Gedanken zum Jahresende 2019

 

Warte nicht bis mit dir gemacht wird, greif zu,

            nimm dein Leben selbst in die Hand und gestalte!

 

  Selbsthilfe als unverzichtbare und sehr wichtige Säule unseres Gesund-heitswesens entwickelt sich immer weiter. Wir - ganz persönlich und auch wir als Verband-, werden uns immer neuen Herausforderungen stellen müssen und tun das gern.  

 

  Wieder geht ein Jahr voller spannender und interessanter Begegnungen zu Ende. Ein Jahr, in dem wir als Landesverband dem Ziel einer verträg-licheren Gesellschaft ein gutes Stück nähergekommen sind, was aus meiner Sicht, gerade aufgrund der politischen Großwetterlage, auch  besonders wichtig ist.                                                                            Ja wir sollten uns erinnern. Nur dann können wir, aufbauend auf unseren Erfahrungen, Fortschritte erkennen und uns immer weiter entwickeln.

 

  Als Vorsitzender möchte ich mich insbesondere bei denen bedanken, mit welchen ich im letzten Jahr oftmals zusammengekommen bin, bei meinem Vorstand und denjenigen die unsere Seminarangebote nutzten, sich dort einbrachten und uns Anregungen für unsere weitere Arbeit gaben.              Auch wenn wir, und das liegt in der Natur der Sache, nicht immer einer Meinung waren. Wir haben unsere unterschiedlichen Standpunkte diskutiert, um letztlich zum Wohl unserer Gruppenmitglieder eine zielführende Entscheidung zu treffen.

  Es hat viel Spaß gemacht gemeinsam mit euch zu gestalten.

Einen Verband wie den unseren zu leiten macht man nicht allein. Dazu bedarf es vieler Menschen mit guten Gedanken, guten Ideen und es bedarf besonders vieler helfender Hände die anpacken um etwas zu verändern, nicht nur für sich selbst, sondern eben auch für ihr Umfeld.

 

  Ich bedanke mich bei euch für die vielen erfolgreichen Momente und unsere gemeinschaftlichen Ereignisse die ich erleben durfte. Ich wünsche mir, dass im kommenden Jahr noch viel mehr solcher schönen Erlebnisse dazu kommen!

 

  Auch in 2019 verzeichneten wir einen Mitgliederzuwachs. Alle neuen SLN-Mitglieder fordere ich zum Mittun, zum Gestalten auf und freue mich auf eine gute Zusammenarbeit. 

 

20.11.2019 Jahres- und Tätigkeitsbericht des Vorsitzenden Ullrich Weber  anlässlich der Jahreshauptversammlung des Schlaganfall Landesverbandes Niedersachsen 

01.01. das SLN - Jahr begann und wir waren, wie seit vielen Jahren Anfang Januar auf Rügen und machten Urlaub.

Jan.  im Laufe des Monats Januar wurden vom Vorsitzenden sämtliche Förderanträge nach §20h SGBV geschrieben und den möglichen Förderern zugestellt.

15.01. Ullrich Weber hielt vor mehr als 40 Besuchern in Bülten bei Peine einen Vortrag zum Thema Schlaganfall. Überrascht von der Vielzahl der Zuhörer reichten die mitgebrachten Unterlagen nicht aus, sodass im Anschluss einige Broschüren zugeschickt werden mussten.

24.01. 1. Vorstandssitzung des SLN 2019 in der Begegnungsstätte Walsrode. Eine gelungene Veranstaltung zum Auftakt eines mit diversen Terminen gespickten Jahres.  

29.01. Das Selbsthilfebüro Niedersachsen hatte an diesem Termin zu einem Ganztagesseminar zum Thema Datenschutzgrundverordnung nach Hannover eingeladen. Der Vorsitzende nahm an dem Treffen, während dessen eine externe Referentin vortrug, teil und setzte viele der neu erworbenen Kenntnisse unmittelbar um.

Im Laufe des Monats Januar und Anfang Februar wurde vom Vorsitzenden, in Absprache mit unserer externen Referentin Sabine König, das SLN-Seminar “vom ich zum wir“ vorbereitet.

11. bis 17.02. in dieser Zeit fand das dreitägige Seminar des Schlaganfall Landesverbandes Nieder-sachsen im Kneipp-Bund-Hotel Bad Lauterberg statt. Das Thema “vom ich zum wir“ beschäftigte unsere insgesamt 30 Teilnehmer in schöner Umgebung vor Ort und noch lange darüber hinaus. Die guten Gespräche während des Seminars, die interessant gestaltete Bearbeitung der anstehenden Themen begeisterten unsere Seminarteilnehmer. Zum Gelingen trug auch unsere bekannte, gute Übernachtungsmöglichkeit mit ihrer guten warmen und kalten Verpflegung bei.

06.03. die zweite Vorstandssitzung des SLN fand in der Medizinischen Hochschule Hannover statt. Innerhalb dieser Tagesveranstaltung trug der Chefarzt der Stroke Unit der MHH, Herr Dr. Worthmann zum Thema Neuro-Telemedizin vor und skizzierte auch grob die Pläne zum Neubau der MH in Hannover. Am Nachmittag stand dann mit Frau Prof. Dr. Weißenborn noch eine Besichtigung und Aussprache auf der Stroke Unit an.

