestellt. Die dahinter-stehende Überlegung war, dass jeder Verband, jede Organisation, all die Aktivitäten, welche im Jahr 2020 aufgrund von Corona ausgefallen sind, so bald als möglich nachholen möchte. Doch dann kam es anders, der Lockdown hielt an. Viele Aktivitäten zu Jahresbeginn wurden unmöglich, manche, auch viele im Anschluss daran, wurden von den Veranstaltern mit Rücksicht auf die Gesundheit der Teilnehmenden abgesagt. So kam es in diesem Jahr zu einer Drängung der Aktivitäten in der zweiten Jahreshälfte. Dadurch wurden wir alle, die wir ehrenamtlich für unseren Verband unterwegs sind, stark gefordert. Bei manch einem wurde die Belastungsgrenze erreicht, bei manchem auch überschritten. Ein Haushalten mit unseren begrenzten Kräften, welche zusätzlich durch die Erkrankung gemindert sind, ist erforderlich.  

Am 07.01., gerade erst hatte das neue Jahr begonnen und unsere Mitglieder erhielten den ersten Rundbrief.  Darin hieß es u.a.: …, ein neues Jahr hat begonnen. Wir stehen noch ganz am Anfang und fragen uns, ob der Corona-Pandemie sicherlich noch häufiger als zu Beginn vergangener Jahre, was uns zukünftig erwartet. …. Mit jedem Tag, den das Virus länger allgegenwärtig ist, umso mehr beschäftigen wir uns auch damit. Wir können gemeinschaftlich dazu beitragen, die viel zu hohen Inzidenzzahlen zu senken, indem wir unsere Eigeninteressen zurückstellen. …. Viele kleine Bausteine, wie das jetzt mehr ins Bewusstsein gerückte Hygieneverhalten …. und die erwarteten möglichst flächendeckenden Impfungen werden zusammen dafür sorgen, dass wir uns mittelfristig wieder treffen und uns auch mal in den Arm nehmen können.                                                                                                                                                             …. Lebt ausgeglichen (so gut es bei zu Recht geforderten Einschränkungen gerade mal möglich ist), offen und selbstbestimmt - nur seid euch dabei immer eurer Verantwortung anderen gegenüber bewusst.

21.01. Ullrich Weber sollte, so war die ursprüngliche Planung, einen Vortrag zum Thema >Autofahren nach Schlaganfall< im Seniorenservicebüro Bruchhausen-Vilsen halten. Die erste Absage 2021 erreichte uns am 6.1. per E-Mail.

Am 25.01. wieder einmal eine neue Corona-Verordnung. Nun gelten unsere hübschen, bunten und zum Teil mit viel Liebe genähten Alltagsmasken nicht mehr überall. Medizinische Masken werden in Teilbereichen des öffentlichen Lebens vorgeschrieben.

26. bis 28.01. in dieser Zeit war unser Schlaganfall Büro in der Hannoverschen Neustadt in Burgdorf besetzt. Neben anstehenden Verwaltungstätigkeiten hätten wir auch gern wieder unsere persönliche Schlaganfall Beratung angeboten. Aufgrund der aktuellen Corona-Lage war das leider nicht möglich.

Schon wieder einmal Post von mir…, so begann das Schreiben vom 27.01. an alle Mitglieder. Ich hoffe ihr seid bislang alle mehr oder weniger gut durch die Pandemie gekommen. Dabei nahm ich Bezug auf die neue Verordnung und Marzena Fiedler hatte Mühe damit die euch zugesandte FFP2-Maske zusätzlich zu den zwei OP-Masken und meinem Anschreiben in einen DIN A lang- Umschlag zu bekommen. Sie schaffte es und sparte uns somit Portokosten ein.                             

Ende Januar sind dann auch wir alten Leute, der Vorstand des SLN, in der Neuzeit angekommen. Der Vorsitzende hat im Vorgriff auch zukünftige Nutzungen von Videokonferenzen die Datenschutzerklärung auf unserer Homepage angepasst. Ja, es ist wirklich so: Wer, wie wir ein Videokonferenztool nutzt und sei es auch nur intern im Rahmen der Vorstandsarbeit, muss zur Art des Tools und zum Zweck der Verwendung der Nutzerdaten Angaben machen. Die DSGVO lässt grüßen. Vom Grundsatz her alles ok, aber ehrenamtlich Tätige haben auch an dieser Stelle oftmals Probleme und wünschten sich kompetente Unterstützung.

Im Laufe der Monate Januar und Februar wurde vom Vorsitzenden, da unsere langjährige Co-Referentin Sabine König, aufgrund beruflicher Verpflichtungen für dieses Jahr absagen musste, nach adäquatem Ersatz gesucht. Letztlich fanden sich zwei Personen, die sich nach Meinung von Ullrich Weber gut eigneten einzuspringen. Die stattgefundenen Vorgespräche in den nächsten Monaten bestätigten dem Vorsitzenden diesen Eindruck. Nun ist es immer sehr schwer jemand anderen zu ersetzen und an dessen Stelle zu treten. Die Erwartungen unserer Semiarteilnehmer sind berechtigter Weise hoch. Diese zu erfüllen, gelang den beiden neuen Referentinnen nicht gleich gut.

12.02. überhaupt nicht erstrebenswert aufgrund der Schmerzen, aber mein Rippenbruch hatte sich eine recht ruhige, veranstaltungsfreie Zeit ausgesucht.

Mitte Februar wurde unsere neueste Mitgliederbroschüre geliefert. Ein Spruch des Dalai Lama steht auf Seite 2. Er lautet: >Die schwierigste Zeit in unserem Leben ist die beste Gelegenheit, innere Stärke zu entwickeln<. Viele Angehörige und Betroffene können das sicher auch für sich ähnlich benennen.  

Am 22.02. wurde unser Mitgliederinfo Nr. 11 mit dem Titel „Mut statt Entmutigung“ verschickt. Immer wieder eine gewichtige Angelegenheit. Mit diesem Heftchen lieferten wir allen Adressaten, unseren Gruppenleitern einen guten Aufhänger für ein Gespräch am Gartenzaun oder an der Haustür, da Gruppentreffen leider weiterhin nicht möglich sind. Jürgen Kehlenbeck berichtet in dieser Ausgabe von neuen Wegen in der Therapie und Anita und Heiner Gehlken beschreiben sehr lebendig den Wendepunkt in ihrem Leben.

23. bis 25.02. unsere Mitarbeiterin Marzena Fiedler berät telefonisch im Schlaganfall-Büro Niedersachsen. Außerdem gibt es immer wieder ausreichend Arbeit im Rahmen der zukünftig zu übernehmenden Auf-gaben im Bereich verschiedenster Antragstellungen. Corona und der Teil-Lockdown beeinflussen weiter das tägliche Leben. Maximal zu zweit dürfen wir unseren Büroraum nutzen. Untereinander schützen uns permanent getragene Masken und zusätzlich eine Acryl-Spuckschutzwand.

März 2021, COVID-19 begleitet uns nun schon ein Jahr lang

Mitte März, so war es geplant, sollte in Hannover die BrainWeek stattfinden. Wie so viele andere Veranstaltungen fiel auch sie Corona zum Opfer.

So auch das anberaumte Gruppensprechertreffen am 24.03. in der Hansestadt Hamburg.

25.03. nach längerer Pause findet im Alten Schulhaus in Dauelsen, einem Ortsteil Verdens, wieder einmal eine Vorstandssitzung in Präsenz statt.  Zu diesem Zeitpunkt waren wir sehr zuversichtlich, dass das Austauschtreffen   in Thüringen und auch die RehaCare in Düsseldorf durchgeführt werden könnte. Es gab viel zu besprechen,  da man sich ja eine lange Zeit nicht gesehen hatte.  Es hätte keiner Tagesordnung bedurft, da alle Teilnehmer einen großen Gesprächsbedarf hatten.

20.04. das am heutigen Datum geplante Austauschtreffen der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe im westfälischen Münster entfällt. Die geplanten Hotelübernachtungen unserer Vertreter Dietmar von Berlepsch und Joachim Krohn wurden storniert.

Am 22.04. führt der Vorsitzende, Ullrich Weber, ein Gespräch zur Fortführung der Selbsthilfearbeit in der Region Hannover mit Vertretern der KIBIS (Kontakt- und Beratungsstelle im Selbsthilfebereich).

29.04. der Vorsitzende verabschiedet, in gegenseitigem Einvernehmen, unsere bisherige Mitarbeiterin Petra van der Velde mit den Worten: „Lass es dir und Rudi gut gehen“ und überreicht ihr, neben einem Blumenstrauß, einen Präsentkorb in Anerkennung der für den Landesverband geleisteten zwei-jährigen Bürotätigkeit.

Heute, am 04.05. sollte die Aufbauplanung der RehaCare 2021 starten. Die AOK Niedersachsen hat unserem Antrag entsprochen und umfangreiche Finanzierungsmittel zur Verfügung gestellt. Die Hotel-buchungen für das Standpersonal sind längst erledigt, da kommt, just an diesem Tage die Absage der   Messe Düsseldorf. Viel Arbeit, die nun völlig umsonst war. 

Am 21.05. treffen wir uns als erweiterter Vorstand wieder im Alten Schulhaus in Verden zu einer Vorstands-sitzung mit vielen interessanten Themen.

Am Tag nach Pfingsten, dem 25.05. ist Joachim Krohn im Büro in Burgdorf und berät Ratsuchende gemeinsam mit Marzena Fiedler und erledigt anstehende Büroarbeiten.

Im April und Mai spricht Ullrich Weber mehrmals mit der, den Hannoverschen Selbsthilfetag organisie-renden Kontaktstelle in Hannover. Da aus Sicht des SLN leider kein überzeugendes Hygienekonzept für diese erste Outdoor-Veranstaltung nach langer Corona-Pause erstellt wurde, sagt der Vorsitzende die geplante Teilnahme ab. Die Erhaltung der Gesundheit unserer Mitglieder, auch die unserer Besucher steht für uns immer im Vordergrund. Vor diesem Hintergrund haben wir entschieden unser Standpersonal keiner zusätzlichen Gefährdung auszusetzen und verzichten auf die diesjährige Teilnahme.

05. und 06.06. auch die Publica in OHZ gehörte zu den vielen abgesagten Veranstaltungen.

Genauso entfiel unser SLN-Seminar >Mein neues altes Leben< in Bad Bevensen vom 11. bis zum 13.06. aufgrund terminlicher Probleme.

Unser eigenes, schon lange geplantes und von der BARMER gefördertes Seminar >Frauen sind anders – Männer auch< fand in der Zeit vom 18. bis 20.06. in der HVHS Bredbeck statt. Ein schlüssiges Hygienekonzept der SLN und des Landkreises Osterholz ermöglichten die Durchführung zur großen Zufriedenheit aller Teilnehmer. In allen Räumen und in allen Seminaren musste, solange man sich bewegte, eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Zahlreiche Möglichkeiten zur Händedesinfektion standen zur Verfügung und Abstandsmarkierungen halfen den Sicherheitsabstand von 1,50 Meter jederzeit einzuhalten. Seit mehr als einem Jahr ermöglichte große Selbstdisziplin auch wieder ein Selbstbedienungs-Buffet. 45 Personen fühlten sich rundum wohl. Inhaltlich betrachteten wir u.a. die Geschlechterrolle zwischen Überlieferung und heute, beschäftigten uns mit der Frage WAS BLEIBT AM ENDE DES TAGES IM KOPF HÄNGEN; zogen das Fazit: Glücklichsein ist keine Glücksache. Wir erkannten, dass es keine deutlichen Charakterunterschiede gibt und stellten letztlich fest, dass der berühmte Unterschied nur sehr klein ist, da sich unser Gehirn so gestaltet, wie es benutzt wird. Die Arbeit in Kleingruppen und die dreiviertel-stündlichen Pausen sorgten dafür, dass wir gemeinsam eine entschleunigte Seminarkultur erlebten.

Parallel zur Bürobesetzung in Burgdorf vom 22. bis 24. 06. fand am letzten Tag ein Abstimmungsgespräch mit einem unserer  Kooperationspartner, dem Haus der Ruhe (Hahne-Gruppe), in Garbsen-Maienfeld statt. Das Konzept einer neuen Schlaganfall-Broschüre wurde abgestimmt und gemeinsam entworfen. 

