Schlaganfall Landesverband Niedersachsen e.V.

zum Jahresabschluss 2023

            

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

    ich möchte mich bei Ihnen für ganz viele kleine und große Dinge zu bedanken, die ich immer wieder erlebe – Dinge, erfolgreiche und oftmals sehr eindrückliche Momente, die ich außerhalb der Selbsthilfearbeit so nie erlebt hätte.

 

    Mein Wunsch ist, dass wir alle einmal bewusst versuchen, Zeit für uns zu genießen.                                Einen kleinen Moment, vielleicht mit einer guten Tasse Kaffee oder Tee. Setzen Sie sich in aller Ruhe hin, erinnern Sie schöne Momente und genießen Sie den Augenblick der Ruhe und Entspannung. 

    Ganz klar und im Rahmen der Selbsthilfearbeit selbstverständlich, ja unendlich wichtig ist es, für Andere da zu sein und Hilfe anzubieten. Das gelingt am besten, wenn man selbst ausgeglichen ist. Darum nehmen Sie sich also hin und wieder diesen kleinen Augenblick und genießen Sie ihn.                                                                                           

     Ein Besonderes, ganz Einfaches und doch so wertvolles Geschenk an uns selbst. Dieses Erinnern kann eine kleine Zeitreise werden und uns bewusst machen, dass der Weg das Ziel ist. Spannend wie eben das Leben nun einmal ist.

 

     Und sollte es, aufgrund vieler im Kopf herum-schwirrender Gedanken, einfach nicht klappen wollen mit der Ruhe, dann machen Sie es wie der Weihnachtsbär – der nimmt das Leben nicht so schwer, lässt keine Sorgen durch sein Fell, er liebt die Welt ganz warm und hell. Und sollte sie mal dunkel sein, genießt er sie bei Kerzenschein.

 

    Ja, so ein Jahresausklang ist eine spannende Zeit, zumindest kann man ihn dazu machen: Noch einmal das Vergangene Revue passieren lassen und mit Neugier auf das Kommende blicken, dafür wünsche ich viel Zeit und Muße.                                                                                                 

    Genießen Sie die Feiertage und hoffen Sie gemeinsam mit vielen Millionen anderer Menschen auf ein friedlicheres Jahr 2024.

 

   

    Ullrich Weber, Vorsitzender des                                    Schlaganfall Landesverbandes Niedersachsen e.V.

 

 

Unser von der BARMER mitfinanziertes Seminar in der HVHS Bredbeck bescherte uns interessante und sehr heiße Tage. 

Dieses Seminar war Teil unserer  Seminarreihe zur Stärkung der Alltagskompetenz. Bisher bearbeiteten wir die Themen:                                  ''Frauen sind anders – Männer auch''

 

    Wir können dem Leben nicht mehr Tage geben,

   aber dem Tag mehr Leben.

 

  MAN MUSS DAS UNMÖGLICHE VERSUCHEN,        UM DAS MÖGLICHE ZU SCHAFFEN

Eines unserer Seminare für 2023 in der HVHS Bredbeck ist terminiert und, nicht weniger wichtig, zwischenzeitlich auch bereits finanziert. 

Eure Teamer in diesem Jahr werden Petra Michaelis und Ullrich Weber sein. Dem Arbeitstitel liegt ein Zitat von Hermann Hesse zugrunde. Es lautet: 

 

>>MAN MUSS DAS UNMÖGLICHE VERSUCHEN,

     UM DAS MÖGLICHE ZU SCHAFFEN << 

 

Unser Seminar richtet sich an Schlaganfall-Betroffene und ihre Angehörigen. Es beinhaltet  theoretische und praktische Verhaltens- und Umgangsanleitungen in kritischen Situationen. Diese sind in der Gruppe (in der Selbsthilfegruppe) durch das Abschauen bei anderen Teilnehmern, durch erkennen eigener Unzulänglichkeiten und durch das  erkennen von Unzulänglichkeiten bei den anderen teilnehmenden Personen, für den Einzelnen besser zu verorten.

Der Seminartitel des Vorjahres beschreibt eigentlich schon den Seminarinhalt ausreichend, beinhaltet er doch, dass das WIR im Mittelpunkt steht und nur WIR gemeinsam zur Situationsverbesserung Einzelner beitragen können. Wir maßen uns in der SH-Arbeit nicht an die LÖSUNG vorzuhalten, aber WIR ZEIGEN WEGE AUF selbst Lösungen zu finden. Mit dem diesjährigen Seminar wollen wir anregen einen Schritt weiterzugehen und                          DAS UNMÖGLICHE VERSUCHEN.

Bei Interesse bitte umgehend anmelden!

 

Die erste große Messe des Jahres 23 steht nun bald bevor und unsere Vorbereitungen sind, nach der Finanzierungs-zusage der Kaufmannischen Krankenkasse abgeschlossen.  Nachfolgend der Veranstaltungsflyer:

Wir waren dabei und mit uns eine große Anzahl Besucher. Eine Messe, die unsere Erwartungen erfüllte.

Wir bedanken uns bei allen Standbesuchern, auch den zahlreichen Menschen aus unseren Mitgliedsgruppen und insbesondere beim unermüdlich arbeitenden Standpersonal!

 

Nachfolgend einige Einblicke:

Das war das Landesverbandsjahr 2022: 

Jahres- und Tätigkeitsbericht des Vorsitzenden Ullrich Weber  erstellt für die Jahreshauptversammlung des Schlaganfall Landesverbandes Niedersachsen e.V.

2022, ein Jahr in welchem es weiter vorwärts gehen sollte. Und das ging es auch, wie die Vielzahl der nachfolgend benannten und sehr erfolgreich durchgeführten Veranstaltungen anschaulich machen.

Messen werden wieder durchgeführt, die von den allermeisten unserer Vorstandsmitglieder ungeliebten Videokonferenzen treten wieder in den Hintergrund. Das persönliche Miteinander gibt es wieder. Endlich ist man versucht zu sagen. Und dass, obwohl wir höhere Inzidenzen haben als vorher. Haben wir uns an Corona gewöhnt? Haben wir gelernt mit dem Virus zu leben? Gleich wie; gegenseitige Unterstützung und gemeinsames Handeln spenden uns Kraft und stellen ein unersetzliches verbindendes Element dar.

Es kann und darf nicht sein, dass die Selbsthilfe erst bei eigener Betroffenheit Einzug in die Köpfe hält.  Wir kämpfen gemeinsam für eine Stärkung der Selbsthilfebewegung.

Zwischen dem 10. und 15.01. wurden zahlreiche Absprachen bezüglich der BainWEEK in Hannover getroffen. Eine Veranstaltung, zusammen mit dem Selbsthilfeverband Forum Gehirn e.V., welche aufgrund der Pandemie nach zweijähriger Unterbrechung nun wieder in Präsenz geplant wurde.

21.01. unsere erste Video-Konferenz (VK) im Jahr 2022. Unsere Videokonferenzen (i.d.R. 14tägig) werden beibehalten, da Corona uns immer noch im Griff hat.

25. bis 27.01.; unser Schlaganfall Büro in der Hannoverschen Neustadt in Burgdorf ist besetzt. Neben anstehenden Verwaltungstätigkeiten konnten wir auch wieder unsere persönliche Schlaganfall-Beratung anbieten. Zwar muss sich jeder Besucher vorher anmelden, eine FFP-2-Maske tragen, sowie Sicherheits-abstände und Hygieneregeln strikt einhalten aber wir können uns wieder in Präsenz austauschen.

04.02. ein Jahr lang arbeiten wir nun schon per VK zusammen         

Im Februar wird ein Vertrag über die zeitlich unbefristete Nutzung eines Büros zur Schlaganfall-Beratung in Walsrode abgeschlossen.                      

18.02. unsere VK findet immer noch 14tägig statt.

Den ganzen Februar hindurch ist der Vorsitzende damit beschäftigt, den virtuellen Auftritt des SLN während der BrainWEEK vorzubereiten. Ja, wir leben in einer neuen Zeit. Heutzutage werden die täglichen Vorträge gestreamt und jede Person kann sich online an der öffentlichen Veranstaltung beteiligen.

22. bis 24.02. unsere Mitarbeiterin Marzena Fiedler berät telefonisch und persönlich im Schlaganfall-Büro Niedersachsen. Außerdem gibt es immer wieder ausreichend Arbeit im Rahmen der zukünftig zu übernehmenden Aufgaben im Bereich verschiedenster Antragstellungen. Helga Kehlenbeck ist nach Burgdorf angereist und unterstützt. Untereinander schützen uns permanent getragene Masken und zusätzlich eine Acryl-Spuckschutzwand.

Zum 23.2. ist der Vorsitzende zum NDR eingeladen, um zum Thema Schlaganfall beratend tätig zu sein, Interviews zu geben und um über die bevorstehende brainWEEK, die Woche des Gehirns, zu berichten.

März 2022; COVID-19 hat bei uns in Deutschland seinen zweiten Geburtstag

02.03. der Vorstand des SLN und die Beisitzer kommen in Walsrode zusammen

03.03. der Kreis gewählter Vertreter Niedersächsischer Selbsthilfeverbände kommt mit den GKV-Vertretern online zusammen, um die Aufteilung der Fördersummen für 2022 abzustimmen. Ullrich Weber nimmt für den SLN teil und drängt darauf die zur Verfügung stehenden Mittel auch unmittelbar den Verbänden zur Erfüllung ihrer wichtigen Aufgaben auszuzahlen. Nach langer Diskussion wird ein Kompromissvorschlag angenommen, mit welchen alle Beteiligten gut leben können.

07.03. Heute ist es nun so weit. Das bereits im letzten Jahr beplante Projekt Schlaganfall-Beratung in Walsrode startet. Zur Eröffnung sind u.a. die Vorsitzenden des SLN anwesend. In der Bevölkerung des Heidekreises muss das Angebot noch intensiv beworben werden.

12.03. Fahrzeugabholung zum Transport der BrainWEEK-Standausstattung. Anschließend Aufbau unseres Infostandes im Henriettenstift in Hannover. Trotz der sonst in den Krankenhäusern, berechtigterweise,  sehr eng gesehenen Besuchsbegrenzungen hat uns die Leitung der DIAKOVERE einen (im Normalfall) 200 Besucher fassenden Raum für die Woche des Gehirns zur Verfügung gestellt. Drei Informationsstände, Ausstellende sind das Forum Gehirn, die Alzheimer Gesellschaft Hannover und eben unser Schlaganfall Landesverband. Der Saal ist auf Abstand mit 90 Plätzen bestuhlt. Und ansprechend hergerichtet. Die ausgesprochen interessanten Vorträge u.a. durch Karl-Eugen Siegel vom Bundesverband SHV-FORUM GEHIRN e.V., von Theresia Urbons, der Vorsitzenden der Alzheimer Gesellschaft Hannover und vom Vorsitzenden des Schlaganfall Landesverband Niedersachsen e.V. Ullrich Weber wurden gut angenommen. Durch mehrere Besuchergruppen von Pflegeschülern, aber auch einigen am Thema interessierten Privatpersonen waren sie so gut besucht,  dass die Bestuhlung gerade ausreichend war.

Die Woche des Gehirns ging vom 14. bis 18. März 2022 und hat nicht nur den Besuchern, sondern auch uns als Aussteller, durch die Fachvorträge der anderen Gruppen, wieder ein mehr an Wissen vermittelt.

Am 25.3. findet wieder eine Videokonferenz statt, u.a. auch, um über die Veranstaltung im Henriettenstift zu berichten, da nicht alle Vorstandsmit-glieder an allen Tagen dabei sein konnten.

Vom 29. bis 31.3. ist das Büro in der Hannoverschen Neustadt geöffnet, der Vorsitzende unterstützt Marzena Fiedler.

Noch immer gibt es Termine und Veranstaltungen, auf die sich der Schlaganfall Landesverband vorbereitet, die dann aber pandemiebedingt leider ausfallen, so auch u.a. der Selbsthilfetag in Verden Anfang April.