14.03. einige unserer Vorstandsmitglieder beteiligten sich am Sprechertreffen der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe in Hamburg und führten interessante Gespräche am Rande der Tagung, bei welchen auch die Auswirkungen des Terminservice und -vergabegesetzes (TSVG), sowie die Nichtbeteiligung der Konzern-Schwerbehindertenvertretung von Bertelsmann auf der RehaCare 2019 Thema war.

18.03. der Vorsitzende bereitete, gemeinsam mit den Verantwortlichen vor Ort, in der Ammerland-klinik in Westerstede die überregionale Veranstaltung zum Tag gegen den Schlaganfall vor.

21.03. bis 24.03. in dieser Zeit wurden die Würzburger Aphasietage veranstaltet. Nach den schlechten Erfahrungen mit der Bahnanreise im letzten Jahr, reisten der Vorsitzende, seine beiden Stellvertreter, Herr von Berlepsch und Herr Krohn, sowie die Beisitzerin Bärbel Weber mit dem Pkw an. Nach dem Zimmerbezug eines gut geeigneten Hotels in Würzburg begaben wir uns zur Uni, um die Teilnehmer-ausweise abzuholen und an der Eröffnungsveranstaltung teilzunehmen. Nicht nur diese war, wie die ganze Veranstaltung sehr eindrücklich. Nach drei anstrengenden Tagen traten wir mit vielen neuen Eindrücken versehen die individuelle Heimreise an.  Die vielfältigen Angebote an Vorträgen und Workshops hatten unsere Leistungsfähigkeit auf eine harte Probe gestellt. Außer dem Verlangen Neues zu erfahren stand selbstverständlich auch das Netzwerken im Mittelpunkt unseres Interesses.

im Monat April standen diverse Arbeiten und Absprachen rund um das neue Schlaganfall-Büro des SLN in Burgdorf an. Der unbefristete Mietvertrag mit der Region Hannover wurde ebenfalls in dieser Zeit geschlossen.

23. und 24.04. Büroeröffnung in Burgdorf. Hierzu hat sich auch RTL-Fernsehteam angekündigt, welches überpünktlich erscheint und unmittelbar mit der Arbeit beginnt. Ausleuchtung des Raumes und Positionierung der Kameras erforderten einiges an Zeit. Auch die anschließende eigentliche Aufzeichnung nahm viel Zeit in Anspruch. Im Ergebnis wurde dann im Rahmen des RTL-Programms daraus ein acht Minuten-Block, welcher im Zusammenhang mit dem Tag gegen den Schlaganfall gesendet wurde und den von uns beförderten Präventionsgedan-ken in den Vordergrund stellt.     

29.04. der Vorsitzende nahm am Pressegespräch zu unserer Gemeinschaftsveranstaltung zum Tag gegen den Schlaganfall in Westerstede teil.

09.05. bis 11.05. TgS Westerstede: Der große Aufwand, ideell wie auch finanziell wurde belohnt. Wir erlangten gemeinsam mit unseren Partnern viel Aufmerksamkeit und eine sehr gute Besucherresonanz. Eine sehr gelungene Veranstaltung! Wir können uns bei den Akteuren, unseren angereisten Gruppen-mitgliedern und dem weiteren, sehr engagierten Klinikpersonal nur bedanken.        

18.05. bei bestem fast schon hochsommerlichen Temperaturen findet unter Beteiligung des SLN der 33. Hannoversche Selbsthilfetag rund um den Kröpke statt. Als Kooperationspartner haben wir einen Betrieb zur Fahrzeugumrüstung gewinnen können, welcher an unserem erweiterten Stand, ein Musterfahrzeug vorführt und ebenso wie unser eigenes Standpersonal Ratsuchende umfassend und intensiv beriet. Für uns steht die Prävention im Vordergrund, aber selbstverständlich erhalten auch alle Hilfesuchenden Betroffenen und Angehörigen kompetente Antworten. Auf Grund dessen, dass unser Stand durchgehend von Wissbegierigen belagert wurde, fanden wir nur sehr wenig Zeit für eine abge-speckte Vorstandssitzung.

25. und 26.05. an diesen Tagen fand in der Stadthalle in Osterholz-Scharmbeck die Publica unter großer Anteilnahme der Bevölkerung statt. Der SLN war selbstverständlich am Stand der örtlichen SHG vertreten und informierte umfassend. Wir nutzten die Gelegenheit des Zusammenkommens in den Abendstunden für eine Vorstandssitzung.

28. und 29.05. natürlich ist auch an diesen Tagen unser Büro in Burgdorf besetzt.

02.06. bis 05.06. Berlin Nach der Anreise bezogen wir unsere Zimmer im Motel ONE Upper West, teilweise in den oberen Stockwerken, mit herrlichem Ausblick. Um 9 Uhr des nächsten Tages war ein Besuch im Unfallkrankenhaus Berlin (UKB) mit Besichtigung des STEMO geplant. Bei unserer Ankunft wurden wir von Herrn Dr. Matthias Wendt, Oberarzt der Klinik für Neurologie und Frührehabilitation am UKB begrüßt. Zu Beginn unseres Besuches hörten wir einen umfassenden und informativen Vortrag zum STEMO und seinem Einsatz in Berlin. Die bisherigen Daten sprechen für eine deutlich schnellere Versorgung mit dem STEMO, als vergleichende „Kontrollwochen“, in der die Patienten konventionell transportiert wurden und die Behandlung erst in der Klinik begann:  Bei Fällen, in denen die Thrombo-lyse zum Einsatz kam, war dies mit dem STEMO nach 51,8 Minuten geschehen. Im Rahmen der sogn. Vergleichskontrollwoche erst nach 76,3 Min. Die Thrombolyserate lag beim STEMO bei 32,6 %, in der Kontrollwoche bei 21,1 %.  Obwohl diese Zahlen eine deutlich schnellere Versorgung eines Schlaganfall-Patienten bei Einsatz des STEMO belegen, ist das Projekt zwischenzeitlich eingestellt worden. Eine für alle am Projekt Beteiligten, und so auch für uns als Betroffene und Verbandsvertreter, eine unfassbare Entscheidung.