23. bis 25.07. Ullrich Weber ist gemeinsam mit Mareike Herold als Referent während des Seminars einer Mitgliedsgruppe in Bredbeck tätig. Stimmig von Beginn an, haben Teilnehmer und Referenten sehr gut harmoniert. Die schon im Vorjahr erfolgreich umgesetzte Kleingruppenarbeit wurde in der Abschlussrunde von allen Teilnehmenden sehr positiv bewertet.

Vom 27. bis 29.07. ist das Schlaganfall-Büro Niedersachsen in Burgdorf wieder besetzt und berät hilfesuchende Personen. Die Überregionale Presse ist am 27.07. zu Besuch und berichtet am 29.09. ausführlich online und in den verlagseigenen Printausgaben über die Arbeit unseres Landesverbandes.

SLN-Sitzung am 28.07. im Burgdorfer Büro unter Beteiligung des gesamten Vorstandes, unserer Mitarbeiterin und einiger Gäste.

10. bis 14.08. Ein Großteil des SLN-Vorstands beteiligt sich an dem Austauschtreffen mit dem Bayerischen Verband Schlaganfallbetroffener e.V. Dieses Projekt, i.W. gefördert von der TK, wird zu einem Highlight des Jahres. Keinesfalls aufgrund der Gespräche mit dem Bayrischen Schlaganfallverband, auf diese hätte durchaus verzichtet werden können, sondern weil wir im Klinikum Harlaching besondere Eindrücke sammeln konnten. Während eines Gespräches mit Dr. Peter Müller-Burna, welches aufgrund unserer guten Kontakte zur Medizinischen Hochschule Hannover zustande kam, betrat eine total euphorisierte junge Konsilärztin unsere Besprechungsloggia und berichtete von zwei Fällen, in welchen Sie unmittelbar durch telemedizinische Unterstützung und Beratung zwei Menschenleben gerettet bzw. zwei Schlaganfall-Betroffenen vor lebenslänglichen Behinderungen bewahren konnte. Das Glücksgefühl dieser Ärztin übertrug sich eins zu eins auf alle Anwesenden und zeigte uns in Echtzeit, wie wichtig der Aufbau und Ausbau teleneurologischer Netzwerke ist. Von jedem Winkel Bayerns aus ist ein an dieses Netzwerk angeschlossenes Krankenhaus innerhalb von 20 Minuten zu erreichen. Eine Analyse zeigt, dass zehn Jahre nach der Gründung des Netzwerks 84% der Schlaganfallpatienten im TEMPiS-Gebiet auf einer Stroke Unit oder einer Tele-Stroke Unit behandelt wurden. Vor Projektstart war das nur bei 19% der Fall. Leider musste eine vorbereitete Videokonferenz mit Dr. med. Gordian Hubert, dem Netzwerkkoordinator von TEMPiS und Prof. Dr. med. Heinrich Audebert, zwischenzeitlich stellvertretender Klinikdirektor am Campus Benjamin Franklin an der Berliner Charité und Mitinitiator der Bayerischen Teleneurologischen Netzwerke aus Zeitgründen entfallen.                                                                                                     Hier noch einige wissenswerte Fakten zum Münchener TEMPiS Projekt: Mit bis heute über 80.000 durchgeführten Telekonsilen hat sich das Konzept des Netzwerks als Erfolg erwiesen. Höhere Versorgungsqualität, geringere Sterblichkeit, kürzere Verweildauer und frühere Diagnose haben den Versorgungsstandard in ländlichen Regionen auf das gleiche Niveau wie in der Stadt gehoben. Auf dem Weg zum Mittagessen spazierten wir am Bauzaun des neuen Bettenhauses des Klinikums Harlaching entlang und entdeckten noch einige Plakate zum Thema Schlaganfall. Hier wurde noch einmal plakativ auf das seit 2018 in München bestehende Projekt FLYING INTERVENTION TEAM (FIT) hingewiesen. Von diesem Projekt hatten wir vor unserem Besuch nur eine grobe Vorstellung, was aber konkret dahintersteckt und wie viel schneller Patienten geholfen werden kann, davon erfuhren wir erst durch den Vortrag von Dr. Müller-Burna.

Die Thrombektomie (unter Thrombektomie versteht man die operative Entfernung eines Blutgerinnsels aus einem Blutgefäß. Sie ist ein relativ schonendes Verfahren zur Wiedereröffnung von Blutgefäßen) ist bisher nur in großen Schlaganfallzentren, überregionalen Stoke Units, möglich. Die Verlegung der Patienten in die Spezialzentren kann zukünftig überflüssig sein. Stattdessen fliegt das Expertenteam mit allen benötigten Gerätschaften direkt in die Partnerklinik. In dieser Zeit wird der Schlaganfallpatient für den Eingriff vorbereitet. Das Gerinnsel wird entfernt und die Durchblutung wiederhergestellt. Dies erfordert eine hohe medizinische Expertise und muss so schnell wie möglich durchgeführt werden. Hierzu Dr. Degenhart: "Wir werden oft gefragt, ob der ganze Aufwand sinnvoll ist. Ja, es ist sinnvoll! Denn im Vergleich zur konventionellen Verlegung werden im Schnitt 90 Minuten eingespart." Zudem haben weitere Daten gezeigt, dass die FIT-Patientinnen drei Monate nach dem Eingriff weniger Behinderungen und damit eine höhere Lebensqualität als die Verlegungspatienten aufweisen. Ein nicht zu vernachlässigender Faktor ist auch die wohnortnahe Behandlung über den gesamten Therapieverlauf. Etwas, was wir als Verband, wenn wieder einmal über die Schließung von Kliniken diskutiert wird, ganz genauso sehen. Die wohnortnahe Behandlung trägt wesentlich zur seelischen Gesundung bei. In München haben wir sehr viel Fachwissen gewonnen was es jetzt gilt, in den Verhandlungen mit dem Land Niedersachsen und den Krankenkassenverbänden, zum Vorteil Betroffener einzusetzen.

16. und 17.08. Manfred Garbade nimmt als Vertreter des SLN an einem Zweitagesseminar der Gruppen Einschlag aus Osterholz-Scharmbeck und Bremervörde in der Bildungsstätte Krammelheide teil.

24. bis 26.08. das Büro in Burgdorf ist besetzt, wobei die heutige Aufgabe auch darin besteht in unserem Materiallager die benötigten Materialien für die InVita in Bremen zusammenzustellen. Nach zwei Jahren ohne Großveranstaltung eine Herausforderung.

28.08. leider musste auch der 29. Burgdorfer Selbsthilfetag (SHT) verschoben werden. Es wäre der letzte unter der Regie der Selbsthilfe in der Region Hannover gewesen, da die Auflösung der Selbsthilfegemein-schaft zum Jahresende ansteht. Schade, aber die Gesundheit für Besucher und Standpersonal haben bei uns absolute Priorität.

Im Zuge der Absage des SHT wurde auch die für dieses Wochenende (28. und 29.08.) geplante Klausur-tagung im Gasthaus Haase ersatzlos aus dem Terminplan gestrichen. Auch hier verzichtete das Hotel Haase auf eine Ausfallzahlung für die gebuchten Hotelzimmer.

01.09. der Vorsitzende folgt einer Einladung ins Heidehaus. Es geht um die Realisierung der neuen Broschüre >Schlaganfall – und jetzt<. Viele weitere Treffen folgen, bis Ende Oktober der Druckauftrag erteilt wird. Eine Arbeit die, gemeinsam mit jungen und engagierten Mitarbeitern der Hahne-Gruppe viel Spaß gemacht hat. Ein Dank geht von dieser Stelle an unseren Kooperationspartner.

06.09. Walter Perlich unterstützt gemeinsam mit seiner Ehefrau den Vorsitzenden bei der Mietwagen-abholung in Celle und der anschließenden Beladung, da die InVita unmittelbar bevorsteht.

07.09. Anreise nach Bremen und Aufbau unseres Messestandes. Als Aufbauteam arbeiten Birgit Perlich, Walter Perlich, Joachim Krohn sowie Bärbel und Ullrich Weber gut zusammen und dekorieren einen sehr ansehnlichen Infostand. Aussage Krohn: „Das ist  der beste und schönste in der ganzen Halle“.  

08. und 09.09. ganztags ist unser schöner Messe-stand in Halle 6 durch-gehend zu besetzen. Unterstützung erhielten wir durch Garbades aus Walsrode, durch Helga Kehlenbeck und am letzten Tag auch durch die Weders aus Grasberg. Hierzu eine persönliche Anmerkung: Dieses Projekt, gefördert von der DAK, war vom Grundsatz sehr schlüssig und schön. Was nicht funktionierte, war die der Messeleitung obliegende Organisation. Mit fast unzumutbar Wegen zum Ausstellerparkplatz kann man noch leben, aber mit dem einer Fremdfirma übergebenen Zugangsmanagement auf keinen Fall. Eintrittskarten gab es ausschließlich online. Von einer IP-Adresse aus konnte immer nur eine Karte gekauft werden. Das Ergebnis zeigte sich in sehr geringen Besucherzahlen am ersten Messetag. Am Nachmittag dieses Tages reagierte die Messeleitung und verkaufte auch Eintrittskarten an den Eingängen. Die Besucherzahlen zeigten, dass gerade unsere Klientel, in der Regel ältere Menschen, größte Probleme mit der ausschließlichen online-Buchung hatten. Besonders schade, weil gerade die Aussteller dieser Messe mehr Besucher verdient hätten.   

28.09. Manfred Garbade unterstützt Marzena Fiedler bei der Beratungstätigkeit im Büro in Burgdorf. Hierbei wird in der Nachschau im Kreis des Vorstands wieder einmal deutlich, wie wenig sich einige Allgemeinmediziner mit Schlaganfallfolgen auskennen. In diesem Fall erfolgte die Aussage gegenüber einem Betroffenen fast wörtlich, dass sechsmal KG und Physiotherapie doch wohl ausreichen würden. Wieder einmal ist festzustellen, wie viel Aufklärungsarbeit noch vor uns liegt. Hierzu noch eine Anmerkung unseres Sohnes. Während eines Gespräches mit zwei Kunden über Schlaganfallbehandlung behauptete einer der Kunden, eine Ärztin, Stroke Units seien für Patienten nach Herzinfarkt eingerichtet worden. Wenn dieses Unwissen, besser gesagt solch große Dummheit, sogar bei Medizinern existiert, wird mir angst und bange, denke ich an einen möglichen nächsten Arztbesucht oder Krankenhaus-aufenthalt. 

Zwischen dem 04. und 10.10., so war es geplant wären einige von uns in Düsseldorf gewesen, um den eigenen Stand auf der RehaCare (Projektförderung durch die AOK Niedersachsen) zu betreuen. Leider fällt diese weltgrößte Messe für Rehabilitation und Pflege auch in diesem Jahr aus. Das Hotel Stadt München zeigte sich äußerst kulant und ermöglichte uns  kostenfrei zu stornieren. Nochmals ein Dankeschön an alle Hoteliers die sich sehr kulant verhielten. In einem Teil der Zeit fand nun ein schon lange ins Auge gefasstes Austauschtreffen mit anderen Schlaganfall Selbsthilfegruppen in Celle statt. Vom 07. bis 10.10. hatten wir im InterCity-Hotel Quartier bezogen und fühlten uns, auch aufgrund des gut geeigneten Besprechungsraumes dort sehr wohl. Etwas enttäuschend war die Beteiligung externer Gruppen und Selbsthilfekontaktstellen. Auf 17 Einladungen erfolgten gerade einmal 5 Reaktionen. Alle anderen Adressaten erachteten es für nicht notwendig, sich zu melden. Vieles wird in dieser Zeit auf Corona geschoben oder damit begründet. Gerade aber der soziale Zusammenhalt in der Gesellschaft, von uns, ebenso wie von allen Trägern der Kontaktstellen, den Wohlfahrtsverbänden, als unverzichtbar herausgesellt, wird hier ad acta gelegt.

26. bis 28.10. der Bürobetrieb läuft. Elfriede und Manfred Garbade übernehmen am ersten Tag die Beratung.  An den Folgetagen erarbeiten Marzena Fiedler, unsere Mitarbeiterin und der Vorsitzende Ullrich Weber, den neuen Haushaltsplan. Nach zwei Jahren mit coronabedingten Einschränkungen gehen wir von einem (fast) normalen Jahr 2022 aus. Aufgrund weiter steigender verwaltungstechnischer Anforderungen an die Selbsthilfe und ihre Verbände, werden wir zukünftig über eine Ausweitung der Arbeitszeit im Büro nachdenken müssen. Während des Treffens in Celle wurde sogar ein weiteres Schlaganfall-Büro in Walsrode ins Gespräch gebracht. Die Beratungen darüber sind noch nicht abgeschlossen.