04.04. Beratungstermin im Büro Walsrode

Umso mehr freute es alle Beteiligten, dass im Rahmen des Projektes Blick über den Tellerrand das bereits 2021 geplante und wegen Corona ausgefallene Austauschtreffen mit dem Landesverband Sachsen-Anhalt in Halle nun endlich im Jahr 2022 stattfinden konnte. Vom 06. bis zum 09.04. nahmen wir Einblick in die Arbeitsweisen des dortigen LV. Der Erfahrungsaustausch ist immer für alle Beteiligten wichtig, um von den Erfahrungen anderer zu profitieren. Zusätzlich zu unseren Treffen mit SH-Vertretern in der Jugendherberge Halle wurden Gespräche in der Klinik Bergmannstrost geführt.

22.04. VK des Vorstands

Am 26.04. trifft sich der Vorsitzende mit DAK-Vertretern in Langenhagen zum Gedankenaustausch

26. bis 28.04.; Sprechzeit im Büro in der Hannoverschen Neustadt. Marzena Fiedler wird am 26.4. von Joachim Krohn unterstützt.

28.04. Anmeldeschluss für die RehaCare in Düsseldorf. Bis dato waren bereits viele Absprachen vom Vorsitzenden zu treffen und etliche Planungen durchzuführen. Die AOK Niedersachsen hat unserem Antrag entsprochen und umfangreiche Finanzierungsmittel zur Verfügung gestellt. Die Hotelbuchungen für das Standpersonal sind ebenfalls längst erledigt.

02.05. Im SLN-Büro in Walsrode beraten Elfriede Garbade-Campe und Manfred Garbade zum Thema Schlaganfall.

Am 2. Mai findet im Schlaganfallbüro Niedersachsen in Burgdorf die Fernsehaufzeichnung von RTL zum diesjährigen Tag gegen den Schlaganfall statt. Ulf Bosse und Ullrich Weber sind an den Gesprächen beteiligt. Ulf Bosse stellt sein weitgehend behindertengerechtes Dreirad vor und spricht dabei auch über die Probleme, die nach einer Halbseitenlähmung, die eben mal schnelle Nutzung des Rades erschweren. Im Rahmen der Sendung am 10.05. wird auch ein Bericht über Gitti Wolters in ihrer häuslichen Umgebung und eine weitere Sequenz aus einer Burgdorfer Selbsthilfegruppensitzung gezeigt.

Trotz weiter bestehender Einschränkungen durch die Pandemie findet die IRMA (Internationale Reha- und Mobilitätsmesse für Alle) in Hamburg statt. Alle Vorstandsmitglieder freuen sich auf die Teilnahme an dieser Messe. Am 4. Mai beginnt der Aufbau für die Messe im gerade wieder eröffneten Congress Centrum Hamburg. Aufgrund der hohen Übernachtungskosten vor Ort ist die Standcrew auf ein Hotel in Harburg ausgewichen und reist täglich mit dem ÖPNV an. Bei der IRMA vom 5.05. bis zum 7.05. ging es während der Messetage um die neuesten Entwicklungen auf dem Rehamarkt. Es wurden u.a. Gehhilfen, Rollstühle, PKW-Umbauten oder andere nützliche Hilfsmittel für den Alltag vorgestellt. Auch das Thema barrierefreie Urlaubsmöglichkeiten wurde beleuchtet. Knapp 100 Aussteller präsentierten auf der IRMA ihre Produkte, die das Leben mit Behinderung etwas erleichtern. Wir haben an unserem Stand vielfältige Beratung zum Thema erworbene Hirnschädigungen angeboten, Präventionsarbeit geleistet und damit viel Publikum erreicht. Auch der Vortrag des Vorsitzenden zum Thema Schlaganfall war sehr gut besucht.

Im ansprechenden und schönen Ambiente des umgebauten Hamburger Congress Center machte uns die Beratung besonders viel Spaß.

Am 10.05., dem Tag gegen den Schlaganfall, führt Radio Bremen mit dem Vorsitzenden während seines Urlaubs ein Live-Interview zum Thema Schlaganfall. Da auf Rügen der Mobilfunk-Empfang sehr schlecht ist, muss das Interview draußen stattfinden und hat somit auch noch Zuhörer vor Ort.

Leider konnten wir aufgrund von Arbeitsüberlastung unserer Ehrenamt-lichen am diesjährigen Hannoverschen Selbsthilfetag (14.05.) nicht teilnehmen.

Am 15.05. feierte unsere Mitgliedsgruppe Lichtblick, geleitet von unserer Schriftführerin Helga Kehlenbeck und ihrem Ehemann Jürgen, ihr 20jähriges Gruppenjubiläum. Sehr informativ waren auch hier die am Rande der Veranstaltung geführten Gespräche.

Bereits am 20.05. wurde die nächste von uns besuchte Messe aufgebaut. Diese fand am 21. und 22.05. in Osterholz-Scharmbeck mit guter Beteiligung statt. Erstmals wurde hierbei ein von unserem SLN-Mitglied, Han van Huis gebauter Truck mit großflächiger SLN-Werbung durch die Menschenmassen gesteuert. 

Am 24. und 25.05. ist unser SLN-Büro in Burgdorf wieder für alle Ratsuchenden geöffnet.

Parallel dazu findet am 25.05. ein Austauschtreffen mit anderen Landesverbänden im Büro statt.

VK des Vorstands am 03.06.22.

28.06. einige SLN-Mitglieder nehmen am Treffen der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe in Hamburg teil.

Vom 28. bis zum 30.06. ist das Schlaganfall Büro Niedersachsen mit Helga Kehlenbeck und Marzena Fiedler besetzt.

01.07. VK des SLN

04.07. Öffnung des SLN-Büros in Walsrode. Beraten wird rund um das Thema erworbene Hirnstörungen.

15. bis 17.07. Ullrich Weber hat das SLN-Seminar mit dem Titel WIR KÖNNEN DEM LEBEN NICHT MEHR TAGE GEBEN, ABER DEM TAG MEHR LEBEN geplant und vorbereitet. Gemeinsam mit Mareike Herold ist er dort als Referent in Bredbeck tätig. Die schon im Vorjahr erfolgreich umgesetzte Kleingruppenarbeit (geboren aufgrund der Corona-Beschränkungen) wurde in der Abschlussrunde von allen Teilnehmenden als besonders positiv bewertet. Eingeschobene Außenaktivitäten kamen gut an und lockerten das Seminar auf. Dieses Seminar unterstützte die BARMER.

18.07. Premiere für den Vorsitzenden. Erstmals sollte Ullrich Weber in Absprache mit der Gruppenleiterin eine Suchtgruppe in Burgdorf leiten. Das Ganze war als Entlastung für Irmgard Wrensch geplant, welche aufgrund der schweren Erkrankung ihres Ehemannes stark belastet ist. Irmgard lies es sich aber nicht nehmen und erschien doch zum Beginn des Treffens. Hier zeigte sich, wie viel Herz von den Gruppen-leitern eingebracht wird und welchen Stellenwert die Gruppenmitglieder für sie haben. Somit ging es um das Thema Schlaganfall, aber auch um die allgegenwärtige Suchtproblematik.  

Vom 26. bis 28.07. ist das Schlaganfall-Büro Niedersachsen in Burgdorf wieder besetzt und berät hilfesuchende Personen. Marzena Fiedler und Ullrich Weber sind zur Beratung anwesend.

01.08. Beratung im Büro Walsrode unter guter Beteiligung Ratsuchender

05.08. VK des SLN-Vorstands.

Am 15. Und 16.08. fand in Worpswede ein Seminar der Einschlag-Gruppen statt. Während eines Besuches am 15. konnte der Vorsitzende sich einen Eindruck von der guten Seminararbeit der dortigen Referentin machen. Manfred Garbade nimmt als Vertreter des SLN an dem Zweitagesseminar teil.

Am 16.08. fand in der Kontaktstelle des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes in Peine die Vorbesprechung zum dortigen Selbsthilfetag statt.

23. bis 25.08. das Büro in Burgdorf ist besetzt (Marzena Fiedler u. Ullrich Weber), wobei die wesentliche Aufgabe am 25. darin besteht, in unserem Lager, die benötigten Materialien für die RehaCare in Düsseldorf zusammenzustellen. Eine Großveranstaltung die eine Herausforderung darstellt.

Am 24.08. findet im Büro eine Vorstandssitzung in Präsenz statt.

Ein Vortrag bei der örtlichen Polio-Gruppe im Dorfgemeinschaftshaus in Krähenwinkel fand am 26.08. statt. Ullrich Weber referierte, wobei er von den Beisitzern Birgit und Walter Perlich begleitet und unterstützt wurde.

SHT Peine am 27.08. Der Selbsthilfetag, welcher hier immer in der Fußgängerzone stattfindet, hatte aus Sicht des Vorsitzenden entschieden weniger Besucher als in vor-Corona-Zeiten. Schade, denn nirgends sonst gibt es so viel Information zu unterschiedlichsten Erkrankungen und Arbeitsweisen von Gruppen, wie bei einer solchen Gelegenheit. Vom SLN beteiligten sich Birgit und Walter Perlich, Joachim Krohn sowie Bärbel und Ullrich Weber. Die Peiner Schlaganfall-Gruppe von Grete Hoppe war mit einem eigenen Stand vertreten, sodass das Thema Schlaganfall zweimal ins Auge stach.

Foto: Ullrich Weber

05.09. Bürozeit Walsrode

06.09. Bärbel und Ullrich Weber nehmen am Gruppensprechertreffen der Stiftung in Münster teil und vertreten dort unseren Landesverband. Wieder einmal kommt zum Ausdruck, wie wichtig vielen Gruppenleitern die Vertretung durch einen Verband ist. Gerade hier in NRW, wo nach dem Tod des Vorsitzenden Klaus Thielker der Schlaganfall Landesverband an die Wand gefahren wurde.

Am 09.09. Abholung eines Transporters für die RehaCare. Nach der Beladung am WE erfolgte die Anreise nach Düsseldorf am Montagmorgen. Ebenfalls reiste das Aufbau-Team mit Birgit Perlich, Walter Perlich, Joachim Krohn und Heiner Gehlken an. Wie auf den vorangegangenen Messen auch gestalteten wir gemeinsam einen sehr ansprechenden Messestand.

Vom 14. bis zum 17.09. fand die weltweit größte Reha-Messe statt. Dieses machte sich auch bei den Besucherzahlen an unserem Stand bemerkbar. Es blieb für das Standpersonal, welches zwischenzeitlich von Helga Kehlen-beck und Jörg Dähn unterstützt wurde, kaum Zeit, um Luft zu holen. Grundsätzlich eine großartige Messe mit vielen interessierten Betroffenen, Angehörigen, aber auch mit ganz ganz vielen jungen, in Pflegeberufe einsteigenden Menschen, die sehr am Thema erworbene Hirnstörungen interessiert waren und unseren Alterssimulationsanzug ausgiebig testeten. Die Rückreise erfolgte nach sehr anstrengenden, aber auch sehr erfolgreichen Messetagen am 19.09.

Vom 27. bis zum 29. 09. war wieder Bürozeit in Burgdorf. Manfred Garbade unterstützte unsere MA.

Am 28.09. fand erneut ein Abstimmungstreffen Niedersächsischer Selbst-hilfeverbände im Büro in Burgdorf statt. 

Am Mittwoch, dem 28.09. besuchte der Vorsitzende Salzgitter und trug dort zum Thema Schlaganfall, den Umgang mit Schlaganfallfolgen und insbesondere zum Thema Schlaganfall Selbsthilfe vor. Im Anschluss an die Veranstaltung wurde in kleinem Kreis über die Gründung einer Schlaganfall Selbsthilfegruppe in SZ-Lebenstedt diskutiert. Hierbei fand sich spontan ein Teilnehmer, der zumindest in der Anfangsphase der Gruppe verantwort-licher Ansprechpartner sein möchte. 

Der Aufbau eines eigenen großen Zeltes auf dem Stadtfest Burgdorfer Oktobermarkt begann bereits am Donnerstag, dem 29.09.                      Bis in die Dunkelheit hinein wurde gearbeitet, um am Eröffnungstag einen vorzeigbaren Stand präsentieren zu können. 

In der Zeit vom 30.09. bis zum 2.10. fand dann in Burgdorf das Stadtfest Oktobermarkt statt. Der SLN war gemeinsam mit der Schlaganfall Selbsthilfegruppe Burgdorf / Lehrte mit einen Infostand vertreten.              Eine gelungene Veranstaltung mit vielen Besuchern und ebenso vielen interessanten Beratungsgesprächen.