Im Anschluss erwartete uns ein weiteres Highlight, wir durften Einblick in die Telemedizin nehmen. Dazu erläuterte uns Herr Dr. med. Stephan Kinze, Leiter des Instituts für Telemedizin seine Fachabteilung.  Es besteht ein teleneurologisches Netzwerk mit 5 Kliniken in Brandenburg, zusätzlich gibt es einen Konsildienst vor Ort in Kooperation mit den Sana Kliniken Berlin-Brandenburg. Angeboten werden Telekonsile bei Schlaganfall an allen Tagen rund um die Uhr, Fortbildungen für Teams der Schlaganfall-Stationen und Hospitationen auf der zertifizierten überregionalen Stroke mit 24-h-Einsatzbereitschaft. Danach zeigte uns Herr Dr. Wendt die StrokeUnit. Auf der Schlaganfall - Intensiv-station stehen 8 Betten zur Verfügung, weitere 8 Betten gibt es in der direkt anschließenden Frühreha. Am Folgetag stand der Besuch des Jüdischen Krankenhauses Berlin auf dem Programm. Dort waren wir verabredet mit Achim Schulz und Gunter Campe von der Berliner Schlaganfall Selbsthilfegruppe Süd (Mariendorf/Tempelhof). Beide vertraten die Vorsitzende des Landesselbsthilfeverbandes Schlaganfall- und Aphasiebetroffener und gleichartig Behinderter Berlin e.V., Frau Giesela Kiank. Wir trafen dort gemeinsam Herrn PD Dr. med. Gerhard Jan Jungehülsing, Chefarzt und Facharzt für Neurologie des Jüdischen Krankenhauses, der uns über das Haus, die Neurologie und die Stroke Unit informierte.                                                                         

16.06. unserer Kooperationspartner, das Haus der Ruhe in Garbsen feiert sein " Sommerfest" zusammen mit dem 40jährigen Jubiläum der Einrichtung. Der SLN ist mit dabei und informiert zum Thema ein breites und sehr interessiertes Publikum. Insgesamt besuchen etwa 5000 Gäste diese Veranstaltung.

19.06. Der Vorsitzende beteiligt sich auf Einladung des Stadtmarketing Vereins Burgdorf an einer Podiumsdiskussion zum Thema Gesundheit im Stadthaus Burgdorf und stellt sich den Fragen des interessierten Publikums.

Im Monat Juni finden diverse Vorbereitungsgespräche zur Durchführung und Ausgestaltung des Mobilitätsseminars in Bredbeck unter Beteiligung von Joachim Krohn und Ullrich Weber mit div. Partnern statt.

24.07. bis 26.07. Seminar in Bredbeck, auch Vorstandssitzung des SLN. In dieser Zeit findet das dreitägige Seminar des Schlaganfall Landesverbandes Nieder-sachsen in der HVHS des LK Osterholz-Scharmbeck in Bredbeck zum Thema Mobilität statt. Die guten Gespräche während des Seminars, die interessant gestaltete Bearbeitung der anstehenden Themen und natürlich auch die praktischen Fahrübungen begeisterten alle 35 Seminarteilnehmer. Dazu kam eine sehr angenehme Übernachtungsmöglichkeit im nur von uns belegten Seminarhaus und eine vorzügliche Verpflegung.  

 05.08. Die Garbsener Schlaganfall-SHG gibt es nun genau seit einem Jahr. Das Interesse ist unge-brochen hoch sich über verschiedenste Themen auszutauschen.

27. und 28.08. Büro Burgdorf

31.08.  27. Burgdorfer Selbsthilfetag. Eine gut angenommene Veranstaltung mit 34 verschiedenen Selbsthilfegruppen unter Beteiligung des SLN. Einziger Wermutstropfen war die überaus große Hitze an diesem Tag. Am Nachmittag bezogen die, nicht in der Region Hannover wohnenden Vorstandsmit-glieder ihre Zimmer im Gasthaus Haase. Dort fand ab Nachmittag eine Klausurtagung des SLN statt.

01.09. Fortsetzung der Klausurtagung des SLN in Burgdorfmit Vorstandssitzung. Nachmittags reflektierten wir die Ergebnisse unserer bisherigen Tätigkeit und arbeiteten dabei heraus, unsere Ziele des ersten Halbjahres voll erreicht zu haben.

02.09. Synergieeffekte nutzend schlossen wir an den SHT und die Klausur in Burgdorf einen Landtags-besuch unter Beteiligung der Medizinischen Hochschule Hannover an. Für uns stand diesmal die Teleneurologie im Vordergrund. Unterstützt wurde unser Anliegen durch einen Impulsvortrag vom Oberarzt der StrokeUnit der MHH.

03.09. Mit der Rückgabe des gemieteten Busses endete eine überaus erfolgreiche, dreitägige Veranstaltung.

15.09.  das Haus der Ruhe in Garbsen feiert Herbstfest. Der SLN ist mit einem indoor-Stand dabei und erreicht mit seinen Infos wiederum eine große Anzahl an Menschen.