Am 26.10. ist Ullrich Weber auf Einladung des Senioren- und Pflegestützpunktes / des Seniorenservice-büros in Bruchhausen-Vilsen als Referent tätig und trägt am Nachmittag vor interessierten Zuhörern zum Thema Mobilität nach Schlaganfall vor. Besonders viele Zuhörer zeigen an Informationen zum Thema Autofahren nach Schlaganfall Interesse.

Anfang Oktober sind sämtliche Arbeiten an der neuen Broschüre >Schlaganfall und jetzt?< abgeschlossen. Der Druck steht unmittelbar bevor. Sie erscheint mit einem Grußwort des Vorsitzenden und unserer Anzeige auf der Rückseite etwas moderner als bisher und wird hoffentlich genauso erfolgreich sein.

 20.11. unsere diesjährige Jahreshauptversammlung (JHV) findet wieder als Präsents-Veranstaltung in Burgdorf statt. Ein eigenes hierfür erstelltes Hygienekonzept und das Verantwortungsbewusstsein unserer Mitglieder und Gäste wird uns diese JHV geordnet durchführen lassen. Die hohe Dichte an Vorstands-treffen, die in den letzten Monaten zeitweise ausschließlich per Videokonferenz stattfanden, soll auf Wunsch der Mitglieder beibehalten werden. Dieses führte und führt auch zukünftig zu einem vertrauens-vollen Miteinander und einem besseren Verständnis füreinander. 

Die hohe Dichte an Vorstandstreffen, die in den letzten Monaten zeitweise ausschließlich per Videokonferenz stattfanden, soll auf Wunsch der Mitglieder beibehalten werden.  Dieses führte und führt auch zukünftig zu einem vertrauensvollen Miteinander und einem besseren Verständnis füreinander.

Viele Dinge sind für eine einzelne Gruppe nur sehr schwer zu realisieren, auch das ein guter Grund einem aktiven Landesverband wie dem unseren anzugehören. Gemeinsam mit Ihnen/euch möchten wir noch viele Projekte auf den Weg bringen. Besinnt euch gerade auch in Zeiten wie dieser Corona-Pandemie darauf, dass wir alle, sowohl als Betroffene und auch als Angehörige, schon ganz andere Klippen umschifft haben.

 Gemeinschaft stärkt immer auch den Einzelnen!

Lasst uns gemeinsam für bessere Bedingungen von Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen und ihre Angehörigen streiten.

Denkt aber immer auch einmal an eine kleine Pause, die euch viel Kraft gibt!

Ullrich Weber (Vorsitzender)

07.11.2020 Jahres- und Tätigkeitsbericht des Vorsitzenden Ullrich Weber  erstellt im Vorfeld der schriftlichen Jahreshauptversammlung des Schlaganfall Landesverbandes Niedersachsen

 

01.01. das SLN - Jahr begann zumindest für meine Frau und mich mit Urlaub. Seit etwa 15 Jahren verbringen wir den Jahreswechsel in völliger Abgeschiedenheit auf Rügen. Den größten Krach verursachen in der Silvesternacht die andernorts, durch Raketen und Böller, im Schlaf gestörten, flügelschlagenden Schwäne. Eine überraschende Nachricht verursachte sehr viel Arbeit. Die beantragte Pauschalfördersumme sollte nun plötzlich aufgeteilt und einzelnen wiederkehrenden Posten und „Projekten“ zugeordnet werden. Zwei Urlaubstage waren dahin!

Jan.  soweit nicht bereits Ende 2019 geschehen wurden im Laufe des Monats Januar vom Vorsitzenden alle noch offenen Förderanträge nach §20h SGB V geschrieben und den möglichen Förderern zugestellt. Außerdem wurden im Januar auch die letzten für die Vorstandsmitglie-der bestellten zu großen Fleece-Outdoorjacken umgetauscht und den Empfängern zugestellt.

16.01. Ullrich Weber nimmt in seiner Funktion als Vorsitzender des Schlaganfall Landesverbandes Niedersachsen e.V. an einer Besprechung zum niedersachsenweiten Aufbau eines teleneurologischen Netzwerks im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung in Hannover teil. Es wird einvernehmlich befürwortet ein solches Netzwerk aufzubauen und die Grundausstattung der Kliniken mit entsprechenden Laptops vor Ort und schnellen Leitungsanbindungen an den teleneurologischen Arbeitsplatz in der Medizinischen Hochschule Hannover kurzfristig unter Inanspruchnahme von „Bordmitteln“ (Aussage Ministerium) zu finanzieren.   

16.01. ebenfalls zu diesem Datum hatte der Landesverband Gruppenleiter und mit der Kassenführung betraute Gruppenmitglieder zu einem Tagesseminar Selbsthilfefinanzierung nach Burgdorf eingeladen. Da am Morgen zeitgleich die Veranstaltung in Hannover stattfand, bemühte sich der Vorsitzende um eine Referentin für den Vormittag. Eine mit der SH-Förderung seit Jahren vertraute MA einer großen Krankenkasse übernahm dankeswerter Weise diese Aufgabe und berichtete über Besonderheiten im Rahmen der Projektförderung. Den späten Nachmittag nutzen die anwesenden Vorstandsmitglieder zu einem kurzen Gedankenaustausch (Minivorstandssitzung) und zur Terminabstimmung.  

17.01. Neujahrsempfang der Stadt Lehrte im Sonnenhof Aligse

28. bis 30. 01. in dieser Zeit war unser Schlaganfall Büro in Burgdorf besetzt. Neben Verwaltungstätigkeiten gab es auch unsere Schlaganfall Beratung, von welcher gern Gebrauch gemacht wurde.

Im Laufe des Monats Januar und Anfang Februar wurde vom Vorsitzenden, in Absprache mit unserer externen Referentin Sabine König, das SLN-Seminar in Magdeburg “PSD – Depression nach Schlaganfall – Begegnungsstrategien“ intensiv vorbereitet. Veranstaltungsort sollte, wie geplant und mit der fördernden KK abgesprochen, die Jugendherberge Magdeburg sein.

Im Rahmen des dreitägigen Seminars wollten wir die Veränderungen im Alltagsleben herausstellen, anschließend gemeinsam Lösungsmöglichkeiten erarbeiten und darüber diskutieren. Das im Rahmen des Seminars angebotene Programm sollte helfen, bislang unbeantwortete Fragen, z.B. auf Grund der Erkrankung erworbener Depressionen  oder auch erworbener Angstzustände, adäquat beantwortet zu bekommen.  Zusätzlich wollten wir durch gezielte Übungen anregen, sich selbst mehr zuzutrauen und auch anderen gegenüber wieder zu vertrauen. Eine Übung, die bei erfolgreicher Absolvierung durch die teilnehmen-den Personen mehr Eigenständigkeit trotz erworbener Einschränkung zum Ziel hat.       - Zu diesem Zeitpunkt lief noch alles nach Plan.

31.01. Neujahrsempfang der AOK in Hannover mit wichtigen Infos zur Finanzierung

02.02. die gerade erst in 2019 als Lagerfläche angemietete Garage ist undicht. Gelagerte Materialien nahmen Schaden und es musste kurzfristig ein Ersatz gefunden werden. An diesem Tag wurde ein neuer Mietvertrag unterzeichnet. Alsbald wurde der viele Arbeitsstunden erfordernde Umzug eingeleitet.

06.02. Vorstandstreffen des SLN als Ganztagesveranstaltung in Walsrode. Sämtliche Vorstandsmitglieder und Beisitzer beteiligen sich. Großen Raum nimmt der TOP Projekte und weitere Aktivitäten des SLN in 2020 ein.  Außer der Beteiligung der Walsroder Selbsthilfegruppe sind auch die eingeladenen Kontakt-stellen-MA aus Rotenburg und Walsrode anwesend. Besonderes Interesse liegt auf Rotenburg, da dort, nach erfolgreich stattgefundenem Tag des Schlaganfalls, Bedarfe erkannt wurden eine Selbsthilfegruppe vor Ort zu gründen. Der Walsroder MA weist  auf das Stadtfest unter Beteiligung des SLN hin.   Die heutige Veranstaltung verlief, wie die allermeisten des SLN, in sehr harmonischer Atmosphäre.    

11.02. der Vorsitzende bereitete gemeinsam mit Herrn Dirk Thielking vom Seniorenbeirat Wedemark und der Freiwilligenagentur der Gemeinde eine Veranstaltung zum Thema Schlaganfall im Bürgerhaus Bissendorf vor.

13.02. heute findet ein Vorbereitungstreffen zum 28. Burgdorfer Selbsthilfetag im Senioren- und Pflegestützpunkt Burgdorfer Land statt.

21.02. der erst im November des Vorjahres gewählte Beisitzer W. Perlich und eine Revisorin des SLN nehmen am Runden Tisch Selbsthilfe im Klinikum Lindenbrunn in Coppenbrügge teil. Sie sammeln  bei der vom Aphasie Regionalzentrum organisierten Veranstaltung viele Eindrücke von Aphasiker-Selbsthilfegruppen aus dem südlichen Niedersachsen und präsentieren die vielfältige Arbeit des SLN.

25. bis 27.02. ein Bürotag in Burgdorf ist immer einem Vorstandsmitglied oder Beisitzer zugeordnet. An diesem 25.Februar wäre die Beisitzerin Elfriede Garbade-Campe unsere dortige Ansprechperson für die Besucher gewesen. Auf ihre eigene Anregung hin verabredeten meine Kollegen aber in Burgdorf beim Garagenumzug zu helfen. Gern nahm ich dieses Angebot an, da immer noch mehrere Anhängerladungen Material quer durch die Stadt zu transportieren waren. So besetzte an diesem Tag Bärbel Weber das

Büro und zu viert transportierten wir einen Tag lang Gegenstände und Druckerzeugnisse quer durch Burgdorf. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank für die Unterstützung. An den beiden Folgetagen waren unsere MA Petra van der Velde und Ullrich Weber im Büro anwesend.

02.03. an diesem Tage fand das letzte „Corona unbeeinflusste Treffen“ der Schlaganfall SHG Garbsen statt.

07.03. während der am Morgen des ersten Märzsonnabends beginnenden Veranstaltung im Fahrradhaus Per Pedal  in Syke waren noch alle Beteilig-ten frohen Mutes ein erlebnisreiches und mit vielen interessanten öffentlichen Veranstaltungen ausgefülltes Jahr vor sich zu haben. Die Veranstaltung zog nicht nur eine große Anzahl von Menschen an, welche normale Fahrräder ansehen und Probefahren wollten, sondern auch viele Menschen mit Mobilitätseinschränkungen.                                    

In Kooperation mit unserer Mitgliedsgruppe „Lichtblick“ aus Bruchhausen-Vilsen präsentierte Per Pedal , im Rahmen der Messe „Mobil mit Handicap“, Spezialfahrräder. Hierzu waren einige Hersteller mit ihren Präsentationstrucks angereist, zeigten ihre verschiedenen Modelle und boten Probefahrten an. Für uns, als Schlaganfall Landesverband, stand die Präventionsarbeit im Vordergrund.  

Wochenende 07. und 08.03. die WHO (Weltgesundheitsorganisation) stuft COVID- 19 als Pandemie ein

10.03. der Vorsitzende sagt sämtliche aktuellen SLN-Termine ab und informiert die JH Magdeburg umgehend über die Absage des geplanten SLN-Projektes Depression nach Schlaganfall

17.03. Sprechertreffen in Hamburg (abgesagt von der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe)

19. bis 21.03. Austauschtreffen mit dem Bayrischen LV anlässlich der Würzburger Aphasietage. Abgesagt vom Veranstalter der Aphasietage. Somit entfiel auch unsere sonst immer sehr interessante Tagung in Würzburg. Die vielfältigen Angebote an Vorträgen und Workshops stellen unsere Leistungsfähigkeit an diesen Veranstaltungstagen immer wieder auf eine harte Probe, aber neben dem Verlangen Neues zu erfahren stand selbstverständlich immer auch das Netzwerken im Mittelpunkt unseres Interesses. Dieses war in diesem Jahr nun in Form zahlloser Telefonate zu erledigen. Nicht immer einfach und mit hohem Aufwand verbunden. Wir stellten und stellen immer wieder fest, ein E-Mail, ein Brief oder ein Telefonat kann den persönlichen Kontakt nicht vollständig ersetzen! Bereits gezahlte Gebühren wurden rückerstattet und die Hotelbuchung freundlicherweise kostenfrei storniert. Ein Ausweichtermin für ein Austauschtreffen im Juli in München wurde geplant!