Am 03.10. war das Walsroder Beratungsbüro wieder besetzt

07.10. VK des SLN-Vorstands

Zum 10.10. war der Vorsitzende in die Schlaganfall Selbsthilfegruppe „Schlaganfall-was nun“ nach Braunschweig eingeladen. Mit sehr interessierten und aufgeschlossenen, überwiegend jüngeren, Betroffenen und Angehörigen wurden im Anschluss an ein Referat gute Gespräche geführt.

Am 12.10. fand unter Beteiligung der gewählten Selbsthilfevertreter die vorbereitende Vergabesitzung 2023 als Video-Konferenz statt.

25. bis 27.10. der Bürobetrieb läuft. Manfred Garbade übernimmt am ersten Tag die Beratung und unterstützt unsere Mitarbeiterin Marzena Fiedler. An den beiden Folgetagen arbeitet unsere MA gemeinsam mit dem Vorsitzenden an der Ausgestaltung der Jahreshauptversammlung. Aufgrund weiter steigender verwaltungstechnischer Anforderungen an die Selbsthilfe, werden wir über eine Ausweitung der Arbeitszeit im Büro nachdenken müssen.

Unsere geplante Vorstandssitzung im November in Lüneburg wird auf Initiative unserer Schriftführerin Helga Kehlenbeck, mit einem Besuch des Orthesen-Gelenk-Herstellers Fior & Gentz verbunden. Als Termin wurde der 03.11. gewählt, an welchem wir viel über die Versorgung nach neurologischer Erkrankung erfahren und auch selbst einmal die Veränderung des eigenen Gangbildes erleben können. Eine Vorstandssitzung zur Vorbereitung dieser heutigen JHV schloss sich an.

Vom 04. bis zum 06.11. fand mit finanzieller Unterstützung des BKK-Landesverbandes Mitte ein dreitägiges Seminar mit dem Titel: “ mein neues – altes Leben “, statt. Depression, kein einfaches Thema und so erarbeiteten wir Begegnungsstrategien, sorgten für die Verbesserung der Selbstwahrnehmung und des  Selbstbewusstseins sowie der Sozialkompetenz von Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen.

Das Seminar beinhaltete theoretische und praktische Verhaltens- und Umgangsanleitungen in kritischen Situationen. Wir haben gemeinsam daran gearbeitet mehr Bewusstsein für die Wichtigkeit des eigenen ICH zu erreichen. Das Heidehotel Bad Bevensen (vollkommen barrierefrei) bot unseren Teilnehmern ideale Bedingungen. Nach Seminarschluss stellten wir gemeinsam fest, dass alle Teilnehmenden mit gestärktem Selbstbewusstsein nach Hause fuhren.  

Am 7.11. ist Ullrich Weber auf Einladung der Schlaganfall SHG Garbsen im Haus der Ruhe anwesend und referiert zum Thema Resilienz.

Ebenfalls am 07.11. ist wieder Bürozeit in Walsrode

Zu einer Klausurtagung, in deren Rahmen auch die JHV durchgeführt wird, trifft sich der alte SLN-Vorstand in Burgdorf vom 18. bis zum 20.11.

19.11. nun sind wir bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung (JHV) angelangt. Schön, dass wir uns hier in Präsenz treffen können. Ein eigenes erstelltes Hygiene-konzept und das Verantwortungsbewusst-sein eines jeden Teilnehmers wird uns diese JHV geordnet durchführen lassen. Lasst uns zügig beginnen, da die anstehenden Vorstandsneuwahlen viel Zeit beanspruchen werden.

 

Viele Dinge sind für eine einzelne Gruppe nur sehr schwer zu realisieren, auch das ist ein guter Grund einem aktiven Landesver-band wie dem unseren anzugehören. Gemeinsam mit Ihnen / euch möchte der noch zu wählende neue Vorstand diverse Projekte auf den Weg bringen. Die Betonung liegt hierbei auf dem Wort gemeinsam, denn jeder Einzelne von Ihnen/euch trägt zu unserem gemeinsamen Gelingen bei.

 

Lasst uns nicht müde werden, gemeinsam für bessere Bedingungen von Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen und ihre Angehörigen zu streiten.

Ullrich Weber (Vorsitzender)

Info 2022:

Eure Teamer, Mareike Herold und Ullrich Weber,   

freuen sich über die vielen Anmeldungen zu unserem dreitägigem Seminar in Bredbeck.                      WIR WERDEN, GEMEINSAM MIT EUCH, DEM TAG MEHR LEBEN GEBEN                und wünschen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine gute Anreise. Denkt daran bitte etwas früher zu erscheinen, da die Kontrolle bzw. der durchzuführende Corona-Schnelltest etwas Zeit beansprucht.  

Die Seminarzukunft des SLN

   Im Rahmen unseres Bredbeck-Aufenthaltes war natürlich, gerade auch vor dem Hintergrund der bislang immer ausgebuch-ten oder gar überbuchten Seminare des Landesverbandes die Seminarzukunft ein Thema. Es ging dabei um Themen, um Referenten, um Veranstaltungsorte, um Zeiten und und und.

 

   Das Ergebnis dieser Gespräche möchte ich hier knapp zusam-menfassen. 

   Seminartitel: Frauen sind anders; Männer auch (vor und nach dem Schlaganfall).

 

   Mehrheitlich wurde der Wunsch geäußert die Seminarinhalte in Kleingruppen zu erarbeiten. Bedingt durch die Abstandsregeln während Corana, wurden im laufenden Seminar gute Erfahrungen mit der Kleingruppenarbeit gesammelt, da so eine größere Nähe zwischen Referenten und Seminarteilnehmern gegeben ist, jeder dem ihr oder ihm gebührenden Raum für Äußerungen erhält und Inhalte sehr viel spezifischer zu vermitteln sind. 

 

   Wir besprachen, das wieder über drei Jahre anzusetzende Seminar in Module aufzuteilen und benannten diese auch bereits. Eine exakte Ausarbeitung erfolgt nach erfolgter Finanzierungszu-sage durch eine Gesetzliche Krankenkasse.

 

   Hier nun unsere Überlegungen verschriftlicht:

Modul I:     Beziehungen zu meinem Umfeld / Beziehungen                     innerhalb meines Umfeldes 

Modul II:    ICH BIN NICHT BEHINDERT, ich werde oftmals                     behindert

Modul III:  Sicherheit nach Schlaganfall

Modul IV:   Empfinden mit allen Sinnen 

 

   Da wir auch bereits über geeignete Seminarorte sprachen, fragte ich umgehend, noch vor der Abreise in Bredbeck an und kann so, vorbehaltlich der Sicherstellung der Finanzierung, bereits heute einen Termin nennen. Das vorstehend kurz beschriebene Seminar würde von Freitag, dem 18.06. bis zum Sonntag, dem 20.06.2021 (so haben auch berufstätige Angehörige leichter die Möglichkeit teilzunehmen) stattfinden. Eine Optionsbuchung habe ich bereits eintragen lassen, da uns sonst kein freies Wochenende in dieser HVHS für das Jahr 2021 hätte zur Verfügung gestellt werden können. 

 

   Ich hoffe in euer aller Sinne gehandelt zu haben. Nun darf bei euch schon mal ein wenig Vorfreude aufkommen. Ich werde mich um eine Finanzierungsmöglichkeit kümmern und hoffe dabei erfolgreich zu sein.

brainWEEK 2022

eine gut organisierte Veranstaltung in schönem Rahmen. Wir bedanken uns beim Hauptorganisator dem Forum Gehirn und damit insbesondere bei Karl Eugen Siegel

- eine sehr gelungene Veranstaltung ist mit der RehaCare 2022 gerade erst zu Ende gegangen und schon beginnen wir mit der Planung für das Jahr 2023. Es hat all unseren ehrenamtlichen Mitarbeitern am Infostand viel Spaß gemacht. Wir konnten in vielen Fällen helfen, wir haben intensiv beraten, wir haben Präventionsarbeit geleistet und und und ...... . Wir kommen gerne wieder.

Die diesjährige REHACARE in Düsseldorf wirft ihre Schatten voraus. In der Halle 6 finden Sie unseren Stand. In der Zeit vom 14. bis 17.Sept. freuen wir uns auf Ihren Besuch.

Der SLN hat sich mit einem eigenen Infostand an der IRMA in Hamburg sehr erfolgreich beteiligt. Viele Besucher strömten zu unserem Stand und holten Informationen ein. 

- eben gerade noch aktuell und nun schon wieder Historie

unter brainweek.de erhalten Sie Infos zur brainWEEK 2022 in Hannover, aber auch zu den vorangegangenen Veranstaltungen 

 

Der dritte brainWEEK-Tag, der Mittwoch, war einer, wie ihn sich die Vortragenden immer wünschen. Ein Publikum, bestehend aus jungen und wissbegierigen Menschen saß uns gegenüber und machte von der Möglichkeit Gebrauch nicht angesprochenes oder offengebliebenes zu hinterfragen. 

Ein Tag, der gut angenommen wurde und welchem, so denke ich schreiben zu dürfen, allen Beteiligten, die eine Erkenntnis bescherte: Austausch hilft und Gemeinschaft stärkt! 

Der erste Tag der Woche des Gehirns liegt hinter uns. Ein schöner Tag. Wie im Rahmen der Selbsthilfearbeit üblich, haben wir mit den leider nur wenigen Besuchern vor Ort, gute Gespräche im Anschluss sehr guter Vorträge geführt. Es hat Spaß gemacht dabei zu sein.

 Online-Besuchern wurde die Veranstaltung ebenfalls live angeboten. Vielen Dank den unermüdlichen Machern der Technik! Ohne eure Unterstützung wären vielen zuhören-den und zusehenden Menschen dieser Möglichkeit beraubt.

 

 Nun hoffen wir in den Folgetagen auf interessierte Besucher und Besucherinnen im DIAKOVERE-Klinikum Henriettenstift.                                                           Wir sind bereit Sie zu informieren - stellen Sie Ihre Fragen vor Ort oder gern auch online.

 

Ullrich Weber

 

Endlich können wir wieder in Präsenz zusammenkommen. Besuchen Sie die  Veranstaltungen während der brainWEEK 2022 in Hannover.

 

Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen.

Nun steht die vierte Januarwoche 2022 bevor und die Nachrichtenlage verbessert sich leider nicht.

 

Letzte Woche verkündete ich gute Nachrichten. Diese muss ich jetzt leider revidieren.

Die brainWEEK 2022 wird stattfinden, aber unser SLN-Seminar im Februar nicht. Die Fürst von Donnersmarck-Stiftung hat entschieden das Heidehotel Bad Bevensen noch nicht zu öffnen. Ich habe in Absprache mit dem Hotel einen Alternativtermin für den November 22 blockieren lassen und bin sehr zuversichtlich, dann dort zum Thema <mein neues - altes Leben< referieren zu können.

Alt Reddevitz, 31.12.2021

Liebe Homepagebesucher,

heute ist nun schon wieder der letzte Tag des Jahres. 

Eine kurze Reflexion, eine Betrachtung dieses Jahres:

 

Hier auf Rügen haben wir aktuell 13 Grad. Gestern noch um die null Grad. Vorgestern noch Eis und Schnee. Veränderungen denen wir uns anzupassen haben. Veränderungen zu akzeptieren fällt nicht immer leicht. Luftdruckunterschiede führen schnell zu Kopfscherz. Dennoch, es klappt mit der Anpassung. Nennen wir das mal Gewöhnung an Veränderung. Immer mal wieder wird die Anpassung von uns verlangt. Wir sterben, zumindest ein Großteil der Gesellschaft strebt danach bestimmte Klimaziele zu erreichen. Einzig der Weg ist oftmals strittig, aber wir sitzen nun einmal alle auf einer Erde. Auch die, die immer alles besser wissen, habe keinen anderen bewohnbaren Planeten zur Verfügung. Wir sind aufeinander angewiesen, ja, voneinander abhängig. Lasst uns in 2022 mehr Gemeinschaft leben!