18. bis 21.09. die Vorsitzenden nehmen an der weltweit größten RehaCare-Messe in Düsseldorf teil, stellen die Verbandsarbeit an verschiedensten Ständen vor und leisten an den Messetagen gemeinsam sehr wertvolle Präventionsarbeit. Diesmal stand das Netzwerken im Vordergrund unserer Aktivitäten.  

23.09. der Vorsitzende hält auf Einladung der Landfrauen Wunstorf vor etwa 80 Damen einen Vortrag zum eigenen Erleben nach Schlaganfall und dem Umgang mit den Folgen. Selbstverständlich ist auch hier die Weitergabe des Wissens um Warnzeichen und Schnelltest ein Thema. Interessierte Zuhörerinnen werden auch von Mitgliedern der SHG Garbsen beraten.

24.09. in den Räumlichkeiten der Deutschen Rentenversicherung Bund in Laatzen findet ein Gesundheitstag unter Beteiligung des SLN statt. Aus diesem Grund bleibt das Schlaganfall Büro heute geschossen.

25.09. Büro Burgdorf. Unsere MA Fr. van der Velde stellt gemeinsam mit dem Vorsitzenden einen vorläufigen Terminplan 2020 zusammen und eruiert Adressen weiterer Gruppen in Niedersachsen, Bremen und Hamburg und überprüft diese.

09.10. Selbsthilfegruppensprecher-Treffen in Bielefeld. Der Vorsitzende nimmt gemeinsam mit Herrn Krohn und Herrn Frieß an dieser Veranstaltung teil und vertritt die Belange des SLN. Thema ist auch die von uns scharf kritisierte Krankenhausstudie zu Klinikschließungen der Bertelsmann-Stiftung.  

19. bis 23.10. unsere diesjährige Vorstandsklausur mit implementierter Vorstandssitzung findet mit guter Beteiligung in der JH Leer statt. Da der Beginn um 10Uhr am Sonntag ist, reist der Vorsitzende bereits am Abend des Vortages an und gestaltet mit der Beisitzerin Bärbel Weber den Seminarraum. 

Am Montag begingen wir gemeinsam mit Schlaganfall Gruppen der Umgebung und dem Klinikum Leer den internationalen Schlaganfalltag mit einer größeren öffentlichen Veranstaltung. Diese entsprach nicht vollumfänglich unseren Erwartungen, da das medizinische Personal des Krankenhauses durch Abwesenheit glänzte. Am Dienstag wurde ein geplanter Besuch einer Schlaganfall SHG aus Wilhelms-haven kurzfristig abgesagt. Uns kam diese Absage im Nachhinein betrachtet sehr entgegen, da wir so unser umfangreiches Klausurprogramm vollständig abarbeiten konnten.                              Am 23.10. traten dann alle Teilnehmer nach vier anstrengenden Tagen die individuelle Heimreise an.

29. und 30.10. An diesen beiden Tagen blieb das Burgdorfer Schlaganfall-Büro geschlossen, da die Region Hannover, als Vermieter, zum besseren Schallschutz, Akustikdecken einziehen ließ.

05.11. Der Vorsitzende hält sich zur Feinplanung eines SLN-Seminars in Magdeburg auf, besichtigt die Räumlichkeiten der dortigen Jugendherberge (Eignung für Mobilitätseingeschränkte gegeben) und das dortige Verkehrsbüro

07.11. Ullrich Weber nimmt einen Termin im Niedersächischen Landtag war. Thema ist die Selbsthilfefinanzierung ab 01.01.2020, welche aufgrund des Termin-  Service- und Vergabegesetzes wesentliche Änderungen erfährt. Des Weiteren steht eine Neuregelung der Förderpraxis nach §45d SGB IX an. Auch hierzu wird mit den Sozial- und Gesundheitspolitischen Sprechern geredet. Der SLN Vorsitzende stellt die negativen Auswirkungen für aktive Gruppen und Verbände vor.

20.11. Jahreshauptversammlung des SLN in Burgdorf. Tagungsort ist das Gasthaus Haase in der Lehrter Straße.

hinzu kamen noch diverse örtliche Veranstaltungen unserer sehr aktiven Mitglieds-gruppen.

Die hohe Dichte an Vorstandstreffen soll auf Wunsch der Mitglieder beibehalten werden. Dieses führt zu einem vertrauensvollen Miteinander und einem besseren Verständnis füreinander.                                                                                                                Viele Dinge sind für eine einzelne Gruppe nur sehr schwer zu realisieren. Bei uns gilt der Grundsatz: GEMEINSAM GEHT’S LEICHTER                                                                                    Ein guter Grund einem aktiven Landesverband wie dem unseren anzugehören.

Auch was gut ist, lässt sich immer noch verbessern!                                                                    Lasst uns gemeinsam für bessere Bedingungen von Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen und ihren Angehörigen streiten.