26.03. und 30.03 Die Veranstaltungen zum Thema Schlaganfall in Mellendorf und Bissendorf wurden abgesagt.

Ostern 2020  hat man wenig bis gar keine Gelegenheit zu öffentlichen Veranstaltungen, dann muss man Wege finden anders auf die SH-Arbeit hinzuweisen. Familie Kehlenbeck hat das mit einem  Artikel im Syker Kurier geschafft.

18. bis 21.04. Als Vorsitzender habe ich das geplante Seminar so frühzeitig wie möglich bereits am 10.03.2020 abgesagt. Meine Fürsorgepflicht gegenüber unseren Teil-nehmern ließ mir keine andere Wahl als umgehend zu reagieren. Die JH Magdeburg reagierte und sandte dem SLN eine Ausfall-rechnung i. H. von 2.388,00€ zu. Nachfolgend Ausschnitte aus dem geführten Schriftverkehr bezüglich der gestellten Ausfallrechnung:  Stornierung eines DJH Aufenthaltes in der JH Magdeburg Res.-Nr.: 29/43628/0420 …. in meiner Funktion als Vorsitzender des Schlag-anfall Landesverbandes Niedersachsen e.V. teile ich Ihnen mit, dass ich das Gebaren der Jugendherberge Magdeburg, meinem gemeinnützigen Verband eine Ausfallrechnung zuzusenden, nicht nachvollziehen kann. Allerorten geforderte Solidarität kann ich bei diesem/Ihrem Gebaren nicht erkennen. Auch Sie als Hauptverband der Jugendherbergen und auch der LV Sachsen-Anhalt waren Adressat meiner Stornierung (o.g. Reservierungsnummer), reagierten aber unverständlicher Weise darauf überhaupt nicht. Der Schlaganfall Landesverband Niedersachsen wird selbstverständlich seiner sozialen Verantwortung gerecht und setzt bis Ende April alle öffentlichen Veranstaltungen zur Eindämmung der Verbreitung des Corona Virus aus. Wir haben uns nach gewissenhafter Abwägung zu diesem Schritt entschieden, um das Risiko von Infektionen, gerade auch bei chronisch Erkrankten, zu minimieren. …..                          Was dann folgte war aus meiner Sicht an Unverschämtheit nicht mehr zu überbieten. Man ignorierte sämtliche Schreiben, was mich bewog noch einmal wie folgt nachzuhaken:  ….. teile ich Ihnen mit, dass ich, nach Ablauf der von mir mit Schreiben vom 13.03.2020 gesetzten Frist, erwäge rechtliche Schritte gegen den Landesverband Sachsen-Anhalt des Deutschen Jugendherbergs-werkes einzuleiten. Ihre  Nichtbeantwortung meines o.g. und zu Ihrer Erinnerung als Anlage nochmals beigefügten Schreibens, werte ich als in besonderem Maße ignorant.                            Es entsteht bei mir der Eindruck, dass sich die DJH Magdeburg/Ihr Verband an öffentlichen Mitteln nach SBG V (Sozialgesetzbuch Fünftes Buch - Gesetzliche Krankenversicherung - (Artikel 1 des Gesetzes v. 20. Dezember 1988, BGBl. I S. 2477) § 20h, Förderung der Selbsthilfe) ungerechtfertigt durch Unterlassen (verwaltungsseitige Nichtbeachtung meines o.g. Schreibens) zu bereichern versucht.    Dieses Gebaren ist insbesondere auch vor dem Hintergrund der zwischenzeitlich vom Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt (Allgemeinverfügung zur Schließung von Beherbergungsstätten in Sachsen-Anhalt und dem Verbot touristischer Reisen in das Gebiet des Landes Sachsen-Anhalt ab Freitag den 20. März 2020 bis zum Ablauf des 19. April 2020) völlig inakzeptabel. Hiernach sind alle Jugendherbergen des Deutschen Jugendherbergswerkes Landesverband Sachsen-Anhalt vorerst bis einschließlich 19.04.2020 geschlossen. Eine Anreise zum von uns gewünschten Zeitpunkt, dem 18.04.2020, ist uns somit unmöglich, da verboten. Dennoch eine Ausfallrechnung zu stellen bezeichne ich als überaus unsolidarisches Verhalten Ihrerseits während einer global verlaufenden Pandemie.

05. und 06.05. die von der Stiftung geplante Veranstaltung in Münster, für welche Joachim Krohn und Dietmar von Berlepsch für den SLN teilnehmen sollten wurde von der Stiftung abgesagt. Auch hier gelang es die gebuchten Hotelübernachtungen kostenfrei zu stornieren.

16.05. SHT Hannover, auch dieser wurde aufgrund der Pandemie abgesagt. Somit entfiel auch die an diesem Termin anberaumte Vorstandssitzung des SLN.  

26.05. Ullrich Weber nimmt den Beratungstermin im Schlaganfall Büro wahr. Viel Raum nehmen bei der Arbeit augenblicklich die Erarbeitung von Hygienekonzepten für verschiedene anstehende Veranstaltungen ein. Wir sind nicht nur der Gesundheit der Teilnehmenden sondern auch uns selbst gegenüber verpflichtet. Da wir keine oder nur unzureichende Erfahrung damit haben, führen diese Arbeiten zu enormen Zusatzbelastungen und erhöhen so auch die Kosten von Einzelmaßnahmen.

Mitte bis Ende Mai finden diverse Vorbereitungsgespräche zur Durchführung und Ausgestaltung des Seminars in Bredbeck unter Beteiligung von Joachim Krohn und Ullrich Weber mit div. Partnern statt. Auch die verschiedenen, aufeinander abzustimmenden Hygienekonzepte beanspruchen dabei viel Zeit.

06. und 07.06. auch die Verbrauchermesse Publica in Osterholz-Scharmbeck, eine überregionale Messe wurde abgesagt. Hier ebenfalls keine Stornokosten für die geplanten und nun ausgefallenen  Hotelüber-nachtungen!

17. bis 19.06. dritter Teil unseres Mobilitätssemi-nars in der HVHS Bred-beck und gleichzeitig unsere erste größere Aktivität nach langer CORONA-Pause.                      Im Rahmen dieser Ver-anstaltung fand auch wieder einmal eine echte Vorstandssitzung des SLN statt.

Ja, wirklich, unser Seminar zur Stärkung der Alltagskompetenz, gefördert durch die BARMER, durfte stattfinden. Unter  Einhaltung besonderer Hygienemaßnahmen konnten wir das Seminar durchführen.

Skepsis zu Seminarbeginn

Unsicherheit war vorhanden, aber von allen Teilnehmenden wurden die erarbeiteten Hygienekonzepte der HVHS (Heimvolkshochschule) und des SLN  strikt befolgt.

In allen Räumen und in allen Seminaren musste, solange man sich bewegte, eine geeignete Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Zahlreiche Möglichkeiten zur Händedesinfektion standen zur Verfügung und Abstandsmarkierungen halfen dabei den Sicherheitsabstand von 1,50 Meter jederzeit einzuhalten.

Die Küche hatte ihr sehr schmackhaftes Essen von Selbstbedienungs-Buffet auf Essensausgabe umgestellt. Diese Regelung funktionierte sehr gut und wurde von nettem Personal umgesetzt. Das Küchenpersonal verdiente sich ein Sonderlob, ebenso das gesamte HVHS-Personal, welches immer, unter der Mund-Nasen-Bedeckung freundlich lächelnd, unterstützend zur Verfügung stand. Wir fühlten uns durchweg wohl.

Die Freude war bei vielen Teilnehmenden groß, als es hieß, das Mobilitätsseminar fände statt. Vorbehalte gab es natürlich auch, Bedenkenträger , wie auch ich, wogen Vor- und mögliche Nachteile sorgfältig ab und waren am Ende der drei Tage erfreut, dass wir alle gemeinsam ein tolles und informatives Seminar nach einer längeren erzwungenen und zu Recht eingelegten Pause erleben durften.

Hinweise meinerseits wie: „…bedenkt bitte die latente Gefahr durch das Virus und sorgt für euch und andere vor. Beachtet strikt alle Hygienemaß-nahmen, haltet Abstand und verzichtet auf körperliche Nähe. …“ wurden durchweg von allen Teilnehmenden und Referenten beachtet. Die Arbeit in Kleingruppen zur Einhaltung des Sicherheitsabstands und die dreiviertel-stündlichen Pausen sorgten dafür, dass wir eine neue, ich möchte es eine entschleunigte Seminarkultur nennen, erlebten.

 

Die Vermittlung themenrelevanter Inhalte, viele Gespräche, Diskussionsbeiträge und eine Vielzahl sehr interessanter Beiträge externer Referenten trugen dazu bei, alle Teilnehmenden “abzuholen und mitzunehmen“. Mein Dank gilt somit allen Beteiligten. Wie unsere Abschlussrunden zeigten habt ihr mitgeholfen ein stimmiges Konzept geschickt umzusetzen und Informationen zu transportieren, ohne dabei die besonders herausfordernde Situation durch Corona aus dem Blickfeld zu verlieren.

Die Ergebnisse der Abschlussrunde bezüglich der Durchführung angesichts der Corona-Pandemie fasse ich durch zitieren einiger Wortbeiträge zusammen:                             „ …ich hatte Bedenken und bin jetzt vom guten Ablauf überrascht.“                         „ … besonders gefallen hat mir die Konsequenz mit der die Einschränkungen von den Referenten durchgesetzt wurden.“  „ … ich hatte vorher große Bedenken, doch jetzt weiß ich, Leben kann wieder beginnen.“                                                                      „ …geht das gut? Jetzt bin ich froh gekommen zu sein.“                                                „ … lange war fraglich, ob das Seminar stattfinden konnte. Die Vorsicht hat sich ausgezahlt.“

13. bis 16.07. in dieser Zeit sollte das verschobene Austauschtreffen mit dem Bayrischen Landesverband in München stattfinden. Aufgrund ungewöhnlich hoher Infektionszahlen in München entfiel auch dieses. Letztendlich zahlte der Kassenwart des SLN die Projektfördersumme in voller Höhe an die Techniker KK zurück. Im Vorfeld geleistete vorbereitende Arbeiten wurde umgebucht und erforderliche Finanzmittel der Pauschalförderung entnommen.

28.07. Die geplante Vorstandssitzung in Burgdorf musste aufgrund des geschlossenen Büros als Präsenzveranstaltung abgesagt und telefonisch durchgeführt werden.

28. bis 30.07. SLN Büro in Burgdorf bleibt geschlossen. Es erfolgt augenblicklich ausschließlich eine telefonische Beratung.

14. bis 16.08. Ullrich Weber ist als Referent zum Thema Kraftquellen im Alltag bei einer Mitgliedsgruppe in Bad Lauterberg. Als weitere SLN-Vertreter nehmen auch Dietmar von Berlepsch und Walter Perlich an dieser Veranstaltung teil.

24.08. der Vorsitzende besucht ein Zweitagesseminar der Gruppen Einschlag aus Osterholz-Scharmbeck und Bremervörde in der Bildungsstätte Krammelheide.

25. bis 27.08. das Büro in Burgdorf darf immer noch nicht wieder genutzt werden. Die Region Hannover hat ein Hygienekonzept erarbeitet, was uns ermöglicht zukünftig wieder persönlich vor Ort Einzel-personen beraten zu können.

29.08. der 28. Burgdorfer SHT wurde auf den 28.08.2021 verschoben und entfällt damit am heutigen Tage.

29. und 30.08. unsere Klausurtagung im Gasthaus Haase und 6. Vorstandssitzung des SLN in 2020 entfiel aus demselben Grund ersatzlos. Auch das Hotel Haase verzichtete auf eine Ausfallzahlung für die gebuchten Hotelzimmer.

30.08. der Vorsitzende hält einen Vortrag zum Thema Resilienz im Heideschlösschen in Nienburg. Zu dieser Veranstaltung hatten unsere  Mitgliedsgruppen Walsrode und Nienburg eingeladen.  Etwa 30 Personen verfolgten sehr interessiert  den Vortrag.