 

Auch 2021 hat uns wieder gezeigt, dass das in unserer Gesellschaft jahrzehntelang beschworene höher, schneller, weiter sehr schnell ausgebremst werden kann und wir andere Dinge eher in den Fokus rücken sollten. Viele tun das auch und rücken, ganz bewusst, diesem ekligen kleinen Virus zum Trotz, den Gemeinsinn noch etwas mehr in den Vordergrund. Lassen wir uns alle nicht entmutigen und leben unser Leben wie wir es möchten, eingedenk derer um uns herum. Rücksicht-nahme auf andere ist das, was den größten Teil der Menschheit prägt und was wir jetzt insbesondere leben müssen. Tun wir das doch und hören nicht auf diesen Unsinn eingeschränkter Freiheitsrechte.

Gemeinschaft in Zeiten von Social Distancing – es geht!

 

2021, rückblickend wieder ein Jahr mit Entbehrungen und Einschränkungen. Aber auch ein Jahr mit vielen Erkenntnissen und daraus gezogenen Lehren, die Mut machen und zeigen, dass unsere Gesellschaft lebendig ist und gut funktioniert. Das Zurechtkommen mit der allgemeinen Lage ist für alle eine besondere Heraus-forderung. Zu akzeptieren, was ist, fällt manchem unendlich schwer. Wir sollten Erreichtes nicht leichtfertig aufs Spiel setzen und damit womöglich unser augen-blicklich noch gut funktionierendes Gesundheitssystem überfordern. Unaufgeregtes Handeln ist gerade in schwierigen Zeiten besonders wichtig.

 

Auch sollten wir uns nicht an der Ausgrenzungsdebatte bestimmter Bevölkerungsgruppen beteiligen. Einfache Lösungen gibt es nie – im Rahmen einer Pandemie insbesondere nicht. Schwierige Zeiten bieten die Gelegenheit, innere Stärke zu entwickeln. Für viele Menschen in unserer Gesellschaft war und ist es das erste Mal, dass sie Einschränkungen hinnehmen mussten. Mehr als 75 Jahre Frieden in Mitteleuropa und relativer Wohlstand; nun, eine wesentliche Einschrän-kung die Alle betraf. Jetzt hatten viele Menschen plötzlich und unerwartet mehr Zeit. Hoffentlich haben viele diese gewonnene Zeit genutzt, einmal über das eigene Leben nachzudenken, den Umgang damit und ihr Verhältnis zur Gesellschaft. Die nämlich, unsere Gesellschaft, funktioniert nicht ohne persönliche Beiträge. Nicht nur in dieser besonderen Situation, sondern immer!

 

Nach meiner Auffassung wird niemand dadurch, dass physische Kontakte wegfallen, aus der Gemeinschaft entlassen. Gesellschaftlicher Zusammenhalt ist nicht kündbar – schon gar nicht von so einem mikroskopisch kleinen Virus. Wir alle waren und sind gefordert zusammenzustehen.                                                                                                        Gemeinschaftshandeln ist am allerwichtigsten und nicht zu ersetzen!

Gerade in Zeiten dieser Pandemie, sollten wir uns alle darauf besinnen, dass wir schon ganz andere Probleme gemeistert haben. Gemeinschaft stärkt immer auch den Einzelnen! Wir sollten aber auch einmal an kleine Pausen denken, denn sie geben unendlich viel Kraft! Der Alltag wurde für viele von uns »entschleunigt« – manches davon eignet sich gut in die Zukunft übertragen und beibehalten zu werden.

 

Wir alle, der Vorstand des Schlaganfall Landesverbandes Niedersachsen, wünscht ein schönes und friedliches Weihnachtsfest, Jedem ein solches, wie er es sich erträumt; allein, zweisam, zwei Tage Trubel oder aber zwei Tage zum Ausspannen und Genießen.

                                                                                                                                                                    Schon bald „rutschen“ wir dann ins Neue Jahr. Auch dann gilt: Nur wenn wir Probleme gemeinsam anpacken, können wir sie auch lösen. Allesamt haben wir keine Angst davor etwas Neues anzufangen, wissen wir doch, dass die Arche von Laien, die Titanic hingegen von Profis erbaut wurde.

 

 

Beginnen wir auch 2022 zuversichtlich!

 

Unsere JHV 2022 fand unter    2G+ statt.

 

Die Jahreshauptversammlung unseres Landesverbandes wurde am 20.11.2021 im Saal des Gasthauses Haase in Burgdorf durchgeführt.

 

Nur Geimpfte und Menschen mit einer Genesenen- bestätigung hatten nach  Durchführung eines Antigen-Schnelltests Zutritt. Das pünktliche Erscheinen klappte prima, sodass wir um 10.15Uhr mit der JHV beginnen konnten. Noch einmal ein DANKESCHÖN an unsere sehr disziplinierten Mitglieder.

Petra van der Velde,Ist zum April 2021 aus dem Büroteam ausgeschieden

- manchmal läuft nicht alles wunschgemäß! (10.03.2020)

Hatte ich vor wenigen Tagen noch geschrieben,

mich um einen kurzfristigen Ersatztermin bezüg-  lich eines Austauschtreffens in Bayern zu kümmern, haben mich die Ereignisse aufgrund des Coronavirus überholt.

 

Mit großem Bedauern musste ich auch unser ge-plantes Gruppen-Seminar in der Jugendherberge Magdeburg am heutigen Tage (10.03.20) absagen.    Alle an dem Seminar beteilgten Personen sind per  E-Mail oder telefonisch in Kenntnis gesetzt.

 

Gedanken zum Jahresende 2019

 

Warte nicht bis mit dir gemacht wird, greif zu,

            nimm dein Leben selbst in die Hand und gestalte!

 

  Selbsthilfe als unverzichtbare und sehr wichtige Säule unseres Gesund-heitswesens entwickelt sich immer weiter. Wir - ganz persönlich und auch wir als Verband-, werden uns immer neuen Herausforderungen stellen müssen und tun das gern.  

 

  Wieder geht ein Jahr voller spannender und interessanter Begegnungen zu Ende. Ein Jahr, in dem wir als Landesverband dem Ziel einer verträg-licheren Gesellschaft ein gutes Stück nähergekommen sind, was aus meiner Sicht, gerade aufgrund der politischen Großwetterlage, auch  besonders wichtig ist.                                                                            Ja wir sollten uns erinnern. Nur dann können wir, aufbauend auf unseren Erfahrungen, Fortschritte erkennen und uns immer weiter entwickeln.

 

  Als Vorsitzender möchte ich mich insbesondere bei denen bedanken, mit welchen ich im letzten Jahr oftmals zusammengekommen bin, bei meinem Vorstand und denjenigen die unsere Seminarangebote nutzten, sich dort einbrachten und uns Anregungen für unsere weitere Arbeit gaben.              Auch wenn wir, und das liegt in der Natur der Sache, nicht immer einer Meinung waren. Wir haben unsere unterschiedlichen Standpunkte diskutiert, um letztlich zum Wohl unserer Gruppenmitglieder eine zielführende Entscheidung zu treffen.

  Es hat viel Spaß gemacht gemeinsam mit euch zu gestalten.

Einen Verband wie den unseren zu leiten macht man nicht allein. Dazu bedarf es vieler Menschen mit guten Gedanken, guten Ideen und es bedarf besonders vieler helfender Hände die anpacken um etwas zu verändern, nicht nur für sich selbst, sondern eben auch für ihr Umfeld.

 

  Ich bedanke mich bei euch für die vielen erfolgreichen Momente und unsere gemeinschaftlichen Ereignisse die ich erleben durfte. Ich wünsche mir, dass im kommenden Jahr noch viel mehr solcher schönen Erlebnisse dazu kommen!

 

  Auch in 2019 verzeichneten wir einen Mitgliederzuwachs. Alle neuen SLN-Mitglieder fordere ich zum Mittun, zum Gestalten auf und freue mich auf eine gute Zusammenarbeit. 

 

20.11.2019 Jahres- und Tätigkeitsbericht des Vorsitzenden Ullrich Weber  anlässlich der Jahreshauptversammlung des Schlaganfall Landesverbandes Niedersachsen 

01.01. das SLN - Jahr begann und wir waren, wie seit vielen Jahren Anfang Januar auf Rügen und machten Urlaub.

Jan.  im Laufe des Monats Januar wurden vom Vorsitzenden sämtliche Förderanträge nach §20h SGBV geschrieben und den möglichen Förderern zugestellt.

15.01. Ullrich Weber hielt vor mehr als 40 Besuchern in Bülten bei Peine einen Vortrag zum Thema Schlaganfall. Überrascht von der Vielzahl der Zuhörer reichten die mitgebrachten Unterlagen nicht aus, sodass im Anschluss einige Broschüren zugeschickt werden mussten.

24.01. 1. Vorstandssitzung des SLN 2019 in der Begegnungsstätte Walsrode. Eine gelungene Veranstaltung zum Auftakt eines mit diversen Terminen gespickten Jahres.  

29.01. Das Selbsthilfebüro Niedersachsen hatte an diesem Termin zu einem Ganztagesseminar zum Thema Datenschutzgrundverordnung nach Hannover eingeladen. Der Vorsitzende nahm an dem Treffen, während dessen eine externe Referentin vortrug, teil und setzte viele der neu erworbenen Kenntnisse unmittelbar um.

Im Laufe des Monats Januar und Anfang Februar wurde vom Vorsitzenden, in Absprache mit unserer externen Referentin Sabine König, das SLN-Seminar “vom ich zum wir“ vorbereitet.

11. bis 17.02. in dieser Zeit fand das dreitägige Seminar des Schlaganfall Landesverbandes Nieder-sachsen im Kneipp-Bund-Hotel Bad Lauterberg statt. Das Thema “vom ich zum wir“ beschäftigte unsere insgesamt 30 Teilnehmer in schöner Umgebung vor Ort und noch lange darüber hinaus. Die guten Gespräche während des Seminars, die interessant gestaltete Bearbeitung der anstehenden Themen begeisterten unsere Seminarteilnehmer. Zum Gelingen trug auch unsere bekannte, gute Übernachtungsmöglichkeit mit ihrer guten warmen und kalten Verpflegung bei.

06.03. die zweite Vorstandssitzung des SLN fand in der Medizinischen Hochschule Hannover statt. Innerhalb dieser Tagesveranstaltung trug der Chefarzt der Stroke Unit der MHH, Herr Dr. Worthmann zum Thema Neuro-Telemedizin vor und skizzierte auch grob die Pläne zum Neubau der MH in Hannover. Am Nachmittag stand dann mit Frau Prof. Dr. Weißenborn noch eine Besichtigung und Aussprache auf der Stroke Unit an.

14.03. einige unserer Vorstandsmitglieder beteiligten sich am Sprechertreffen der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe in Hamburg und führten interessante Gespräche am Rande der Tagung, bei welchen auch die Auswirkungen des Terminservice und -vergabegesetzes (TSVG), sowie die Nichtbeteiligung der Konzern-Schwerbehindertenvertretung von Bertelsmann auf der RehaCare 2019 Thema war.

18.03. der Vorsitzende bereitete, gemeinsam mit den Verantwortlichen vor Ort, in der Ammerland-klinik in Westerstede die überregionale Veranstaltung zum Tag gegen den Schlaganfall vor.

21.03. bis 24.03. in dieser Zeit wurden die Würzburger Aphasietage veranstaltet. Nach den schlechten Erfahrungen mit der Bahnanreise im letzten Jahr, reisten der Vorsitzende, seine beiden Stellvertreter, Herr von Berlepsch und Herr Krohn, sowie die Beisitzerin Bärbel Weber mit dem Pkw an. Nach dem Zimmerbezug eines gut geeigneten Hotels in Würzburg begaben wir uns zur Uni, um die Teilnehmer-ausweise abzuholen und an der Eröffnungsveranstaltung teilzunehmen. Nicht nur diese war, wie die ganze Veranstaltung sehr eindrücklich. Nach drei anstrengenden Tagen traten wir mit vielen neuen Eindrücken versehen die individuelle Heimreise an.  Die vielfältigen Angebote an Vorträgen und Workshops hatten unsere Leistungsfähigkeit auf eine harte Probe gestellt. Außer dem Verlangen Neues zu erfahren stand selbstverständlich auch das Netzwerken im Mittelpunkt unseres Interesses.

im Monat April standen diverse Arbeiten und Absprachen rund um das neue Schlaganfall-Büro des SLN in Burgdorf an. Der unbefristete Mietvertrag mit der Region Hannover wurde ebenfalls in dieser Zeit geschlossen.