 

Denkt aber auch daran zwischendurch einmal eine Ruhepause einzulegen, dann werden wir gemeinsam noch viele Projekte auf den Weg bringen.                                             

Jahres- und Tätigkeitsbericht 2017

01.01. das SLN - Jahr begann, wie, seit Einführung unseres Gregorianischen Kalenders, etwa richtig, am 1.Januar

18.01.  die erste Veranstaltung, an welcher sich auch unser LV beteiligte, war ein Treffen des Pflegestützpunktes zum Thema Pflegestärkungsgesetz – Änderungen 2017 im Burgdorfer Schloss 

20.01.  an diesem Tag hatte die AOK Niedersachsen nach Hannover zum Neujahrscafe eingeladen. Traditionell ist die Selbsthilfeförderung das Thema des Nachmittages 

24.01. 1.Vorstandssitzung des SLN bei der AOK in Syke. Die neue Leiterin der Kontaktstelle Nienburg und Bückeburg, Frau Claudia Walderbach, stelle sich am Nachmittag den anwesenden Vorstandsmitgliedern vor und berichtete von ihrer Arbeit.

28.02 bis 03.03.  am 28.02. reiste unser erweiterter Vorstand nach Berlin. Während unseres Aufenthaltes bis zum 3.März führten wir Gespräche mit der Berliner Schlaganfall Allianz, waren in der Charité zu Gast und besuchten den Bundestag. Außerdem sah unser Programm zwei Treffen mit der Vorsitzenden des Landesselbsthilfeverbandes Schlaganfall- und Aphasiebetroffener und gleichartig Behinderter Berlin e.V. Frau Gisela Kiank, ein Gespräch im Servicepunkt Schlaganfall und einen Besuch im Otto Bock Science Center vor. Wir haben anstrengende aber sehr informative Tage in Berlin verbracht. Gleichzeitig fand die 2. Vorstandssitzung in 2017 statt

08.03. bereits am Mittwoch, dem 8.März traf der Vorstand in Hambergen erneut zusammen, um die in Berlin gesammelten Eindrücke zu beraten und zu schauen, was für Anregungen für unsere Arbeit sich daraus ergeben (3. Vorstandssitzung 2017)

11.03.  Herr Krohn und Herr Weber nahmen auf Einladung der Vorsitzenden des Selbst Hilfe Verbandes – FORUM GEHIRN e.V., Frau Roswitha Stille, an einer Tagung zum Thema Wachkoma in Magdeburg teil. Weniger das Thema als das Netzwerken stand dabei für uns im Mittelpunkt des Interesses.

05.04. Vorstandstreffen in Burgdorf (das 4. 2017). Hierbei ging es im Wesentlichen um die unschönen Ereignisse im Zusammenhang mit der “Loccumabsage“.  

06. bis 08.04. Fernsehaufzeichnung zum Thema Schlaganfall in Rosenheim. Teilnehmer waren Mario Leisle von der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, Herr Dr. Lohner, Chefarzt der örtlichen Stroke Unit und Ullrich Weber als Vertreter unseres LV.

12.04. das Expertentelefon der Pflegestützpunkte in Niedersachsen zum Thema Schlaganfall wurde an diesem Tag von Ullrich Weber besetzt. Anmerkung dazu: Meine Erwartungen an dieses überregio-nale Beratungsangebot wurden bei Weitem nicht erfüllt. Am ganzen Tag gab es drei Anrufe. Das habe ich an manchem nicht beworbenen Tag hin und wieder auch.

18.04. an diesem Tag gab es in Burgdorf den ersten persönlichen Kontakt mit den Gründungswilligen der heutigen Wunstorfer Mitgliedsgruppe

13.05.  am 13.05. fand der 31. Hannoversche Selbsthilfetag rund um den Kröpke mit großer Beteiligung statt. Wir nutzten die Gelegenheit unsere 5. Vorstandssitzung abzuhalten und begingen im Rahmen dieser Veranstaltung den Tag gegen den Schlaganfall.

20.05. wenige Tage später, am 20.05.2017 trafen wir uns erneut mit einem Teil des Vorstandes in Nienburg zum 30jährigen Jubiläum der dortigen Schlaganfall SHG.

20. und 21.05. an diesen Tagen fand in der Stadthalle in Osterholz-Scharmbeck die Publica unter großer Anteilnahme der Bevölkerung statt. Der SLN war selbstverständlich auch vertreten.

09.06. zu diesem Tag hatte auf Anregung von Joachim Krohn die Seniorenresidenz Barkhof in OHZ zum Wachkomatag eingeladen. Wir nutzten den gemeinsamen Termin zu unserer sechsten Vor-standssitzung.

11.06.  einer unserer Kooperationspartner, das Haus der Ruhe in Garbsen feiert                  " Erdbeerfest"; der SLN ist mit dabei und informiert zum Thema ein breites und sehr interessiertes Publikum.

22.06. in sehr angenehmer Atmosphäre nimmt Ullrich Weber am Gruppensprechertreffen der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe in einer katholischen Bildungseinrichtung in Münster teil.

26.08.   25.Burgdorfer Selbsthilfetag. Eine gut angenommene Veranstaltung mit 34 verschiedenen Selbsthilfegruppen unter wesentlicher Beteiligung des SLN

26. bis 27.08. Vorstandsklausur in Burgdorf. In angenehmer Atmosphäre sprachen wir im Wesentlichen über die uns selbst gestellten Aufgaben des Jahres 2017. Wir reflektierten die Ergebnisse und arbeiteten dabei heraus, unsere Ziele des ersten Halbjahres voll erreicht zu haben.

10.09.   das Haus der Ruhe in Garbsen feiert Herbstfest. Der SLN ist mit einem Inhouse Stand dabei und erreicht eine große Anzahl an Menschen.

12. und 13.09.  “Hansalife Bremen“, eine große überregionale Messe findet unter Beteiligung des SLN statt. Präventionsarbeit ist das Hauptthema am eigenen Infostand. 