10.09. Tagesklausur des erweiterten SLN Vorstandes mit inkludierter Vorstandssitzung in Bruchhausen-Vilsen. Während dieser Veranstaltung stellte der Vorsitzende den Anwesenden die augenblickliche Terminplanung 2021 vor. Die blau markierten Termine sind für den SLN relevant, wobei schnell klar wird, dass auch das nächste Jahr einiges an Herausforderungen bereithält. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig bei Veranstaltungen an den jeweiligen Sitzen der SHGn immer wieder die örtlichen Mitglieder in die Verbandsarbeit wie z.B. die Standbetreuung aktiv einzubinden.

11. bis 13.09. in der Walsroder Innenstadt war an diesem Wochenende ein großes Stadtfest unter Beteiligung des SLN (Information zum Schlaganfall und Präventionsarbeit) geplant. Leider wurde auch dieses auf das Jahr 2021 verschoben.

16. und 17.09. auch die HanseLife auf dem Bremer Messegelände wurde aufgrund von Corona abgesagt.

21. bis 27.09. RehaCare Düsseldorf. Die weltgrößte Messe für Rehabilitation und Pflege fiel ebenfalls aus. Auch das Hotel Stadt München zeigte sich äußerst kulant und entließ uns kostenfrei aus unseren, zur Kostenreduzierung, gestaffelten Zimmerbuchungen. An dieser Stelle, sehen wir einmal vom Jugendherbergswerk mit dem LV Sachsen Anhalt ab, nochmals ein großes Dankeschön an alle Hoteliers, die uns durchweg ohne großartige Probleme kostenfrei die Buchungen stornieren ließen. Ein hiermit verbundener sehr großer Arbeitsaufwand zahlte sich direkt in Cent und Euro aus. Vielen Dank! Info: Auch die JHV Magdeburg erstattete letztendlich, nach endlosem Schriftwechsel, den vollen Vorauszahlungsbetrag. 

22. bis 24.09. der Bürobetrieb läuft, nimmt aufgrund weiter steigender verwaltungstechnischer Anforderungen an Selbsthilfeverbände immer weiter zu und belastet uns stark. Ullrich Weber und Petra van der Velde nutzen diese drei Tage zur Aufarbeitung liegengebliebener Arbeit.

10. bis 31.10. Virtueller SHT Hannover. Ein Versuch der KIBIS in der Landeshauptstadt den ausgefallenen SHT rund um den Kröpke im Netz stattfinden zu lassen.

19. bis 21.10. in dieser Zeit fand im Heidehotel in Bad Bevensen eine Veranstaltung des erweiterten SLN-Vorstandes statt. Wir beschäftigten uns, im Rahmen eines Projektes der Kaufmännischen Krankenkasse, i.W. mit dem Thema Einbindung junger Menschen in die Selbst-hilfearbeit. Ein erstes Ergebnis liegt in Form von erstellten Postkarten vor, die, verteilt z.B. in Kneipen,  junge Menschen  ansprechen und sie auf das Angebot der Selbsthilfe „spielerisch“ hinweisen sollen. Natürlich gibt  es auch kurze weiterführende Erläuterungen auf der jeweiligen Kartenrückseite. Insgesamt eine gute Zeit mit interessanten Wortbeiträgen, vielen Ideen aus den beiden Brainstorming-Runden und viel Potential, was sich weiterzudenken lohnt.

27. bis 29.10. weiterhin unter strengen, gerechtfertigten Hygieneauflagen darf der „normale“ Bürobetrieb durchgeführt werden. Leider erscheinen zwei im Vorhinein angemeldete Personen nicht zu dem verabredeten Termin, sodass dem Vorsitzenden     Zeit bleibt, die neue Mitarbeiterin des SLN an ihre zukünftigen Arbeiten heranzuführen. Frau Marzena Fiedler ist ab sofort, aufgrund der immer weiter ausufernden  Verwaltungsaufgaben, so ist es im Vorstand abgestimmt worden, für unseren Verband    im Schlaganfall Büro Niedersachsen zusätzlich tätig.

29.10. Burgdorf; Absage der Jahreshauptversammlung (JHV) am 21.11.2020; Verschiebung auf den   05.12.2020 ohne persönliche Anwesenheit- Kontakt halten! - obwohl es in dieser Zeit nicht immer leicht fällt - Erläuterungen nachfolgend                  Liebe Verbandsmitglieder, …. Den Text haben Sie/habt ihr alle erhalten. Eine weitere Erklärung ist somit hier nicht nötig.                                                                            06.11. nun schon der dritte Termin und wieder fällt er aus. Der sogen. Lock down light verhindert einen Vortrag des Vorsitzenden zum Thema „Mein Erleben nach Schlaganfall“ mit anschließender Diskussionsrunde in der Wedemark.

21.11. unsere Jahreshauptversammlung stünde heute an. Aufgrund vorstehend beschriebener Einschränkungen kann dieser Termin nicht wie geplant durchgeführt werden (s.o.).

Der Vorstand wird die Jahreshauptversammlung nun schriftlich am 05.12. abhalten.      -------------------------------------------------------------------------------------------------- Hinzu kamen noch diverse örtliche Veranstaltungen unserer sehr aktiven Mitgliedsgruppen.

Die hohe Dichte an Vorstandstreffen soll auf Wunsch der Mitglieder beibehalten werden.  Dieses führt zu einem vertrauensvollen Miteinander und einem besseren Verständnis füreinander. Viele Dinge sind für eine einzelne Gruppe nur sehr schwer zu realisieren.    Ein guter Grund einem aktiven Landesverband wie dem unseren anzugehören.              Gemeinsam mit Ihnen/euch möchten wir noch viele Projekte auf den Weg bringen. Besinnt euch in Zeiten wie dieser Corona-Pandemie darauf, dass wir alle, sowohl als Betroffene und auch als Angehörige, schon ganz andere Klippen umschifft haben.          Gemeinschaft stärkt immer auch den Einzelnen!                                                               

Lasst uns gemeinsam für bessere Bedingungen von Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen und ihre Angehörigen streiten. Denkt aber immer auch einmal an eine kleine Pause, auch die gibt Kraft!

Ullrich Weber

20.11.2019 Jahres- und Tätigkeitsbericht des Vorsitzenden Ullrich Weber  anlässlich der Jahreshauptversammlung des Schlaganfall Landesverbandes Niedersachsen e.V.

 

01.01. das SLN - Jahr begann und wir waren, wie seit vielen Jahren Anfang Januar auf Rügen und machten Urlaub.

Jan.  im Laufe des Monats Januar wurden vom Vorsitzenden sämtliche Förderanträge nach §20h SGBV geschrieben und den möglichen Förderern zugestellt.

15.01. Ullrich Weber hielt vor mehr als 40 Besuchern in Bülten bei Peine einen Vortrag zum Thema Schlaganfall. Überrascht von der Vielzahl der Zuhörer reichten die mitgebrachten Unterlagen nicht aus, sodass im Anschluss einige Broschüren zugeschickt werden mussten.

24.01. 1. Vorstandssitzung des SLN 2019 in der Begegnungsstätte Walsrode. Eine gelungene Veranstaltung zum Auftakt eines mit diversen Terminen gespickten Jahres.  

29.01. Das Selbsthilfebüro Niedersachsen hatte an diesem Termin zu einem Ganztagesseminar zum Thema Datenschutzgrundverordnung nach Hannover eingeladen. Der Vorsitzende nahm an dem Treffen, während dessen eine externe Referentin vortrug, teil und setzte viele der neu erworbenen Kenntnisse unmittelbar um.

Im Laufe des Monats Januar und Anfang Februar wurde vom Vorsitzenden, in Absprache mit unserer externen Referentin Sabine König, das SLN-Seminar “vom ich zum wir“ vorbereitet.

11. bis 17.02. in dieser Zeit fand das dreitägige Seminar des Schlaganfall Landesverbandes Nieder-sachsen im Kneipp-Bund-Hotel Bad Lauterberg statt. Das Thema “vom ich zum wir“ beschäftigte unsere insgesamt 30 Teilnehmer in schöner Umgebung vor Ort und noch lange darüber hinaus. Die guten Gespräche während des Seminars, die interessant gestaltete Bearbeitung der anstehenden Themen begeisterten unsere Seminarteilnehmer. Zum Gelingen trug auch unsere bekannte, gute Übernachtungsmöglichkeit mit ihrer guten warmen und kalten Verpflegung bei.

06.03. die zweite Vorstandssitzung des SLN fand in der Medizinischen Hochschule Hannover statt. Innerhalb dieser Tagesveranstaltung trug der Chefarzt der Stroke Unit der MHH, Herr Dr. Worthmann zum Thema Neuro-Telemedizin vor und skizzierte auch grob die Pläne zum Neubau der MH in Hannover. Am Nachmittag stand dann mit Frau Prof. Dr. Weißenborn noch eine Besichtigung und Aussprache auf der Stroke Unit an.

14.03. einige unserer Vorstandsmitglieder beteiligten sich am Sprechertreffen der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe in Hamburg und führten interessante Gespräche am Rande der Tagung, bei welchen auch die Auswirkungen des Terminservice und -vergabegesetzes (TSVG), sowie die Nichtbeteiligung der Konzern-Schwerbehindertenvertretung von Bertelsmann auf der RehaCare 2019 Thema war.

 

 

18.03. der Vorsitzende bereitete, gemeinsam mit den Verantwortlichen vor Ort, in der Ammerland-klinik in Westerstede die überregionale Veranstaltung zum Tag gegen den Schlaganfall vor.

21.03. bis 24.03. in dieser Zeit wurden die Würzburger Aphasietage veranstaltet. Nach den schlechten Erfahrungen mit der Bahnanreise im letzten Jahr, reisten der Vorsitzende, seine beiden Stellvertreter, Herr von Berlepsch und Herr Krohn, sowie die Beisitzerin Bärbel Weber mit dem Pkw an. Nach dem Zimmerbezug eines gut geeigneten Hotels in Würzburg begaben wir uns zur Uni, um die Teilnehmer-ausweise abzuholen und an der Eröffnungsveranstaltung teilzunehmen. Nicht nur diese war, wie die ganze Veranstaltung sehr eindrücklich. Nach drei anstrengenden Tagen traten wir mit vielen neuen Eindrücken versehen die individuelle Heimreise an.  Die vielfältigen Angebote an Vorträgen und Workshops hatten unsere Leistungsfähigkeit auf eine harte Probe gestellt. Außer dem Verlangen Neues zu erfahren stand selbstverständlich auch das Netzwerken im Mittelpunkt unseres Interesses.

im Monat April standen diverse Arbeiten und Absprachen rund um das neue Schlaganfall-Büro des SLN in Burgdorf an. Der unbefristete Mietvertrag mit der Region Hannover wurde ebenfalls in dieser Zeit geschlossen.

23. und 24.04. Büroeröffnung in Burgdorf. Hierzu hat sich auch RTL-Fernsehteam angekündigt, welches überpünktlich erscheint und unmittelbar mit der Arbeit beginnt. Ausleuchtung des Raumes und Positionierung der Kameras erforderten einiges an Zeit. Auch die anschließende eigentliche Aufzeichnung nahm viel Zeit in Anspruch. Im Ergebnis wurde dann im Rahmen des RTL-Programms daraus ein acht Minuten-Block, welcher im Zusammenhang mit dem Tag gegen den Schlaganfall gesendet wurde und den von uns beförderten Präventionsgedan-ken in den Vordergrund stellt.     

29.04. der Vorsitzende nahm am Pressegespräch zu unserer Gemeinschaftsveranstaltung zum Tag gegen den Schlaganfall in Westerstede teil.

09.05. bis 11.05. TgS Westerstede: Der große Aufwand, ideell wie auch finanziell wurde belohnt. Wir erlangten gemeinsam mit unseren Partnern viel Aufmerksamkeit und eine sehr gute Besucherresonanz. Eine sehr gelungene Veranstaltung! Wir können uns bei den Akteuren, unseren angereisten Gruppen-mitgliedern und dem weiteren, sehr engagierten Klinikpersonal nur bedanken.        

 

 

18.05. bei bestem fast schon hochsommerlichen Temperaturen findet unter Beteiligung des SLN der 33. Hannoversche Selbsthilfetag rund um den Kröpke statt. Als Kooperationspartner haben wir einen Betrieb zur Fahrzeugumrüstung gewinnen können, welcher an unserem erweiterten Stand, ein Musterfahrzeug vorführt und ebenso wie unser eigenes Standpersonal Ratsuchende umfassend und intensiv beriet. Für uns steht die Prävention im Vordergrund, aber selbstverständlich erhalten auch alle Hilfesuchenden Betroffenen und Angehörigen kompetente Antworten. Auf Grund dessen, dass unser Stand durchgehend von Wissbegierigen belagert wurde, fanden wir nur sehr wenig Zeit für eine abge-speckte Vorstandssitzung.