23. und 24.04. Büroeröffnung in Burgdorf. Hierzu hat sich auch RTL-Fernsehteam angekündigt, welches überpünktlich erscheint und unmittelbar mit der Arbeit beginnt. Ausleuchtung des Raumes und Positionierung der Kameras erforderten einiges an Zeit. Auch die anschließende eigentliche Aufzeichnung nahm viel Zeit in Anspruch. Im Ergebnis wurde dann im Rahmen des RTL-Programms daraus ein acht Minuten-Block, welcher im Zusammenhang mit dem Tag gegen den Schlaganfall gesendet wurde und den von uns beförderten Präventionsgedan-ken in den Vordergrund stellt.     

29.04. der Vorsitzende nahm am Pressegespräch zu unserer Gemeinschaftsveranstaltung zum Tag gegen den Schlaganfall in Westerstede teil.

09.05. bis 11.05. TgS Westerstede: Der große Aufwand, ideell wie auch finanziell wurde belohnt. Wir erlangten gemeinsam mit unseren Partnern viel Aufmerksamkeit und eine sehr gute Besucherresonanz. Eine sehr gelungene Veranstaltung! Wir können uns bei den Akteuren, unseren angereisten Gruppen-mitgliedern und dem weiteren, sehr engagierten Klinikpersonal nur bedanken.        

18.05. bei bestem fast schon hochsommerlichen Temperaturen findet unter Beteiligung des SLN der 33. Hannoversche Selbsthilfetag rund um den Kröpke statt. Als Kooperationspartner haben wir einen Betrieb zur Fahrzeugumrüstung gewinnen können, welcher an unserem erweiterten Stand, ein Musterfahrzeug vorführt und ebenso wie unser eigenes Standpersonal Ratsuchende umfassend und intensiv beriet. Für uns steht die Prävention im Vordergrund, aber selbstverständlich erhalten auch alle Hilfesuchenden Betroffenen und Angehörigen kompetente Antworten. Auf Grund dessen, dass unser Stand durchgehend von Wissbegierigen belagert wurde, fanden wir nur sehr wenig Zeit für eine abge-speckte Vorstandssitzung.

25. und 26.05. an diesen Tagen fand in der Stadthalle in Osterholz-Scharmbeck die Publica unter großer Anteilnahme der Bevölkerung statt. Der SLN war selbstverständlich am Stand der örtlichen SHG vertreten und informierte umfassend. Wir nutzten die Gelegenheit des Zusammenkommens in den Abendstunden für eine Vorstandssitzung.

28. und 29.05. natürlich ist auch an diesen Tagen unser Büro in Burgdorf besetzt.

02.06. bis 05.06. Berlin Nach der Anreise bezogen wir unsere Zimmer im Motel ONE Upper West, teilweise in den oberen Stockwerken, mit herrlichem Ausblick. Um 9 Uhr des nächsten Tages war ein Besuch im Unfallkrankenhaus Berlin (UKB) mit Besichtigung des STEMO geplant. Bei unserer Ankunft wurden wir von Herrn Dr. Matthias Wendt, Oberarzt der Klinik für Neurologie und Frührehabilitation am UKB begrüßt. Zu Beginn unseres Besuches hörten wir einen umfassenden und informativen Vortrag zum STEMO und seinem Einsatz in Berlin. Die bisherigen Daten sprechen für eine deutlich schnellere Versorgung mit dem STEMO, als vergleichende „Kontrollwochen“, in der die Patienten konventionell transportiert wurden und die Behandlung erst in der Klinik begann:  Bei Fällen, in denen die Thrombo-lyse zum Einsatz kam, war dies mit dem STEMO nach 51,8 Minuten geschehen. Im Rahmen der sogn. Vergleichskontrollwoche erst nach 76,3 Min. Die Thrombolyserate lag beim STEMO bei 32,6 %, in der Kontrollwoche bei 21,1 %.  Obwohl diese Zahlen eine deutlich schnellere Versorgung eines Schlaganfall-Patienten bei Einsatz des STEMO belegen, ist das Projekt zwischenzeitlich eingestellt worden. Eine für alle am Projekt Beteiligten, und so auch für uns als Betroffene und Verbandsvertreter, eine unfassbare Entscheidung.

Im Anschluss erwartete uns ein weiteres Highlight, wir durften Einblick in die Telemedizin nehmen. Dazu erläuterte uns Herr Dr. med. Stephan Kinze, Leiter des Instituts für Telemedizin seine Fachabteilung.  Es besteht ein teleneurologisches Netzwerk mit 5 Kliniken in Brandenburg, zusätzlich gibt es einen Konsildienst vor Ort in Kooperation mit den Sana Kliniken Berlin-Brandenburg. Angeboten werden Telekonsile bei Schlaganfall an allen Tagen rund um die Uhr, Fortbildungen für Teams der Schlaganfall-Stationen und Hospitationen auf der zertifizierten überregionalen Stroke mit 24-h-Einsatzbereitschaft. Danach zeigte uns Herr Dr. Wendt die StrokeUnit. Auf der Schlaganfall - Intensiv-station stehen 8 Betten zur Verfügung, weitere 8 Betten gibt es in der direkt anschließenden Frühreha. Am Folgetag stand der Besuch des Jüdischen Krankenhauses Berlin auf dem Programm. Dort waren wir verabredet mit Achim Schulz und Gunter Campe von der Berliner Schlaganfall Selbsthilfegruppe Süd (Mariendorf/Tempelhof). Beide vertraten die Vorsitzende des Landesselbsthilfeverbandes Schlaganfall- und Aphasiebetroffener und gleichartig Behinderter Berlin e.V., Frau Giesela Kiank. Wir trafen dort gemeinsam Herrn PD Dr. med. Gerhard Jan Jungehülsing, Chefarzt und Facharzt für Neurologie des Jüdischen Krankenhauses, der uns über das Haus, die Neurologie und die Stroke Unit informierte.                                                                         

16.06. unserer Kooperationspartner, das Haus der Ruhe in Garbsen feiert sein " Sommerfest" zusammen mit dem 40jährigen Jubiläum der Einrichtung. Der SLN ist mit dabei und informiert zum Thema ein breites und sehr interessiertes Publikum. Insgesamt besuchen etwa 5000 Gäste diese Veranstaltung.

19.06. Der Vorsitzende beteiligt sich auf Einladung des Stadtmarketing Vereins Burgdorf an einer Podiumsdiskussion zum Thema Gesundheit im Stadthaus Burgdorf und stellt sich den Fragen des interessierten Publikums.

Im Monat Juni finden diverse Vorbereitungsgespräche zur Durchführung und Ausgestaltung des Mobilitätsseminars in Bredbeck unter Beteiligung von Joachim Krohn und Ullrich Weber mit div. Partnern statt.

24.07. bis 26.07. Seminar in Bredbeck, auch Vorstandssitzung des SLN. In dieser Zeit findet das dreitägige Seminar des Schlaganfall Landesverbandes Nieder-sachsen in der HVHS des LK Osterholz-Scharmbeck in Bredbeck zum Thema Mobilität statt. Die guten Gespräche während des Seminars, die interessant gestaltete Bearbeitung der anstehenden Themen und natürlich auch die praktischen Fahrübungen begeisterten alle 35 Seminarteilnehmer. Dazu kam eine sehr angenehme Übernachtungsmöglichkeit im nur von uns belegten Seminarhaus und eine vorzügliche Verpflegung.  

 05.08. Die Garbsener Schlaganfall-SHG gibt es nun genau seit einem Jahr. Das Interesse ist unge-brochen hoch sich über verschiedenste Themen auszutauschen.

27. und 28.08. Büro Burgdorf

31.08.  27. Burgdorfer Selbsthilfetag. Eine gut angenommene Veranstaltung mit 34 verschiedenen Selbsthilfegruppen unter Beteiligung des SLN. Einziger Wermutstropfen war die überaus große Hitze an diesem Tag. Am Nachmittag bezogen die, nicht in der Region Hannover wohnenden Vorstandsmit-glieder ihre Zimmer im Gasthaus Haase. Dort fand ab Nachmittag eine Klausurtagung des SLN statt.

01.09. Fortsetzung der Klausurtagung des SLN in Burgdorfmit Vorstandssitzung. Nachmittags reflektierten wir die Ergebnisse unserer bisherigen Tätigkeit und arbeiteten dabei heraus, unsere Ziele des ersten Halbjahres voll erreicht zu haben.

02.09. Synergieeffekte nutzend schlossen wir an den SHT und die Klausur in Burgdorf einen Landtags-besuch unter Beteiligung der Medizinischen Hochschule Hannover an. Für uns stand diesmal die Teleneurologie im Vordergrund. Unterstützt wurde unser Anliegen durch einen Impulsvortrag vom Oberarzt der StrokeUnit der MHH.

03.09. Mit der Rückgabe des gemieteten Busses endete eine überaus erfolgreiche, dreitägige Veranstaltung.

15.09.  das Haus der Ruhe in Garbsen feiert Herbstfest. Der SLN ist mit einem indoor-Stand dabei und erreicht mit seinen Infos wiederum eine große Anzahl an Menschen.

18. bis 21.09. die Vorsitzenden nehmen an der weltweit größten RehaCare-Messe in Düsseldorf teil, stellen die Verbandsarbeit an verschiedensten Ständen vor und leisten an den Messetagen gemeinsam sehr wertvolle Präventionsarbeit. Diesmal stand das Netzwerken im Vordergrund unserer Aktivitäten.  

23.09. der Vorsitzende hält auf Einladung der Landfrauen Wunstorf vor etwa 80 Damen einen Vortrag zum eigenen Erleben nach Schlaganfall und dem Umgang mit den Folgen. Selbstverständlich ist auch hier die Weitergabe des Wissens um Warnzeichen und Schnelltest ein Thema. Interessierte Zuhörerinnen werden auch von Mitgliedern der SHG Garbsen beraten.

24.09. in den Räumlichkeiten der Deutschen Rentenversicherung Bund in Laatzen findet ein Gesundheitstag unter Beteiligung des SLN statt. Aus diesem Grund bleibt das Schlaganfall Büro heute geschossen.

25.09. Büro Burgdorf. Unsere MA Fr. van der Velde stellt gemeinsam mit dem Vorsitzenden einen vorläufigen Terminplan 2020 zusammen und eruiert Adressen weiterer Gruppen in Niedersachsen, Bremen und Hamburg und überprüft diese.

09.10. Selbsthilfegruppensprecher-Treffen in Bielefeld. Der Vorsitzende nimmt gemeinsam mit Herrn Krohn und Herrn Frieß an dieser Veranstaltung teil und vertritt die Belange des SLN. Thema ist auch die von uns scharf kritisierte Krankenhausstudie zu Klinikschließungen der Bertelsmann-Stiftung.  

19. bis 23.10. unsere diesjährige Vorstandsklausur mit implementierter Vorstandssitzung findet mit guter Beteiligung in der JH Leer statt. Da der Beginn um 10Uhr am Sonntag ist, reist der Vorsitzende bereits am Abend des Vortages an und gestaltet mit der Beisitzerin Bärbel Weber den Seminarraum. 

Am Montag begingen wir gemeinsam mit Schlaganfall Gruppen der Umgebung und dem Klinikum Leer den internationalen Schlaganfalltag mit einer größeren öffentlichen Veranstaltung. Diese entsprach nicht vollumfänglich unseren Erwartungen, da das medizinische Personal des Krankenhauses durch Abwesenheit glänzte. Am Dienstag wurde ein geplanter Besuch einer Schlaganfall SHG aus Wilhelms-haven kurzfristig abgesagt. Uns kam diese Absage im Nachhinein betrachtet sehr entgegen, da wir so unser umfangreiches Klausurprogramm vollständig abarbeiten konnten.                              Am 23.10. traten dann alle Teilnehmer nach vier anstrengenden Tagen die individuelle Heimreise an.