15. bis 17.09. unsere diesjährige Vorstandsklausur mit implementierter Vorstandssitzung findet mit guter Beteiligung in der JH Leer statt. Thema unseres Treffens ist der mögliche Aufbau eines Schlaganfallhelfer- bzw. Schlaganfalllotsen-Netzwerkes in Niedersachsen unter wesentlicher Beteiligung des SLN.

04. bis 07.10. Die Vorsitzenden nehmen an der RehaCare-Messe in Düsseldorf teil, stellen die Arbeit des Verbandes vor und leisten an den Messetagen sehr wertvolle Präventionsarbeit.

02.11. Vorstandssitzung (Vorbereitung der JHV) in der Verdi Bildungsstätte in Walsrode unter Beteiligung der Walsroder Gruppe und der Selbsthilfekontaktstelle Rotenburg.

10.11. Vorstandssitzung in Hannover im Rahmen einer Ordensverleihung im Gebäude der Region

14.11. SLN-Mitglieder beteiligen sich aktiv an einer Schlaganfall-Veranstaltung der Patientenuni-versität der Medizinischen Hochschule Hannover.

22.11. Jahreshauptversammlung des SLN in Burgdorf

hinzu kamen noch diverse örtliche Veranstaltungen unserer Mitgliedsgruppen

Die hohe Dichte an Vorstandstreffen soll auf Wunsch der Mitglieder beibehalten werden. Dieses führt zu einem vertrauensvollen Miteinander und einem besseren Verständnis füreinander. Viele Dinge sind für eine einzelne Gruppe nur sehr schwer zu realisieren. Dieser Umstand ist ein unumstößlicher Grund einem aktiven Landesverband wie dem unseren anzugehören.

Auch was gut ist, lässt sich immer noch verbessern! Lasst uns gemeinsam für bessere Bedingungen von Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen und ihren Angehörigen streiten.

Ullrich Weber

 

Ausgabe 1.2016
Unsere ersten fünf Jahre
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Das Tagesseminar des Schlaganfall Landesverbandes Niedersachsen am 16.11.16 in Burgdorf zum Thema Selbsthilfegruppen-Finanzierung wurde mit 17 interessierten TeilnehmerInnen durchgeführt. Die verschiedenen Fördertöpfe wurden vorgestellt und es wurden sämtliche Fragen der Anwesenden beantwortet. Der Seminarleiter bedankte sich am Ende eines anstrengenden Tages für die konstruktive Mitarbeit und das in den einzelnen Gruppen gezeigte Engagement.

Während einer Vorstandssitzung des Schlaganfall Landesverbandes Niedersachsen am 12.11.16 in Burgdorf zur Vorbereitung unserer diesjährigen Jahreshauptversammlung wurde im Rahmen einer kleinen Feierstunde auf das fünfjährige Bestehen unseres Verbandes hingewiesen.

 

Der Rückblick des Vorsitzenden im Wortlaut:

 

"Arabischer Frühling, Fukushima, Euro-Krise, Guttenberg-Affäre und die Gründung des Schlaganfall Landesverbandes Nds. e.V.: 2011 hat uns wie kaum ein Jahr zuvor in Atem gehalten!

   

Januar – Arabischer Frühling

Das Jahr beginnt mit dem dramatischen Aufbruch in einer Region, die jahrzehntelang von politischem Stillstand, Armut und Unterdrückung geprägt war und weltpolitisch im Abseits stand: Zuerst erheben sich Menschen in Tunesien, Algerien und Ägypten gegen die Gewaltherrschaft, dann schließen sich wie in einem Flächenbrand Protestierende in anderen arabischen Ländern an.

 

Februar – Guttenberg-Affäre

Er galt als der neue Star der deutschen Politik, aufrecht, strahlend, unbelastet – und adlig dazu. Karl-Theodor zu Guttenberg war Anfang des Jahres noch der unangefochtene Liebling der Bürger und der Medien. Manche sahen in ihm schon den nächsten Kanzler. Doch dann stellt sich heraus, dass der CSU-Politiker bei seiner Dissertation kräftig geschummelt hat. Am 1. März tritt Guttenberg schließlich als Verteidigungsminister und von allen übrigen politischen Ämtern zurück.

 

März – Atomkatastrophe von Fukushima

Am 11. März bebt die Erde an Japans Ostküste. Das heftige Beben löst einen gewaltigen Tsunami aus, weite Landstriche werden überflutet, Hunderte Dörfer und Städte zerstört.                                                     Mindestens 16.000 Menschen sterben, Zehntausende werden obdachlos. Die Flutwellen überschwemmen auch das Atomkraftwerk Fukushima I, das völlig unzureichend geschützt ist. Große Mengen an Radioaktivität werden frei. Sie kontaminieren Luft, Böden, das Meer, das Grundwasser und auch die Arbeiter in den zerborstenen Meilern. Mehr als 100.000 Menschen müssen die Region verlassen.

 

Juni – Frauen-Fußball-WM in Deutschland

2011 sollte das Jahr des Frauenfußballs werden. Die Weltmeisterschaft im eigenen Land. Leider verbringen die Nationalspielerinnen vor dem Turnier mehr Zeit bei Fotoshootings und Werbeaufnahmen als auf dem Trainingsplatz. Schließlich sind die deutschen Frauen, anders als die Männer, amtierende Weltmeister und rechnen sich gute Chance aus, den Titel zu verteidigen. Bereits im Viertelfinale ist für die großen Favoritinnen aber Schluss.