25. und 26.05. an diesen Tagen fand in der Stadthalle in Osterholz-Scharmbeck die Publica unter großer Anteilnahme der Bevölkerung statt. Der SLN war selbstverständlich am Stand der örtlichen SHG vertreten und informierte umfassend. Wir nutzten die Gelegenheit des Zusammenkommens in den Abendstunden für eine Vorstandssitzung.

28. und 29.05. natürlich ist auch an diesen Tagen unser Büro in Burgdorf besetzt.

02.06. bis 05.06. Berlin Nach der Anreise bezogen wir unsere Zimmer im Motel ONE Upper West, teilweise in den oberen Stockwerken, mit herrlichem Ausblick. Um 9 Uhr des nächsten Tages war ein Besuch im Unfallkrankenhaus Berlin (UKB) mit Besichtigung des STEMO geplant. Bei unserer Ankunft wurden wir von Herrn Dr. Matthias Wendt, Oberarzt der Klinik für Neurologie und Frührehabilitation am UKB begrüßt. Zu Beginn unseres Besuches hörten wir einen umfassenden und informativen Vortrag zum STEMO und seinem Einsatz in Berlin. Die bisherigen Daten sprechen für eine deutlich schnellere Versorgung mit dem STEMO, als vergleichende „Kontrollwochen“, in der die Patienten konventionell transportiert wurden und die Behandlung erst in der Klinik begann:  Bei Fällen, in denen die Thrombo-lyse zum Einsatz kam, war dies mit dem STEMO nach 51,8 Minuten geschehen. Im Rahmen der sogn. Vergleichskontrollwoche erst nach 76,3 Min. Die Thrombolyserate lag beim STEMO bei 32,6 %, in der Kontrollwoche bei 21,1 %.  Obwohl diese Zahlen eine deutlich schnellere Versorgung eines Schlaganfall-Patienten bei Einsatz des STEMO belegen, ist das Projekt zwischenzeitlich eingestellt worden. Eine für alle am Projekt Beteiligten, und so auch für uns als Betroffene und Verbandsvertreter, eine unfassbare Entscheidung.

Im Anschluss erwartete uns ein weiteres Highlight, wir durften Einblick in die Telemedizin nehmen. Dazu erläuterte uns Herr Dr. med. Stephan Kinze, Leiter des Instituts für Telemedizin seine Fachabteilung.  Es besteht ein teleneurologisches Netzwerk mit 5 Kliniken in Brandenburg, zusätzlich gibt es einen Konsildienst vor Ort in Kooperation mit den Sana Kliniken Berlin-Brandenburg. Angeboten werden Telekonsile bei Schlaganfall an allen Tagen rund um die Uhr, Fortbildungen für Teams der Schlaganfall-Stationen und Hospitationen auf der zertifizierten überregionalen Stroke mit 24-h-Einsatzbereitschaft. Danach zeigte uns Herr Dr. Wendt die StrokeUnit. Auf der Schlaganfall - Intensiv-station stehen 8 Betten zur Verfügung, weitere 8 Betten gibt es in der direkt anschließenden Frühreha. Am Folgetag stand der Besuch des Jüdischen Krankenhauses Berlin auf dem Programm. Dort waren wir verabredet mit Achim Schulz und Gunter Campe von der Berliner Schlaganfall Selbsthilfegruppe Süd (Mariendorf/Tempelhof). Beide vertraten die Vorsitzende des Landesselbsthilfeverbandes Schlaganfall- und Aphasiebetroffener und gleichartig Behinderter Berlin e.V., Frau Giesela Kiank. Wir trafen dort gemeinsam Herrn PD Dr. med. Gerhard Jan Jungehülsing, Chefarzt und Facharzt für Neurologie des Jüdischen Krankenhauses, der uns über das Haus, die Neurologie und die Stroke Unit informierte.                                                                         

 

16.06. unserer Kooperationspartner, das Haus der Ruhe in Garbsen feiert sein " Sommerfest" zusammen mit dem 40jährigen Jubiläum der Einrichtung. Der SLN ist mit dabei und informiert zum Thema ein breites und sehr interessiertes Publikum. Insgesamt besuchen etwa 5000 Gäste diese Veranstaltung.

19.06. Der Vorsitzende beteiligt sich auf Einladung des Stadtmarketing Vereins Burgdorf an einer Podiumsdiskussion zum Thema Gesundheit im Stadthaus Burgdorf und stellt sich den Fragen des interessierten Publikums.

Im Monat Juni finden diverse Vorbereitungsgespräche zur Durchführung und Ausgestaltung des Mobilitätsseminars in Bredbeck unter Beteiligung von Joachim Krohn und Ullrich Weber mit div. Partnern statt.

24.07. bis 26.07. Seminar in Bredbeck, auch Vorstandssitzung des SLN. In dieser Zeit findet das dreitägige Seminar des Schlaganfall Landesverbandes Nieder-sachsen in der HVHS des LK Osterholz-Scharmbeck in Bredbeck zum Thema Mobilität statt. Die guten Gespräche während des Seminars, die interessant gestaltete Bearbeitung der anstehenden Themen und natürlich auch die praktischen Fahrübungen begeisterten alle 35 Seminarteilnehmer. Dazu kam eine sehr angenehme Übernachtungsmöglichkeit im nur von uns belegten Seminarhaus und eine vorzügliche Verpflegung.  

 05.08. Die Garbsener Schlaganfall-SHG gibt es nun genau seit einem Jahr. Das Interesse ist unge-brochen hoch sich über verschiedenste Themen auszutauschen.

27. und 28.08. Büro Burgdorf

31.08.  27. Burgdorfer Selbsthilfetag. Eine gut angenommene Veranstaltung mit 34 verschiedenen Selbsthilfegruppen unter Beteiligung des SLN. Einziger Wermutstropfen war die überaus große Hitze an diesem Tag. Am Nachmittag bezogen die, nicht in der Region Hannover wohnenden Vorstandsmit-glieder ihre Zimmer im Gasthaus Haase. Dort fand ab Nachmittag eine Klausurtagung des SLN statt.

01.09. Fortsetzung der Klausurtagung des SLN in Burgdorfmit Vorstandssitzung. Nachmittags reflektierten wir die Ergebnisse unserer bisherigen Tätigkeit und arbeiteten dabei heraus, unsere Ziele des ersten Halbjahres voll erreicht zu haben.

02.09. Synergieeffekte nutzend schlossen wir an den SHT und die Klausur in Burgdorf einen Landtags-besuch unter Beteiligung der Medizinischen Hochschule Hannover an. Für uns stand diesmal die Teleneurologie im Vordergrund. Unterstützt wurde unser Anliegen durch einen Impulsvortrag vom Oberarzt der StrokeUnit der MHH.

03.09. Mit der Rückgabe des gemieteten Busses endete eine überaus erfolgreiche, dreitägige Veranstaltung.

15.09.  das Haus der Ruhe in Garbsen feiert Herbstfest. Der SLN ist mit einem indoor-Stand dabei und erreicht mit seinen Infos wiederum eine große Anzahl an Menschen.

18. bis 21.09. die Vorsitzenden nehmen an der weltweit größten RehaCare-Messe in Düsseldorf teil, stellen die Verbandsarbeit an verschiedensten Ständen vor und leisten an den Messetagen gemeinsam sehr wertvolle Präventionsarbeit. Diesmal stand das Netzwerken im Vordergrund unserer Aktivitäten.  

23.09. der Vorsitzende hält auf Einladung der Landfrauen Wunstorf vor etwa 80 Damen einen Vortrag zum eigenen Erleben nach Schlaganfall und dem Umgang mit den Folgen. Selbstverständlich ist auch hier die Weitergabe des Wissens um Warnzeichen und Schnelltest ein Thema. Interessierte Zuhörerinnen werden auch von Mitgliedern der SHG Garbsen beraten.

24.09. in den Räumlichkeiten der Deutschen Rentenversicherung Bund in Laatzen findet ein Gesundheitstag unter Beteiligung des SLN statt. Aus diesem Grund bleibt das Schlaganfall Büro heute geschossen.

25.09. Büro Burgdorf. Unsere MA Fr. van der Velde stellt gemeinsam mit dem Vorsitzenden einen vorläufigen Terminplan 2020 zusammen und eruiert Adressen weiterer Gruppen in Niedersachsen, Bremen und Hamburg und überprüft diese.

09.10. Selbsthilfegruppensprecher-Treffen in Bielefeld. Der Vorsitzende nimmt gemeinsam mit Herrn Krohn und Herrn Frieß an dieser Veranstaltung teil und vertritt die Belange des SLN. Thema ist auch die von uns scharf kritisierte Krankenhausstudie zu Klinikschließungen der Bertelsmann-Stiftung.  

19. bis 23.10. unsere diesjährige Vorstandsklausur mit implementierter Vorstandssitzung findet mit guter Beteiligung in der JH Leer statt. Da der Beginn um 10Uhr am Sonntag ist, reist der Vorsitzende bereits am Abend des Vortages an und gestaltet mit der Beisitzerin Bärbel Weber den Seminarraum.                                    

Am Montag begingen wir gemeinsam mit Schlaganfall Gruppen der Umgebung und dem Klinikum Leer den internationalen Schlaganfalltag mit einer größeren öffentlichen Veranstaltung. Diese entsprach nicht vollumfänglich unseren Erwartungen, da das medizinische Personal des Krankenhauses durch Abwesenheit glänzte. Am Dienstag wurde ein geplanter Besuch einer Schlaganfall SHG aus Wilhelms-haven kurzfristig abgesagt. Uns kam diese Absage im Nachhinein betrachtet sehr entgegen, da wir so unser umfangreiches Klausurprogramm vollständig abarbeiten konnten.                        Am 23.10. traten dann alle Teilnehmer nach vier anstrengenden Tagen die individuelle Heimreise an.

29. und 30.10. An diesen beiden Tagen blieb das Burgdorfer Schlaganfall-Büro geschlossen, da die Region Hannover, als Vermieter, zum besseren Schallschutz, Akustikdecken einziehen ließ.

05.11. Der Vorsitzende hält sich zur Feinplanung eines SLN-Seminars in Magdeburg auf, besichtigt die Räumlichkeiten der dortigen Jugendherberge (Eignung für Mobilitätseingeschränkte gegeben) und das dortige Verkehrsbüro

07.11. Ullrich Weber nimmt einen Termin im Niedersächischen Landtag war. Thema ist die Selbsthilfefinanzierung ab 01.01.2020, welche aufgrund des Termin-  Service- und Vergabegesetzes wesentliche Änderungen erfährt. Des Weiteren steht eine Neuregelung der Förderpraxis nach §45d SGB IX an. Auch hierzu wird mit den Sozial- und Gesundheitspolitischen Sprechern geredet. Der SLN Vorsitzende stellt die negativen Auswirkungen für aktive Gruppen und Verbände vor.

20.11. Jahreshauptversammlung des SLN in Burgdorf. Tagungsort ist das Gasthaus Haase in der Lehrter Straße.

hinzu kamen noch diverse örtliche Veranstaltungen unserer sehr aktiven Mitgliedsgruppen

Die hohe Dichte an Vorstandstreffen soll auf Wunsch der Mitglieder beibehalten werden.  Dieses führt zu einem vertrauensvollen Miteinander und einem besseren Verständnis füreinander.  Viele Dinge sind für eine einzelne Gruppe nur sehr schwer zu realisieren. Bei uns gilt der Grundsatz:

GEMEINSAM GEHT’S LEICHTER                                                                                  Ein guter Grund einem aktiven Landesverband wie dem unseren anzugehören.

Auch was gut ist, lässt sich immer noch verbessern!                                                    Lasst uns gemeinsam für bessere Bedingungen von Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen und ihren Angehörigen streiten.

 

Denkt aber auch daran zwischendurch einmal eine Ruhepause einzulegen, dann werden wir gemeinsam noch viele Projekte auf den Weg bringen.                                             Ullrich Weber

 

 

 

Schlaganfall Landesverband Niedersachsen e. V. Nachtigallenweg 15, 31303 Burgdorf

Bankverbindung: Stadtsparkasse Burgdorf, IBAN  DE09 2515 1371 0270 0246 49

 

21.11.2018  Jahres- und Tätigkeitsbericht des Vorsitzenden              Ullrich Weber  anlässlich der Jahreshauptversammlung des Schlaganfall Landesverbandes Niedersachsen e.V.