29. und 30.10. An diesen beiden Tagen blieb das Burgdorfer Schlaganfall-Büro geschlossen, da die Region Hannover, als Vermieter, zum besseren Schallschutz, Akustikdecken einziehen ließ.

05.11. Der Vorsitzende hält sich zur Feinplanung eines SLN-Seminars in Magdeburg auf, besichtigt die Räumlichkeiten der dortigen Jugendherberge (Eignung für Mobilitätseingeschränkte gegeben) und das dortige Verkehrsbüro

07.11. Ullrich Weber nimmt einen Termin im Niedersächischen Landtag war. Thema ist die Selbsthilfefinanzierung ab 01.01.2020, welche aufgrund des Termin-  Service- und Vergabegesetzes wesentliche Änderungen erfährt. Des Weiteren steht eine Neuregelung der Förderpraxis nach §45d SGB IX an. Auch hierzu wird mit den Sozial- und Gesundheitspolitischen Sprechern geredet. Der SLN Vorsitzende stellt die negativen Auswirkungen für aktive Gruppen und Verbände vor.

20.11. Jahreshauptversammlung des SLN in Burgdorf. Tagungsort ist das Gasthaus Haase in der Lehrter Straße.

hinzu kamen noch diverse örtliche Veranstaltungen unserer sehr aktiven Mitglieds-gruppen.

Die hohe Dichte an Vorstandstreffen soll auf Wunsch der Mitglieder beibehalten werden. Dieses führt zu einem vertrauensvollen Miteinander und einem besseren Verständnis füreinander.                                                                                                                Viele Dinge sind für eine einzelne Gruppe nur sehr schwer zu realisieren. Bei uns gilt der Grundsatz: GEMEINSAM GEHT’S LEICHTER                                                                                    Ein guter Grund einem aktiven Landesverband wie dem unseren anzugehören.

Auch was gut ist, lässt sich immer noch verbessern!                                                                    Lasst uns gemeinsam für bessere Bedingungen von Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen und ihren Angehörigen streiten.

 

Denkt aber auch daran zwischendurch einmal eine Ruhepause einzulegen, dann werden wir gemeinsam noch viele Projekte auf den Weg bringen.                                             

Jahres- und Tätigkeitsbericht 2017

01.01. das SLN - Jahr begann, wie, seit Einführung unseres Gregorianischen Kalenders, etwa richtig, am 1.Januar

18.01.  die erste Veranstaltung, an welcher sich auch unser LV beteiligte, war ein Treffen des Pflegestützpunktes zum Thema Pflegestärkungsgesetz – Änderungen 2017 im Burgdorfer Schloss 

20.01.  an diesem Tag hatte die AOK Niedersachsen nach Hannover zum Neujahrscafe eingeladen. Traditionell ist die Selbsthilfeförderung das Thema des Nachmittages 

24.01. 1.Vorstandssitzung des SLN bei der AOK in Syke. Die neue Leiterin der Kontaktstelle Nienburg und Bückeburg, Frau Claudia Walderbach, stelle sich am Nachmittag den anwesenden Vorstandsmitgliedern vor und berichtete von ihrer Arbeit.

28.02 bis 03.03.  am 28.02. reiste unser erweiterter Vorstand nach Berlin. Während unseres Aufenthaltes bis zum 3.März führten wir Gespräche mit der Berliner Schlaganfall Allianz, waren in der Charité zu Gast und besuchten den Bundestag. Außerdem sah unser Programm zwei Treffen mit der Vorsitzenden des Landesselbsthilfeverbandes Schlaganfall- und Aphasiebetroffener und gleichartig Behinderter Berlin e.V. Frau Gisela Kiank, ein Gespräch im Servicepunkt Schlaganfall und einen Besuch im Otto Bock Science Center vor. Wir haben anstrengende aber sehr informative Tage in Berlin verbracht. Gleichzeitig fand die 2. Vorstandssitzung in 2017 statt

08.03. bereits am Mittwoch, dem 8.März traf der Vorstand in Hambergen erneut zusammen, um die in Berlin gesammelten Eindrücke zu beraten und zu schauen, was für Anregungen für unsere Arbeit sich daraus ergeben (3. Vorstandssitzung 2017)

11.03.  Herr Krohn und Herr Weber nahmen auf Einladung der Vorsitzenden des Selbst Hilfe Verbandes – FORUM GEHIRN e.V., Frau Roswitha Stille, an einer Tagung zum Thema Wachkoma in Magdeburg teil. Weniger das Thema als das Netzwerken stand dabei für uns im Mittelpunkt des Interesses.

05.04. Vorstandstreffen in Burgdorf (das 4. 2017). Hierbei ging es im Wesentlichen um die unschönen Ereignisse im Zusammenhang mit der “Loccumabsage“.  

06. bis 08.04. Fernsehaufzeichnung zum Thema Schlaganfall in Rosenheim. Teilnehmer waren Mario Leisle von der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, Herr Dr. Lohner, Chefarzt der örtlichen Stroke Unit und Ullrich Weber als Vertreter unseres LV.

12.04. das Expertentelefon der Pflegestützpunkte in Niedersachsen zum Thema Schlaganfall wurde an diesem Tag von Ullrich Weber besetzt. Anmerkung dazu: Meine Erwartungen an dieses überregio-nale Beratungsangebot wurden bei Weitem nicht erfüllt. Am ganzen Tag gab es drei Anrufe. Das habe ich an manchem nicht beworbenen Tag hin und wieder auch.

18.04. an diesem Tag gab es in Burgdorf den ersten persönlichen Kontakt mit den Gründungswilligen der heutigen Wunstorfer Mitgliedsgruppe

13.05.  am 13.05. fand der 31. Hannoversche Selbsthilfetag rund um den Kröpke mit großer Beteiligung statt. Wir nutzten die Gelegenheit unsere 5. Vorstandssitzung abzuhalten und begingen im Rahmen dieser Veranstaltung den Tag gegen den Schlaganfall.

20.05. wenige Tage später, am 20.05.2017 trafen wir uns erneut mit einem Teil des Vorstandes in Nienburg zum 30jährigen Jubiläum der dortigen Schlaganfall SHG.

20. und 21.05. an diesen Tagen fand in der Stadthalle in Osterholz-Scharmbeck die Publica unter großer Anteilnahme der Bevölkerung statt. Der SLN war selbstverständlich auch vertreten.

09.06. zu diesem Tag hatte auf Anregung von Joachim Krohn die Seniorenresidenz Barkhof in OHZ zum Wachkomatag eingeladen. Wir nutzten den gemeinsamen Termin zu unserer sechsten Vor-standssitzung.

11.06.  einer unserer Kooperationspartner, das Haus der Ruhe in Garbsen feiert                  " Erdbeerfest"; der SLN ist mit dabei und informiert zum Thema ein breites und sehr interessiertes Publikum.

22.06. in sehr angenehmer Atmosphäre nimmt Ullrich Weber am Gruppensprechertreffen der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe in einer katholischen Bildungseinrichtung in Münster teil.

26.08.   25.Burgdorfer Selbsthilfetag. Eine gut angenommene Veranstaltung mit 34 verschiedenen Selbsthilfegruppen unter wesentlicher Beteiligung des SLN

26. bis 27.08. Vorstandsklausur in Burgdorf. In angenehmer Atmosphäre sprachen wir im Wesentlichen über die uns selbst gestellten Aufgaben des Jahres 2017. Wir reflektierten die Ergebnisse und arbeiteten dabei heraus, unsere Ziele des ersten Halbjahres voll erreicht zu haben.

10.09.   das Haus der Ruhe in Garbsen feiert Herbstfest. Der SLN ist mit einem Inhouse Stand dabei und erreicht eine große Anzahl an Menschen.

12. und 13.09.  “Hansalife Bremen“, eine große überregionale Messe findet unter Beteiligung des SLN statt. Präventionsarbeit ist das Hauptthema am eigenen Infostand. 

15. bis 17.09. unsere diesjährige Vorstandsklausur mit implementierter Vorstandssitzung findet mit guter Beteiligung in der JH Leer statt. Thema unseres Treffens ist der mögliche Aufbau eines Schlaganfallhelfer- bzw. Schlaganfalllotsen-Netzwerkes in Niedersachsen unter wesentlicher Beteiligung des SLN.

04. bis 07.10. Die Vorsitzenden nehmen an der RehaCare-Messe in Düsseldorf teil, stellen die Arbeit des Verbandes vor und leisten an den Messetagen sehr wertvolle Präventionsarbeit.

02.11. Vorstandssitzung (Vorbereitung der JHV) in der Verdi Bildungsstätte in Walsrode unter Beteiligung der Walsroder Gruppe und der Selbsthilfekontaktstelle Rotenburg.

10.11. Vorstandssitzung in Hannover im Rahmen einer Ordensverleihung im Gebäude der Region

14.11. SLN-Mitglieder beteiligen sich aktiv an einer Schlaganfall-Veranstaltung der Patientenuni-versität der Medizinischen Hochschule Hannover.

22.11. Jahreshauptversammlung des SLN in Burgdorf

hinzu kamen noch diverse örtliche Veranstaltungen unserer Mitgliedsgruppen

Die hohe Dichte an Vorstandstreffen soll auf Wunsch der Mitglieder beibehalten werden. Dieses führt zu einem vertrauensvollen Miteinander und einem besseren Verständnis füreinander. Viele Dinge sind für eine einzelne Gruppe nur sehr schwer zu realisieren. Dieser Umstand ist ein unumstößlicher Grund einem aktiven Landesverband wie dem unseren anzugehören.

Auch was gut ist, lässt sich immer noch verbessern! Lasst uns gemeinsam für bessere Bedingungen von Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen und ihren Angehörigen streiten.

Ullrich Weber

 

Ausgabe 1.2016
Unsere ersten fünf Jahre
SLNeV_A5_Onlineversion (1) (1).pdf
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Das Tagesseminar des Schlaganfall Landesverbandes Niedersachsen am 16.11.16 in Burgdorf zum Thema Selbsthilfegruppen-Finanzierung wurde mit 17 interessierten TeilnehmerInnen durchgeführt. Die verschiedenen Fördertöpfe wurden vorgestellt und es wurden sämtliche Fragen der Anwesenden beantwortet. Der Seminarleiter bedankte sich am Ende eines anstrengenden Tages für die konstruktive Mitarbeit und das in den einzelnen Gruppen gezeigte Engagement.

Während einer Vorstandssitzung des Schlaganfall Landesverbandes Niedersachsen am 12.11.16 in Burgdorf zur Vorbereitung unserer diesjährigen Jahreshauptversammlung wurde im Rahmen einer kleinen Feierstunde auf das fünfjährige Bestehen unseres Verbandes hingewiesen.

 

Der Rückblick des Vorsitzenden im Wortlaut:

 

"Arabischer Frühling, Fukushima, Euro-Krise, Guttenberg-Affäre und die Gründung des Schlaganfall Landesverbandes Nds. e.V.: 2011 hat uns wie kaum ein Jahr zuvor in Atem gehalten!

   

Januar – Arabischer Frühling

Das Jahr beginnt mit dem dramatischen Aufbruch in einer Region, die jahrzehntelang von politischem Stillstand, Armut und Unterdrückung geprägt war und weltpolitisch im Abseits stand: Zuerst erheben sich Menschen in Tunesien, Algerien und Ägypten gegen die Gewaltherrschaft, dann schließen sich wie in einem Flächenbrand Protestierende in anderen arabischen Ländern an.

 

Februar – Guttenberg-Affäre

Er galt als der neue Star der deutschen Politik, aufrecht, strahlend, unbelastet – und adlig dazu. Karl-Theodor zu Guttenberg war Anfang des Jahres noch der unangefochtene Liebling der Bürger und der Medien. Manche sahen in ihm schon den nächsten Kanzler. Doch dann stellt sich heraus, dass der CSU-Politiker bei seiner Dissertation kräftig geschummelt hat. Am 1. März tritt Guttenberg schließlich als Verteidigungsminister und von allen übrigen politischen Ämtern zurück.