 

Juli – Rechtsextreme Attentate in Norwegen

Am 22. Juli bricht über Norwegen das Grauen herein: Der Rechtsextremist Anders Breivik verübt zunächst einen Bombenanschlag auf das Regierungszentrum in Oslo. Acht Menschen sterben. Während alle Welt bereits über ein Attentat islamistischer Terroristen spekuliert, setzt Breivik, als Polizist verkleidet, Stunden später ungehindert auf die 30 Kilometer entfernte Ferieninsel Utoya über und überfällt dort ein Sommercamp der sozialdemokratischen Jugendorganisation. Er erschießt 69 Jugendliche und Betreuer. Das Land verfällt in einen Schock, bleibt seiner offenen Haltung aber weiter treu.

 

August – Euro-Krisengipfel 

Die Euro- und europäische Schuldenkrise spitzt sich im Lauf des Jahres immer weiter zu. Griechenland, aber auch andere hoch verschuldete Länder wie Italien und Spanien, erhalten auf den internationalen Finanzmärkten kaum noch Kredit und wenn, dann nur zu immer höheren Zinsen. Griechenland wird faktisch für zahlungsunfähig erklärt.

 

November – Gründung SLN in Wolfenbüttel

 

Am 28.11.2011 um 10.00Uhr kommen während eines Gipfeltreffens Vertreter Niedersächsischer Schlaganfall Selbsthilfegruppen zusammen und begründen den Schlaganfall Landesverband.

Ich will unserer JHV nicht vorgreifen, aber einige Zahlen, die die Entwicklung dieses, unseres Verbandes zeigen, möchte ich nennen. Wir starteten 2011 mit einer Anschubfinanzierung der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe i.H. von 1.000€. Im laufenden Jahr umfasst der Haushalt unseres inzwischen beachtlich gewachsenen Verbandes 28.352€.

Wir organisieren selbst eine große Anzahl von Veranstaltungen und nehmen an den verschiedensten Veranstaltungen unserer Kooperationspartner teil. Was machen wir dort? Wir stellen uns und unsere Arbeit vor und leisten Präventionsarbeit. Dazu gibt es zu unserem kleinen Jubiläum neues Werbematerial, das ich auf den Tischen verteilt habe.

Neben dem Hintergrund, was ein Schlaganfall für jeden Betroffenen und sein Umfeld bedeutet - das Leben wird komplett auf den Kopf gestellt wird - hat ein Schlaganfall auch eine gesellschaftspolitische / sozio-ökonomische Bedeutung. Statistiken belegen, dass ein Schlaganfall etwa 170.000€ an Folgekosten nach sich zieht. Habt ihr euch schon einmal klargemacht, was das bedeutet?                                                           Wenn wir durch unsere Präventionsarbeit in den Gruppen nur jährlich einen Menschen vor schweren Schlaganfallfolgen oder gar vor einem Schlaganfall bewahren, weil er die Warnzeichen richtig deutet, heißt das, dass wir der Gesellschaft in den letzten fünf Jahren Kosten in Höhe von mehr als 5,1 Mio.€ erspart haben. So "ganz nebenbei" haben wir auch noch unendlich viel Leid gemindert oder erspart.

Wir sollten weiterhin so gut zusammenarbeiten und dort helfen, wo wir helfen können. Jeder in seinem Bereich und soweit er kann.

Genau diese gute Zusammenarbeit ist es, für die ich mich bei euch bedanken möchte. Mir macht es sehr viel Spaß einen Beitrag zum Gelingen unseres Landesverbandes gemeinsam mit euch zu erbringen.

Insbesondere bedanke ich mich für die gute Zusammenarbeit im Vorstand. Das Engagement eines jeden einzelnen von euch trägt dazu bei, dass die sehr spannende, oftmals aber auch sehr belastende Arbeit, immer wieder mit neuen Ideen befruchtet wird.

Bevor ich schließe möchte ich noch denjenigen Menschen danken, die euch freistellen, freistellen für eure Tätigkeit im Schlaganfall Landesverband Niedersachsen.

Ohne die tatkräftige Unterstützung eurer PartnerInnen, liefe es manchmal nicht so rund. Euch allen nochmals vielen Dank für diese Unterstützung!

Dann sind wir bei den Protagonisten (der Protagonist war der erste Schauspieler im antiken griechischen Drama, der allein allen Anderen gegenüberstand), bei denen, die in der ersten Reihe stehen.                   Für euch und, na klar, auch für mich selbst, habe ich erdacht, einen Wein zu besorgen. Irgendeinen Bezug zu uns und unserem Verband wollte ich natürlich auch herstellen, aber Niedersächsischen Wein zu bekommen ist mir nicht gelungen und so bekommt ihr eine Flasche Wein des Jahrgangs 2011.

Ich wünsche gute Tischgespräche."