01.01. das SLN - Jahr begann und wir waren, wie seit vielen Jahren Anfang Januar auf Rügen und machten Urlaub                                                                                                    Jan.  im Laufe des Monats Januar wurden vom Vorsitzenden sämtliche Förderanträge nach §20h SGBV geschrieben und den mögl. Förderern zugestellt                                            26.01. 1. Vorstandssitzung des SLN 2018 in der Seniorenresidenz Herzberg in Peine. Der Leiter der dortigen Kontaktstelle, Herr Wallasch, war ganztags anwesend und beteiligte sich mit Wortbeiträgen intensiv an unseren Beratungen

02.02.  an diesem Tag hatte die AOK Niedersachsen nach Hannover zum Neujahrscafe eingeladen. Traditionell ist die Selbsthilfeförderung das Thema des Nachmittages. Stephan Frieß als Kassenwart nahm an der Veranstaltung teil.   

04.03. in der Stadthalle Verden wird unter Beteiligung des SLN der gut besuchte Verdener Selbsthilfe-tag veranstaltet. Zeitgleich findet die zweite Vorstandssitzung unseres Landesverbandes statt.

15.03. bis 18.03. in dieser Zeit wurden die Würzburger Aphasietage veranstaltet. Die Anreise mit der Bahn gestaltete sich sehr schwierig, da der Zug ab Hannover ersatzlos ausfiel. So kamen Frau Weber, Herr Frieß, Herr von Berlepsch und Herr Weber erst am späten Nachmittag in Würzburg an und hatten dabei noch großes Glück, dass der gebuchte Mietwagen über mehrere Stunden für uns freigehalten wurde. Was dann noch folgte war ausschließlich die Abholung unserer Teilnehmeraus-weise in der Würzburger Uni und der Zimmerbezug in Erlabrunn, unserem Übernachtungsort. Die lange Anreise hatte allen zugesetzt. Am 16. und 17. nutzten wir intensiv die vielfältigen Angebote an Vorträgen und Workshops. Außer dem Verlangen Neues zu erfahren stand selbstverständlich auch das Netzwerken im Mittelpunkt unseres Interesses

21.03. einige unserer Vorstandsmitglieder beteiligten sich am Sprechertreffen der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe in Hamburg  

12.04. Ullrich Weber nahm an einem Pressetermin im Rotenburger Rathaus zur Vorbereitung des Tages gegen den Schlaganfall teil

17.04. die beiden stellvertretenden Vorsitzenden des SLN, Herr Krohn und Herr von Berlepsch, nahmen an einem Gruppensprechertreffen in Berlin teil, zu welchem die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe eingeladen hatte

04.05. und 05.05. bereits am Freitag, dem 4. Mai reisten drei Vorstandsmitglieder mit zwei Fahrzeugen und zwei geschlossenen Anhängern nach Rotenburg, um im dortigen Rathaus, gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen der Kontaktstelle vor Ort, den Tag gegen den Schlaganfall vorzubereiten. Am Samstag wurde dann unter mäßiger örtliche Beteiligung gemeinsam mit vielen im Bereich Schlaganfall vor Ort tätigen Menschen und Institutionen der Tag gegen den Schlaganfall begangen. Der große Aufwand, ideell wie auch finanziell, wir hatten gemeinsam ein begehbares Gehirn geordert, hätte eine größere Resonanz der Menschen vor Ort verdient gehabt. Leider war die recht unerfahrene, leitende MA der Kontaktstelle erst ganz kurz vor der Veranstaltung der ihr übertragenen Aufgabe, Werbung für die Veranstaltung zu betreiben, gerecht geworden. Wären dankenswerterweise nicht so viele Mitglieder unserer eigenen Gruppen vor Ort gewesen, hätten die Aussteller einen gemütlichen Nachmittag verbringen können. Die sich für uns daraus ergebende Konsequenz ist, dass, wenn wir Manpower und Finanzmittel für eine Großveranstaltung aufbringen,  zukünftig auch die Werbung selbst übernehmen!

18.05. der Vorsitzende hält vor dem Vorstand des Aphasiker Landesverbandes Niedersachsen und einigen weiteren örtlichen Mitgliedern einen Vortrag über Schlaganfall Selbsthilfe in Braunschweig

24.05. der Vorsitzende ist als Referent zum Thema Schlaganfall von der Leitung der Johanniter-Akademie Hannover eingeladen und diskutiert dort mit dem Lehrkörper und angehenden Therapeuten. Insgesamt eine sehr gelungene Veranstaltung, an deren Ende eine weitere Zusammenarbeit verabredet wurde.

26.05.  an diesem Tag fand der 32. Hannoversche Selbsthilfetag rund um den Kröpke mit großer Beteiligung statt. Wir nutzten die Gelegenheit eine Vorstandssitzung abzuhalten, hatten dazu aber kaum Gelegenheit, da unser Infostand durchgehend von Wissbegierigen belagert wurde.

28.05. zwei Tage später trafen wir uns erneut im Kreis des Vorstandes im Niedersächsischen Landtag. Interessante Gespräche zu den von uns vorgebrachten Themenbereichen; Teleneurologie, Anzahl und Verteilung von StrokeUnits in Niedersachsen, Probleme mit der Förderung nach §45d SGB XI und die mögliche Einführung von Schlaganfall Lotsen in Nds. beschäftigten uns und unsere Gesprächs-partner. Als erstes Ergebnis dieser Gesprächsrunde wurden drei Anfragen an die Landesregierung formuliert, die, aus unserer Sicht mit unbefriedigendem Ergebnis, noch vor der parlamentarischen Sommerpause vom Nds. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung beantwortet wurden. Nichts desto trotz werden wir die Gesprächsreihe fortführen und nicht lockerlassen anzuregen, unseren berechtigten Interessen bedarfsgerechter nachzukommen. Unterstützt wurden wir während des Treffens fachlich durch Dr. Worthmann, Netzwerkkoordinator Teleneurologie und Oberarzt der StrokeUnit in der Medizinischen Hochschule Hannover

29.05. bereits am Folgetag wurde unter Beteiligung des SLN im Burgdorfer Stadtmuseum die Ausstellung “Selbsthilfe zeigt Gesicht“ mit einer großen Anzahl an der SH-Arbeit interessierter BürgerInnen eröffnet

01.06. unter Beteiligung des SLN fand auf dem Gelände des Heidekreis Klinikums Soltau eine öffentliche Veranstaltung zu den Themen Schlaganfall und Diabetes statt

02. und 03.06. an diesen Tagen fand in der Stadthalle in Osterholz-Scharmbeck die Publica unter großer Anteilnahme der Bevölkerung statt. Der SLN war selbstverständlich am Stand der örtlichen SHG auch vertreten. Wir nutzten die Gelegenheit des Zusammenkommens in den Abendstunden für eine Klausurtagung

02.06. bis 24.06. in der vorgenannten Zeit ist die interaktive Ausstellung Selbsthilfe zeigt Gesicht im Burgdorfer Stadtmuseum anzuschauen   

17.06.  einer unserer Kooperationspartner, das Haus der Ruhe in Garbsen feiert " Erdbeerfest"; der SLN ist mit dabei und informiert zum Thema ein breites und sehr interessiertes Publikum. Insgesamt besuchen etwa 5000 Gäste diese Veranstaltung

19.06. in sehr angenehmer Atmosphäre nimmt Ullrich Weber am Gruppensprechertreffen der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe in der Jugendherberge Bonn auf dem Venusberg teil

11.07. Vorstandssitzung des SLN im Rathaus Bruchhausen-Vilsen

06.08. auf Initiative des Vorsitzenden gründet sich an diesem Tag in Garbsen die dortige Schlaganfall-SHG. Einem Aufruf in der örtlichen Presse folgen etwa 15 Personen. Ein sehr guter Gruppenstart, der sich bis zum heutigen Tage mit intensiv geführten Diskussionen während der monatlichen Treffen unter noch größerer Beteiligung Interessierter fortsetzt.

17. bis 19.08. in dieser Zeit findet das dreitägige Seminar des Schlaganfall Landesverbandes Nieder-sachsen in der HVHS des LK Osterholz-Scharmbeck in Bredbeck zum Thema Mobilität statt. Die guten Gespräche während des Seminars, die interessant gestaltete Bearbeitung der anstehenden Themen und natürlich auch die praktischen Fahrübungen begeisterten alle 35 Seminarteilnehmer. Dazu kam eine sehr angenehme Übernachtungsmöglichkeit in einem nur von uns belegten Seminarhaus und eine vorzügliche warme und kalte Verpflegung

18.08. an diesem Tag fand in der Peiner Einkaufsstraße und rund um die Jacobikirche der Peiner Selbsthilfetag statt. Nach Aussage von Stephan Frieß, welcher für den SLN teilnahm, sind kaum interessierte Besucher an den Ständen gewesen, da von den allermeisten Menschen das Einkaufs-erlebnis viel höher bewertet wird, als sich mit dem Angebot Selbsthilfe auseinanderzusetzen

25.08.   26.Burgdorfer Selbsthilfetag. Eine gut angenommene Veranstaltung mit 34 verschiedenen Selbsthilfegruppen unter Beteiligung des SLN

29.08. Vorstandssitzung des SLN im Schloss Petershagen. Bei bestem Sommerwetter tagten wir i.W. auf der Schossterrasse, planten und besprachen wichtige Dinge der nächsten Zeit. Ergebnis eines sehr ausführlichen Gesprächs des Vorsitzenden mit der örtlichen Presse hatte einen großen Artikel in der Mindener Tageszeitung zur Folge. Nachmittags reflektierten wir gemeinsam mit der Leiterin der Mitarbeiterin der Mindener Kontaktstelle die Ergebnisse unserer bisherigen Tätigkeit und arbeiteten dabei heraus, unsere Ziele des ersten Halbjahres voll erreicht zu haben

15. bis 23.09.  “Hanselife Bremen“, eine große überregionale Messe findet unter Beteiligung des SLN statt. Präventionsarbeit ist das Hauptthema am eigenen Infostand. Trotz Sonnenschein kamen viele Besucher – bei der HanseLife 2018 haben sich 75.555 Besucher an insgesamt neun Messetagen von 824 Ausstellern begeistern lassen 

16.09. das Haus der Ruhe in Garbsen feiert Herbstfest. Der SLN ist mit einem Outdoor Stand dabei und erreicht mit seinen Infos wiederum eine große Anzahl an Menschen.

19.09. Frau Kehlenbeck vertrat unseren Verband während eines Sprechertreffens der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe in im Tagungszentrum Hohenheim in Stuttgart

26. bis 29.09. die Vorsitzenden nehmen an der RehaCare-Messe in Düsseldorf teil, stellen am Stand der Behindertenvertretung des Bertelsmann-Konzerns die Verbandsarbeit vor und leisten an den Messetagen, gemeinsam mit MitarbeiterInnen der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe sehr wertvolle Präventionsarbeit.

17. bis 20.10. unsere diesjährige Vorstandsklausur mit implementierter Vorstandssitzung findet mit guter Beteiligung in der JH Leer statt.

02. und 3.11. Teilnahme der Vorsitzenden an der Feier zum 25jährigen Jubiläum der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe in der Berliner Bertelsmann Repräsentanz Unter den Linden. Im Rahmen der Veranstaltung wurde der Motivationspreis Deutschland verliehen, in dessen Jury Ullrich Weber mitwirkte

21.11. Jahreshauptversammlung des SLN in Burgdorf

  • hinzu kamen noch diverse örtliche Veranstaltungen unserer sehr aktiven Mitgliedsgruppen

Die hohe Dichte an Vorstandstreffen soll auf Wunsch der Mitglieder beibehalten werden.             Dieses führt zu einem vertrauensvollen Miteinander und einem besseren Verständnis füreinander. Viele Dinge sind für eine einzelne Gruppe nur sehr schwer zu realisieren. Dieser Umstand ist ein unumstößlicher Grund einem aktiven Landesverband wie dem unseren anzugehören.

 

Auch was gut ist, lässt sich immer noch verbessern!                                Lasst uns gemeinsam für bessere Bedingungen von Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen und ihren Angehörigen streiten.