 

März – Atomkatastrophe von Fukushima

Am 11. März bebt die Erde an Japans Ostküste. Das heftige Beben löst einen gewaltigen Tsunami aus, weite Landstriche werden überflutet, Hunderte Dörfer und Städte zerstört.                                                     Mindestens 16.000 Menschen sterben, Zehntausende werden obdachlos. Die Flutwellen überschwemmen auch das Atomkraftwerk Fukushima I, das völlig unzureichend geschützt ist. Große Mengen an Radioaktivität werden frei. Sie kontaminieren Luft, Böden, das Meer, das Grundwasser und auch die Arbeiter in den zerborstenen Meilern. Mehr als 100.000 Menschen müssen die Region verlassen.

 

Juni – Frauen-Fußball-WM in Deutschland

2011 sollte das Jahr des Frauenfußballs werden. Die Weltmeisterschaft im eigenen Land. Leider verbringen die Nationalspielerinnen vor dem Turnier mehr Zeit bei Fotoshootings und Werbeaufnahmen als auf dem Trainingsplatz. Schließlich sind die deutschen Frauen, anders als die Männer, amtierende Weltmeister und rechnen sich gute Chance aus, den Titel zu verteidigen. Bereits im Viertelfinale ist für die großen Favoritinnen aber Schluss.

 

Juli – Rechtsextreme Attentate in Norwegen

Am 22. Juli bricht über Norwegen das Grauen herein: Der Rechtsextremist Anders Breivik verübt zunächst einen Bombenanschlag auf das Regierungszentrum in Oslo. Acht Menschen sterben. Während alle Welt bereits über ein Attentat islamistischer Terroristen spekuliert, setzt Breivik, als Polizist verkleidet, Stunden später ungehindert auf die 30 Kilometer entfernte Ferieninsel Utoya über und überfällt dort ein Sommercamp der sozialdemokratischen Jugendorganisation. Er erschießt 69 Jugendliche und Betreuer. Das Land verfällt in einen Schock, bleibt seiner offenen Haltung aber weiter treu.

 

August – Euro-Krisengipfel 

Die Euro- und europäische Schuldenkrise spitzt sich im Lauf des Jahres immer weiter zu. Griechenland, aber auch andere hoch verschuldete Länder wie Italien und Spanien, erhalten auf den internationalen Finanzmärkten kaum noch Kredit und wenn, dann nur zu immer höheren Zinsen. Griechenland wird faktisch für zahlungsunfähig erklärt.

 

November – Gründung SLN in Wolfenbüttel

 

Am 28.11.2011 um 10.00Uhr kommen während eines Gipfeltreffens Vertreter Niedersächsischer Schlaganfall Selbsthilfegruppen zusammen und begründen den Schlaganfall Landesverband.

Ich will unserer JHV nicht vorgreifen, aber einige Zahlen, die die Entwicklung dieses, unseres Verbandes zeigen, möchte ich nennen. Wir starteten 2011 mit einer Anschubfinanzierung der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe i.H. von 1.000€. Im laufenden Jahr umfasst der Haushalt unseres inzwischen beachtlich gewachsenen Verbandes 28.352€.

Wir organisieren selbst eine große Anzahl von Veranstaltungen und nehmen an den verschiedensten Veranstaltungen unserer Kooperationspartner teil. Was machen wir dort? Wir stellen uns und unsere Arbeit vor und leisten Präventionsarbeit. Dazu gibt es zu unserem kleinen Jubiläum neues Werbematerial, das ich auf den Tischen verteilt habe.

Neben dem Hintergrund, was ein Schlaganfall für jeden Betroffenen und sein Umfeld bedeutet - das Leben wird komplett auf den Kopf gestellt wird - hat ein Schlaganfall auch eine gesellschaftspolitische / sozio-ökonomische Bedeutung. Statistiken belegen, dass ein Schlaganfall etwa 170.000€ an Folgekosten nach sich zieht. Habt ihr euch schon einmal klargemacht, was das bedeutet?                                                           Wenn wir durch unsere Präventionsarbeit in den Gruppen nur jährlich einen Menschen vor schweren Schlaganfallfolgen oder gar vor einem Schlaganfall bewahren, weil er die Warnzeichen richtig deutet, heißt das, dass wir der Gesellschaft in den letzten fünf Jahren Kosten in Höhe von mehr als 5,1 Mio.€ erspart haben. So "ganz nebenbei" haben wir auch noch unendlich viel Leid gemindert oder erspart.

Wir sollten weiterhin so gut zusammenarbeiten und dort helfen, wo wir helfen können. Jeder in seinem Bereich und soweit er kann.

Genau diese gute Zusammenarbeit ist es, für die ich mich bei euch bedanken möchte. Mir macht es sehr viel Spaß einen Beitrag zum Gelingen unseres Landesverbandes gemeinsam mit euch zu erbringen.

Insbesondere bedanke ich mich für die gute Zusammenarbeit im Vorstand. Das Engagement eines jeden einzelnen von euch trägt dazu bei, dass die sehr spannende, oftmals aber auch sehr belastende Arbeit, immer wieder mit neuen Ideen befruchtet wird.

Bevor ich schließe möchte ich noch denjenigen Menschen danken, die euch freistellen, freistellen für eure Tätigkeit im Schlaganfall Landesverband Niedersachsen.

Ohne die tatkräftige Unterstützung eurer PartnerInnen, liefe es manchmal nicht so rund. Euch allen nochmals vielen Dank für diese Unterstützung!

Dann sind wir bei den Protagonisten (der Protagonist war der erste Schauspieler im antiken griechischen Drama, der allein allen Anderen gegenüberstand), bei denen, die in der ersten Reihe stehen.                   Für euch und, na klar, auch für mich selbst, habe ich erdacht, einen Wein zu besorgen. Irgendeinen Bezug zu uns und unserem Verband wollte ich natürlich auch herstellen, aber Niedersächsischen Wein zu bekommen ist mir nicht gelungen und so bekommt ihr eine Flasche Wein des Jahrgangs 2011.

Ich wünsche gute Tischgespräche."

 

 

 

 
Donnerstag, 17.November 2016
 

AWO Bundesverband präsentiert eine neue Informationsbroschüre zum Pflegestärkungsgesetz II für pflegebedürftige Menschen und pflegende Angehörige

 

Bald ist es soweit. Ab dem 1. Januar 2017 werden mit dem zweiten Pflegestärkungsgesetz (PSG II) wesentliche Neuerungen in der Pflege-versicherung umgesetzt. Wie findet die Überleitung von Pflegestufen in Pflegegrade statt? Wie funktioniert die neue Begutachtung? Welche Leistungen stehen wem zu?
Die Broschüre ist in zwei wesentliche Bereiche aufgeteilt. Pflegebedürftige Menschen erhalten einen Überblick zu Leistungen der neuen Pflegeversicherung. Dabei werden besonders die Geld-, Sach- und Dienstleistung in der häuslichen Versorgung hervorgehoben und beschrie-ben. Welcher Anspruch besteht bei Pflege- und  Betreuungsmaßnahmen, welche Unterstützung bekommt man bei der Haushaltsführung und wie können die Leistungen flexibel nebeneinander eingesetzt werden.
Im zweiten Teil der Broschüre bekommen  pflegende Angehörige die An-sprüche für individuelle Unterstützungs- und Entlastungsleistungen bei der häuslichen Pflege aufgezeichnet.
Zudem werden hilfreiche Webseiten aufgeführt, die Ihnen beratend zur Seite stehen. 

 

 

 

Seminar des

Schlaganfall Landesverbandes Niedersachsen e.V.

vom 07. bis zum 09.10.2016 in der HVHS Loccum.

 

Es war ein sehr gelungenes Seminar. Mit 36 TeilnehmerInnen aus sechs Mitgliedsgruppen waren die zwei Refenten gut ausgelastet.

 

In seiner Begrüßung verwies der Vorsitzende des SLN darauf, dass es immer wieder etwas besonderes sei mit vielen bekannten und neuen SHG-Mitgliedern zusammen zu kommen. Auch das diesjährige Seminar soll Gelegenheit geben, Menschen kennen zu lernen.

 

An Menschen, die von einer Krankheit betroffen sind,

stellt das Leben außergewöhnliche Herausforderungen.

Manche Menschen nehmen diese Herausforderungen mutig an und bewältigen sie mit viel Kraft. Einige engagieren sich nicht nur für sich selbst, sondern schließen sich mit anderen Betroffenen zusammen, geben Rat und Hilfestellung, entwickeln pfiffige und kreative Ideen und machen so das Leben für sich und andere ein Stück leichter.

Mit großem Einsatz engagieren sich Betroffene und oft auch Angehörige, um sich und anderen den Umgang mit dem Schlaganfall und seinen Folgen zu erleichtern. 

 

Selbsthilfe macht Mut und gibt Selbstvertrauen

Das Engagement in unseren Selbsthilfegruppen trägt dazu bei, dass Menschen ihr Leben so weit wie möglich selbstbestimmt gestalten, eigene Fähigkeiten und Ressourcen bestmöglich nutzen und damit ihre Erkrankung oder Behinderung besser bewältigen können. Dieses ist ungeheuer wichtig – für den einzelnen Betroffenen, aber auch für unsere Gesellschaft insgesamt.

Selbsthilfe schlägt somit eine Brücke zwischen individueller und sozialer Verantwortung. 

 

In Balance leben. Eine Gruppe setzte sich inhaltlich mit den Themen gelingende Kommunikation und Angst auseinander.

Die zweite Gruppe versuchte den Satz „Selbsthilfe ist dann, wenn du das Wort ergreifst, was dir zuvor im Halse stecken blieb“ mit Leben zu erfüllen. Den Themenschwerpunkt bildeten hier die Begriffe Aufmerksamkeit und Achtsamkeit. Anhand verschiedenster Beispiele haben wir diese Begriffe für uns erschlossen. Ernst und auch spielerisch, je nach Gusto der Teilnehmer, im Rahmen von Rollenspielen.    

Wie die durchweg positiven Rückmeldungen zeigten, haben wir gemeinsam angepackt und unser Ziel erreicht.

 

Finanziert wurde dieses Seminar u.a. aus Eigenmitteln des SLN, einer Eigenbeteiligung der TeilnehmerInnen und Projektfördermitteln der Gesetzlichen Krankenkassen. Eingebunden wurden Mittel der IKK classic und aufgrund der Vielzahl der TeilnehmerInnen auch Fördermittel der SECURVITA BKK. Wir bedanken uns für die Unterstützung.

Das Sommerfest im Haus der Ruhe am 12.06.2016 war nicht nur für unseren Landesverband wieder ein großer Erfolg, sondern auch für alle Besucher. Viele Gespräche über das Thema Schlaganfall und die damit verbundenen Folgen wurden geführt. Eine kleine Änderung im Ablauf, unser grußes rotes Faltzelt blieb verpackt auf dem Hänger und wir bekamen einen vorbereiteten Stand im Eingangsbereich zugewiesen, erwies sich als Glücksgriff, da so unser Equipment komplett trocken blieb.

 

Das Gruppensprechertreffen der Stiftung Deutsche Schlaganfall Hilfe in Bielefeld am 01.06.2016 fand aus meiner Sicht in sehr gut für diesen Zweck geeigneten Räumlichkeiten statt. Auch die Verpflegung war gut, was aber noch viel wichtiger ist: Es beteiligten sich ausnahmslos alle Anwesenden an den Diskussionen zu den angesprochenen Selbsthilfe-themen. Eine sehr gelungene Veranstaltung auf welcher ich wieder wichtige Erkenntnisse für unsere Verbandsarbeit erhielt.            U.Weber 

30.Selbsthilfetag Hannover am 21.Mai 2016
unser Infostand war gut besucht!
der Standaufbau ist abgeschlossen
Ursprung dieses Bildes: KIBIS-Archiv

Eine sehr interessante öffentlichen Veranstaltung hatte die Aller-Weser-Klinik, das Krankenhaus Verden, am Sonntag, dem 29.05.16 organisiert. Während der Gesundheitsmesse in der Zeit von 11–17Uhr waren alle Menschen herzlich eingeladen den zahlreichen Vorträgen zu lauchen und sich zu informieren.

 

Das 25 jährige Jubiläum des Landesselbsthilfeverbandes Schlaganfall- und Aphasiebetroffener und gleichartig Behinderter Berlin e.V. am 26.05.2016 war eine gelungene Veranstaltung mit vielen informativen Beiträgen. Für unseren SLN-Vorstand habe ich die Gelegenheit genützt unseren Berlinbesuch im September vorzubereiten.

 

Gesundheit geht jeden etwas an!

Ob jung oder alt, Gesundheit ist nicht nur Schicksal, sondern aktiv gestaltbar!

 

Selbsthilfegruppen sind wichtige Informations- und Kompetenz-träger im Gesundheitswesen. Sie sind als "vierte Säule" des Gesundheitswesens anerkannt und aus diesem nicht mehr wegzudenken.

 

Wir als Verband freuen uns sehr, dass bereits vor 25 Jahren Menschen in Berlin die Idee hatten Kompetenz im Gesundheits-wesen, hier speziell für den Bereich der Schlaganfall- und Aphasiebetroffenen, zu bündeln und einen Landesselbsthilfe-verband gründeten.

 

Zum 25 jährigen Jubiläum (Festveranstaltung am Donnerstag, dem 26.Mai 2016) gratulierten wir dem Landesselbsthilfever-band Schlaganfall- und Aphasiebetroffener und gleichartig Behinderter Berlin e.V. recht herzlich.  

  

 

eingestellt am 19.03.2016 We

zu Beginn des vierten Veranstaltungstages im International Neuroscience Institute

 

Wir als Schlaganfall Landesverband Niedersachsen beteiligten uns an der internationalen Woche des Gehirns im INI Hannover und haben die Gelegenheit genutzt mit Besuchern und Vertretern des Forum Gehirn e.V. ins Gespräch zu kommen!

 

Während der brainWEEK ergaben sich interessante Gespräche   mit Menschen, welche entweder selbst von einer erworbenen Hirnschädigung betroffen sind oder aber als Angehörige eines Betroffenen viel Einsatz zeigen. 

 

 

vor Beginn des Vortrages von Ullrich Weber: Schlaganfall - so gehen wir damit um

eingestellt am 16.03.2016 We

Gerade eben aus Hamburg von einem, aus Sicht des Schlaganfall Landesverbandes Niedersachsen, sehr erfolgreichen Austausch-treffen zurück, setzt sich unsere ehrenamtliche Tätigkeit in dieser Woche mit der brainWEEK in Hannover fort.

 

In Hamburg bzw. Schleswig Holstein haben wir vom 13.03. bis zum 15.03.2016 sehr interessante Gespräche mit Vertretern verschiedener Schlaganfall Selbsthilfegruppen und Patientenvertretungen geführt. Hierbei stellten sich teilweise große Unterschiede in der Verbandsarbeit heraus. So ist der Vorstand des Schlaganfall Landesverbandes Nds. e.V. ausschließlich mit Ehrenamtlichen besetzt und finanziert sich i.W. über die im Sozialgesetzbuch V festgeschriebene Selbsthilfeförderung der Gesetzlichen Krankenkassen. Auch auf die Beschäftigung eines Geschäfts-führers / einer Geschäftsführerin wird aufgrund zu geringer Mittel und auch dem Anspruch an uns selbst, dass es sich bei Selbsthilfearbeit um ein niederschwelliges Angebot, abgesetzt von professionellen, sehr wohl aber um unverzichtbare Aufgabe handelt, verzichtet. Unsere Gespräche in der Albertinen-Akademie in Hamburg haben grundsätzliche Unterschiede und wesentliche Abweichungen in der Gestaltung der eigentlichen Selbst-hilfearbeit aufgezeigt. In Niedersachsen übernehmen die Selbsthilfe-gruppen vor Ort die Betreuung und Beratung hilfesuchender Patienten oder deren Angehöriger. Der SLN vertritt die Interessen von erworbenen Hirnschädigungen Betroffener nach außen und tritt als Ansprechpartner und Vermittler auf.

 

Schlaganfall 

Landesverband

Niedersachsen e.V.

 

Worin sehen wir unsere Aufgabe und warum sehen wir uns als Verband als wichtigen Unterstützer der Selbsthilfe, ganz speziell der Schlaganfall-Selbsthilfegruppen?

 

Der Schlaganfall Landesverband Niedersachsen e.V. (SLN) ist ein sozialer Zusammenschluss Schlaganfall-Betroffener und Angehöriger, sowie gleichartig Behinderter auf gemeinnütziger Grundlage. Er ist eine demo-kratische und solidarische Selbsthilfeorganisation von und für den genannten Personenkreis.

Zweck des SLN ist die Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege. Somit wird ein Beitrag zur Gesundheitsförderung, zur Prävention des Schlaganfalls und zur Rehabilitation Betroffener geleistet.

Unser Landesverband verfolgt ausschließlich gemeinnützige und mildtätige Zwecke und ist selbstlos tätig.

Des Weiteren ist der SLN  weder konfessionell noch parteipolitisch gebunden.

Wir bemühen uns durch strukturierte Arbeit die Qualität der Selbsthilfe im Interesse aller Betroffenen und Angehörigen zu verbessern.

Auch hier gilt unser Gemeinschaftsmotto: "Gemeinsam geht's leichter"

 

Innen- und Außenwirkung von Selbsthilfegruppen und Verbänden

Während der Gruppensitzungen finden die Aktivitäten statt, die nach innen gerichtet sind und auf die Teilnehmer abzielen. Die Gleichbetroffen-heit und das daraus resultierende Verständnis untereinander, gibt den Betroffenen Halt, Unterstützung und Kraft und bereitet den Weg aus der Isolation.

In einigen Gruppen findet man oft richtige "Profis", da das Wissen der Mitglieder über das jeweilige Krankheitsbild mittlerweile weit über das eines Laien hinaus geht.

 

Selbsthilfegruppen sind gute Informations- und Kompetenzträger im Gesundheitswesen.  Sie sind als "vierte Säule" des Gesundheitswesens anerkannt und aus diesem nicht mehr wegzudenken. Oft plant die politische Seite mit der Selbsthilfe und versucht sie zu instrumentalisieren und somit eine mehr professionalisierte Einbindung zu erreichen. Wir weisen immer wieder darauf hin, dass wir uns nicht als Dienstleister sehen, sondern als Ergänzung zum professionellen Angebot von Ärzten und Therapeuten.

     

Je mehr man in der Gruppe gelernt hat sich mit seinem Problem ausein-ander zu setzen, desto leichter fällt es, sich auch im alltäglichen Umfeld mitzuteilen. Familienmitglieder, Freunde und Bekannte können so erheblich entlastet werden.

Selbsthilfegruppen suchen vor Ort den direkten Kontakt zu Printmedien und Verwaltungen, um auf Defizite hinzuweisen.

Durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit werden somit breite Bevölkerungs-gruppen über Krankheiten und soziale Lebenslagen informiert.

Ziel ist es präventiv zu wirken und eine bessere Versorgung zu gewähr-leisten.

Diese Kontakte versuchen wir auf Landesebene herzustellen und haben damit bereits sehr gute Erfahrungen gemacht. Auch uns geht es in erster Linie darum, mit zuständigen Institutionen und Fachleuten zu reden, um deren Dienstleistungen zum Wohle Betroffener zu verbessern.

 

An Menschen, die von einer Krankheit betroffen sind, stellt das Leben außergewöhnliche Herausforderungen.

 

Manche Menschen nehmen diese Herausforderungen mutig an und bewältigen sie mit viel Kraft. Einige engagieren sich nicht nur für sich selbst, sondern schließen sich mit anderen Betroffenen zusammen, geben Rat und Hilfestellung, entwickeln pfiffige und kreative Ideen  und machen so das Leben für sich und andere ein Stück leichter.

 

Mit großem Einsatz engagieren sich Betroffene und oft auch Angehörige, um sich und anderen den Umgang mit einer meist chronischen Erkrankung zu erleichtern. Selbsthilfe demonstriert damit besonders überzeugend die Kompetenz der Betroffenen und die Solidarität untereinander.

 

Wir, die Engagierten in der Selbsthilfe werden getreu der afrikanischen Weisheit „Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können sie das Gesicht der Welt verändern“  weiterhin unsere Arbeit im Rahmen bürger-schaftlichen Engagements einbringen, aber wir werden auch nicht müde Missstände anzuprangern und deren Abstellung einzufordern. Uns gibt es immer wieder Hoffnung und ganz viel Kraft, wenn wir feststellen mit welchem Eifer und Elan sich z.B. auch Mobilitätseingeschränkte einbringen und damit Wege aufzeigen mit ihrem jeweiligen Schicksal besser umgehen zu lernen.

 

Selbsthilfe macht Mut und gibt Selbstvertrauen

 

Unsere Einladung geht an alle Menschen mitzutun. In vielen Fällen wird das in der eigenen Gruppe bereits gemacht, aber es gibt Bereiche und Institutionen, an die kommen Einzelpersonen oder örtliche Selbsthilfegruppen gar nicht heran. Darum haben wir mit unserem Schlaganfall Landesverband ein Hilfsnetz im Gemeinwesen gebildet.     Wir haben eine Brücke gebaut und laden herzlich ein, diese zu betreten. 

Wir leisten somit gemeinsam einen erheblichen Beitrag zur Bewältigung persönlicher Probleme, zu sozialer Integration und zu gesellschaftlicher Teilhabe.

 

Das Engagement in einer Selbsthilfegruppe trägt dazu bei, dass Menschen ihr Leben so weit wie möglich selbstbestimmt gestalten, eigene Fähig-keiten und Ressourcen bestmöglich nutzen und damit ihre Erkrankung oder Behinderung besser bewältigen können. Dies ist ungeheuer wichtig für den einzelnen Betroffenen, aber auch für unsere Gesellschaft.

 

Mit unserem Angebot zur Erreichung selbstgesteckter Ziele setzen wir uns bewusst von der Arbeit professioneller Institutionen und Beratungsein-richtungen ab. Wir möchten die Bedeutung von Selbsthilfegruppen für das Soziale im Gemeinwesen herausstellen.

 

Selbsthilfe schlägt somit eine Brücke zwischen individueller und sozialer Verantwortung.

 

Jeder kann helfen

 

Helfen auch Sie mit,

den Wert des Selbsthilfegedankens zu verbreiten.

 

Werben Sie in Ihrem Wirkungskreis für unsere wichtige Arbeit an und mit den Menschen.

 

Sie kennen bestimmt auch Mitmenschen, denen es schlecht geht, die Sorgen, Ängste und Probleme haben. Sie können Betroffene ermutigen, die Chancen einer Selbsthilfegruppe kennenzulernen.

 

Ullrich Weber

Es gibt Neuigkeiten zu Seminaren und einige Infos zum Austauschtreffen westlich des Jadebusens. 

unsere Sitzung beginnt pünklich um 12.00Uhr in der Schützenhofstraße 47 in 26441 Jever 

Unser Schlaganfall-büro Niedersachsen ist immer Montags in der Zeit von 11.00 bis 15.00Uhr besetzt. Unsere Mitarbeiterin nimmt auch Außen-termine wahr. 

Damit Sie während eines solchen nicht vor verschossenen Türen stehen, bitten wir um vorherige Anmeldung unter der Rufnr. 0173  8040035 bei Frau Fiedler.                              

 

Gern können Sie Ihren Terminwunsch auch auf unserem Anrufbeantworter hinterlassen. Diesen erreichen Sie unter 

0 51 36   8 27 27  VIELEN DANK

Ihre persönlichen Einschätzungen zu möglichen weiteren Krankenhausschließun-gen in unserem Bundes-land interessiert uns sehr.

Bitte teilen Sie sie uns per E-Mail oder über den Kontaktbutton mit.

 

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

 

Ihre Meinung veröffentlichen wir gerne hier. (Voraussetzung hierfür ist Ihre ausdrückliche Zu-stimmung) 

 

 

Neuigkeiten auch zu  Gruppentreffen lesen Sie immer hier auf unserer Startseite, aber bleiben Sie neugierig und durchstöbern Sie unsere Homepage nach weiteren interessanten Artikeln und Berichten.

 

 

Hold your head up high
and don't be afraid

Quelle: LyricFindSongwriter: Oscar Hammerstein II / Richard Rodgers,

Songtext von You’ll Never Walk Alone © Concord Music Publishing LLC

frei übersetzt:

Kopf hoch und hab' keine Angst

 

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