Ullrich Weber

22.11.2017          Jahres- und Tätigkeitsbericht 

01.01. das SLN - Jahr begann, wie, seit Einführung unseres Gregorianischen Kalenders, etwa richtig, am 1.Januar

18.01.  die erste Veranstaltung, an welcher sich auch unser LV beteiligte, war ein Treffen des Pflegestützpunktes zum Thema Pflegestärkungsgesetz – Änderungen 2017 im Burgdorfer Schloss 

20.01.  an diesem Tag hatte die AOK Niedersachsen nach Hannover zum Neujahrscafe eingeladen. Traditionell ist die Selbsthilfeförderung das Thema des Nachmittages 

24.01. 1.Vorstandssitzung des SLN bei der AOK in Syke. Die neue Leiterin der Kontaktstelle Nienburg und Bückeburg, Frau Claudia Walderbach, stelle sich am Nachmittag den anwesenden Vorstandsmitgliedern vor und berichtete von ihrer Arbeit.

28.02 bis 03.03.  am 28.02. reiste unser erweiterter Vorstand nach Berlin. Während unseres Aufenthaltes bis zum 3.März führten wir Gespräche mit der Berliner Schlaganfall Allianz, waren in der Charité zu Gast und besuchten den Bundestag. Außerdem sah unser Programm zwei Treffen mit der Vorsitzenden des Landesselbsthilfeverbandes Schlaganfall- und Aphasiebetroffener und gleichartig Behinderter Berlin e.V. Frau Gisela Kiank, ein Gespräch im Servicepunkt Schlaganfall und einen Besuch im Otto Bock Science Center vor. Wir haben anstrengende aber sehr informative Tage in Berlin verbracht. Gleichzeitig fand die 2. Vorstandssitzung in 2017 statt

08.03. bereits am Mittwoch, dem 8.März traf der Vorstand in Hambergen erneut zusammen, um die in Berlin gesammelten Eindrücke zu beraten und zu schauen, was für Anregungen für unsere Arbeit sich daraus ergeben (3. Vorstandssitzung 2017)

11.03.  Herr Krohn und Herr Weber nahmen auf Einladung der Vorsitzenden des Selbst Hilfe Verbandes – FORUM GEHIRN e.V., Frau Roswitha Stille, an einer Tagung zum Thema Wachkoma in Magdeburg teil. Weniger das Thema als das Netzwerken stand dabei für uns im Mittelpunkt des Interesses.

05.04. Vorstandstreffen in Burgdorf (das 4. 2017). Hierbei ging es im Wesentlichen um die unschönen Ereignisse im Zusammenhang mit der “Loccumabsage“.  

06. bis 08.04. Fernsehaufzeichnung zum Thema Schlaganfall in Rosenheim. Teilnehmer waren Mario Leisle von der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, Herr Dr. Lohner, Chefarzt der örtlichen Stroke Unit und Ullrich Weber als Vertreter unseres LV.

12.04. das Expertentelefon der Pflegestützpunkte in Niedersachsen zum Thema Schlaganfall wurde an diesem Tag von Ullrich Weber besetzt. Anmerkung dazu: Meine Erwartungen an dieses überregio-nale Beratungsangebot wurden bei Weitem nicht erfüllt. Am ganzen Tag gab es drei Anrufe. Das habe ich an manchem nicht beworbenen Tag hin und wieder auch.

18.04. an diesem Tag gab es in Burgdorf den ersten persönlichen Kontakt mit den Gründungswilligen der heutigen Wunstorfer Mitgliedsgruppe

13.05.  am 13.05. fand der 31. Hannoversche Selbsthilfetag rund um den Kröpke mit großer Beteiligung statt. Wir nutzten die Gelegenheit unsere 5. Vorstandssitzung abzuhalten und begingen im Rahmen dieser Veranstaltung den Tag gegen den Schlaganfall.

20.05. wenige Tage später, am 20.05.2017 trafen wir uns erneut mit einem Teil des Vorstandes in Nienburg zum 30jährigen Jubiläum der dortigen Schlaganfall SHG.

20. und 21.05. an diesen Tagen fand in der Stadthalle in Osterholz-Scharmbeck die Publica unter großer Anteilnahme der Bevölkerung statt. Der SLN war selbstverständlich auch vertreten.

09.06. zu diesem Tag hatte auf Anregung von Joachim Krohn die Seniorenresidenz Barkhof in OHZ zum Wachkomatag eingeladen. Wir nutzten den gemeinsamen Termin zu unserer sechsten Vor-standssitzung.

11.06.  einer unserer Kooperationspartner, das Haus der Ruhe in Garbsen feiert " Erdbeerfest"; der SLN ist mit dabei und informiert zum Thema ein breites und sehr interessiertes Publikum.

22.06. in sehr angenehmer Atmosphäre nimmt Ullrich Weber am Gruppensprechertreffen der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe in einer katholischen Bildungseinrichtung in Münster teil.

26.08.   25.Burgdorfer Selbsthilfetag. Eine gut angenommene Veranstaltung mit 34 verschiedenen Selbsthilfegruppen unter wesentlicher Beteiligung des SLN

26. bis 27.08. Vorstandsklausur in Burgdorf. In angenehmer Atmosphäre sprachen wir im Wesentlichen über die uns selbst gestellten Aufgaben des Jahres 2017. Wir reflektierten die Ergebnisse und arbeiteten dabei heraus, unsere Ziele des ersten Halbjahres voll erreicht zu haben.

10.09.   das Haus der Ruhe in Garbsen feiert Herbstfest. Der SLN ist mit einem Inhouse Stand dabei und erreicht eine große Anzahl an Menschen.

12. und 13.09.  “Hansalife Bremen“, eine große überregionale Messe findet unter Beteiligung des SLN statt. Präventionsarbeit ist das Hauptthema am eigenen Infostand. 

15. bis 17.09. unsere diesjährige Vorstandsklausur mit implementierter Vorstandssitzung findet mit guter Beteiligung in der JH Leer statt. Thema unseres Treffens ist der mögliche Aufbau eines Schlaganfallhelfer- bzw. Schlaganfalllotsen-Netzwerkes in Niedersachsen unter wesentlicher Beteiligung des SLN.

04. bis 07.10. Die Vorsitzenden nehmen an der RehaCare-Messe in Düsseldorf teil, stellen die Arbeit des Verbandes vor und leisten an den Messetagen sehr wertvolle Präventionsarbeit.

02.11. Vorstandssitzung (Vorbereitung der JHV) in der Verdi Bildungsstätte in Walsrode unter Beteiligung der Walsroder Gruppe und der Selbsthilfekontaktstelle Rotenburg.

10.11. Vorstandssitzung in Hannover im Rahmen einer Ordensverleihung im Gebäude der Region

14.11. SLN-Mitglieder beteiligen sich aktiv an einer Schlaganfall-Veranstaltung der Patientenuni-versität der Medizinischen Hochschule Hannover.

22.11. Jahreshauptversammlung des SLN in Burgdorf

hinzu kamen noch diverse örtliche Veranstaltungen unserer Mitgliedsgruppen

Die hohe Dichte an Vorstandstreffen soll auf Wunsch der Mitglieder beibehalten werden.             Dieses führt zu einem vertrauensvollen Miteinander und einem besseren Verständnis füreinander. Viele Dinge sind für eine einzelne Gruppe nur sehr schwer zu realisieren. Dieser Umstand ist ein unumstößlicher Grund einem aktiven Landesverband wie dem unseren anzugehören.

Auch was gut ist, lässt sich immer noch verbessern!                                Lasst uns gemeinsam für bessere Bedingungen von Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen und ihren Angehörigen streiten.

Ullrich Weber

Jahresbericht des Vorsitzenden anlässlich der Jahreshauptversammlung am 27.11.2013 

Das Homepageseminar in Loccum im Juli 2012 war sehr erfolgreich, das Ergebnis wurde schon mehr als 10.000 x geklickt.                                 So ganz schlecht können wir das also nicht gemacht haben.

Auch ein anschließender Besuch in der Niedersachsenklinik, der den eigentlichen Auftakt unserer zwischenzeitlich häufigeren Besuche in Reha-Einrichtungen, Kliniken und Pflegeheimen bildete, wurde von allen Anwesenden sehr positiv bewertet.

Auf dem SHT Burgdorf wurde das Logo des SLN erstmals der Öffentlichkeit präsentiert und sorgte gleich für Gesprächs-stoff.

Am 16. September beteiligte sich der SLN dann am Elektro-Mobilitätstag in Wunstorf Steinhude.

Ein weiteres Treffen im Rahmen unserer Vorstandsarbeit fand in Syke statt und auch während des Weltschlaganfall-Tages waren wir in Bad Essen vertreten.

Ende November fand dann unsere erste Jahreshauptver-sammlung mit sehr guter Beteiligung statt.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass es sehr gut war, gerade in der Gründungsphase des Verbandes, monatlich im Kreis des Vorstandes zusammen zu kommen.

Heute, und da stimmen mir sicherlich alle meiner Vorstands-kollegen zu, wissen wir, dass die relativ dichte Abfolge unserer Treffen, welche wir beibehalten haben, zu einem besseren Miteinander und einem besseren Verständnis füreinander unerlässlich ist.

Vielleicht ist es manchmal belastend, immer und überall präsent zu sein, aber auf der anderen Seite gibt uns die Arbeit in unseren Gruppen und auch hier im Landesverband so viel positives, was wir ohne unser Engagement in dieser Form nicht kennengelernt hätten.

Schnell auch noch ein kurzer Abriss des laufenden Jahres:

Die DIANA-Klinik in Bad Bevensen haben wir besucht und in einem Gespräch mit Prof. Dr. Joachim Gerber ganz nebenbei unsere Beteiligung am dortigen Tag der offenen Tür zum Thema Schlaganfall im April verabredet.

Wir waren in Steyerberg, um über alternative Wohnformen im Alter etwas zu erfahren und haben gemeinsam die Dr. Becker Klinik in Bad Essen besucht.

Erste Kontakte, die ich über meine eigene Gruppe mit dem ehemaligen Heidehaus aufgebaut hatte, bauten wir durch die Teilnahme an verschiedenen Veranstaltungen vor Ort aus. Gerade unsere Beteiligung am Herbstfest brachte uns einen Ansturm Interessierter Menschen und so für alle Beteiligten einen sehr erfolgreichen Tag.

Diverse Selbsthilfetage oder Gesundheitstage unter Mitwirkung des SLN gab es natürlich auch in diesem Jahr.

Unser gemeinsamer Besuch im Niedersächsischen Landtag, das darin eingebundene Gespräch mit der Sozialministerin und unsere Klausurtagung in Leer, alles Dinge die für eine einzelne Gruppe nur sehr schwer auf die Beine zu stellen sind und zumindest in dieser Qualität und Vielfalt nur funktionieren, weil wir uns Ende 2011 entschlossen haben einen Landes-verband zu gründen.

 

Wer ist dieser Verband? Wir alle und ich freue mich auf das was vor uns liegt und angepackt werden will.                              

Lasst uns gemeinsam daran arbeiten!

Ullrich Weber

Neuigkeiten gibt es hier auf dieser Seite:

 

  Unser Terminplan       2026 ist eingestellt! Da dieser laufend ergänzt wird, lohnt sich ein häufigerer Blick auf unsere Seite.

Unser Schlaganfall​-büro Niedersachsen  ist immer Montags in der Zeit von 11.00 bis 15.00Uhr besetzt. Da auch Außentermine wahrgenommen werden und Sie nicht vor verschlosse-nen Türen stehen, bitten wir um vorherige Anmeldung unter der Mobilfunk-Rufnummer              01 73  8 04 00 35​                             

 

Gern können Sie Ihren Terminwunsch auch auf unserem Anrufbeantworter hinterlassen. Diesen erreichen Sie unter 

0 51 36   8 27 27  VIELEN DANK

Neuigkeiten auch zu  Gruppentreffen lesen Sie immer hier auf unserer Startseite, aber bleiben Sie neugierig und durchstöbern Sie unsere Homepage nach weiteren interessanten Artikeln und Berichten.

 

 

Hold your head up high
and don't be afraid

Quelle: LyricFindSongwriter: Oscar Hammerstein II / Richard Rodgers,

Songtext von You’ll Never Walk Alone © Concord Music Publishing LLC

frei übersetzt:

Kopf hoch und hab' keine Angst

 

Druckversion | Sitemap
© Schlaganfall Landesverband Niedersachsen e.V.