 

 

 

 
Donnerstag, 17.November 2016
 

AWO Bundesverband präsentiert eine neue Informationsbroschüre zum Pflegestärkungsgesetz II für pflegebedürftige Menschen und pflegende Angehörige

 

Bald ist es soweit. Ab dem 1. Januar 2017 werden mit dem zweiten Pflegestärkungsgesetz (PSG II) wesentliche Neuerungen in der Pflege-versicherung umgesetzt. Wie findet die Überleitung von Pflegestufen in Pflegegrade statt? Wie funktioniert die neue Begutachtung? Welche Leistungen stehen wem zu?
Die Broschüre ist in zwei wesentliche Bereiche aufgeteilt. Pflegebedürftige Menschen erhalten einen Überblick zu Leistungen der neuen Pflegeversicherung. Dabei werden besonders die Geld-, Sach- und Dienstleistung in der häuslichen Versorgung hervorgehoben und beschrie-ben. Welcher Anspruch besteht bei Pflege- und  Betreuungsmaßnahmen, welche Unterstützung bekommt man bei der Haushaltsführung und wie können die Leistungen flexibel nebeneinander eingesetzt werden.
Im zweiten Teil der Broschüre bekommen  pflegende Angehörige die An-sprüche für individuelle Unterstützungs- und Entlastungsleistungen bei der häuslichen Pflege aufgezeichnet.
Zudem werden hilfreiche Webseiten aufgeführt, die Ihnen beratend zur Seite stehen. 

 

 

 

Seminar des

Schlaganfall Landesverbandes Niedersachsen e.V.

vom 07. bis zum 09.10.2016 in der HVHS Loccum.

 

Es war ein sehr gelungenes Seminar. Mit 36 TeilnehmerInnen aus sechs Mitgliedsgruppen waren die zwei Refenten gut ausgelastet.

 

In seiner Begrüßung verwies der Vorsitzende des SLN darauf, dass es immer wieder etwas besonderes sei mit vielen bekannten und neuen SHG-Mitgliedern zusammen zu kommen. Auch das diesjährige Seminar soll Gelegenheit geben, Menschen kennen zu lernen.

 

An Menschen, die von einer Krankheit betroffen sind,

stellt das Leben außergewöhnliche Herausforderungen.

Manche Menschen nehmen diese Herausforderungen mutig an und bewältigen sie mit viel Kraft. Einige engagieren sich nicht nur für sich selbst, sondern schließen sich mit anderen Betroffenen zusammen, geben Rat und Hilfestellung, entwickeln pfiffige und kreative Ideen und machen so das Leben für sich und andere ein Stück leichter.

Mit großem Einsatz engagieren sich Betroffene und oft auch Angehörige, um sich und anderen den Umgang mit dem Schlaganfall und seinen Folgen zu erleichtern. 

 

Selbsthilfe macht Mut und gibt Selbstvertrauen

Das Engagement in unseren Selbsthilfegruppen trägt dazu bei, dass Menschen ihr Leben so weit wie möglich selbstbestimmt gestalten, eigene Fähigkeiten und Ressourcen bestmöglich nutzen und damit ihre Erkrankung oder Behinderung besser bewältigen können. Dieses ist ungeheuer wichtig – für den einzelnen Betroffenen, aber auch für unsere Gesellschaft insgesamt.

Selbsthilfe schlägt somit eine Brücke zwischen individueller und sozialer Verantwortung. 

 

In Balance leben. Eine Gruppe setzte sich inhaltlich mit den Themen gelingende Kommunikation und Angst auseinander.

Die zweite Gruppe versuchte den Satz „Selbsthilfe ist dann, wenn du das Wort ergreifst, was dir zuvor im Halse stecken blieb“ mit Leben zu erfüllen. Den Themenschwerpunkt bildeten hier die Begriffe Aufmerksamkeit und Achtsamkeit. Anhand verschiedenster Beispiele haben wir diese Begriffe für uns erschlossen. Ernst und auch spielerisch, je nach Gusto der Teilnehmer, im Rahmen von Rollenspielen.    

Wie die durchweg positiven Rückmeldungen zeigten, haben wir gemeinsam angepackt und unser Ziel erreicht.

 

Finanziert wurde dieses Seminar u.a. aus Eigenmitteln des SLN, einer Eigenbeteiligung der TeilnehmerInnen und Projektfördermitteln der Gesetzlichen Krankenkassen. Eingebunden wurden Mittel der IKK classic und aufgrund der Vielzahl der TeilnehmerInnen auch Fördermittel der SECURVITA BKK. Wir bedanken uns für die Unterstützung.

Das Sommerfest im Haus der Ruhe am 12.06.2016 war nicht nur für unseren Landesverband wieder ein großer Erfolg, sondern auch für alle Besucher. Viele Gespräche über das Thema Schlaganfall und die damit verbundenen Folgen wurden geführt. Eine kleine Änderung im Ablauf, unser grußes rotes Faltzelt blieb verpackt auf dem Hänger und wir bekamen einen vorbereiteten Stand im Eingangsbereich zugewiesen, erwies sich als Glücksgriff, da so unser Equipment komplett trocken blieb.

 

Das Gruppensprechertreffen der Stiftung Deutsche Schlaganfall Hilfe in Bielefeld am 01.06.2016 fand aus meiner Sicht in sehr gut für diesen Zweck geeigneten Räumlichkeiten statt. Auch die Verpflegung war gut, was aber noch viel wichtiger ist: Es beteiligten sich ausnahmslos alle Anwesenden an den Diskussionen zu den angesprochenen Selbsthilfe-themen. Eine sehr gelungene Veranstaltung auf welcher ich wieder wichtige Erkenntnisse für unsere Verbandsarbeit erhielt.            U.Weber 

30.Selbsthilfetag Hannover am 21.Mai 2016
unser Infostand war gut besucht!
der Standaufbau ist abgeschlossen
Ursprung dieses Bildes: KIBIS-Archiv

Eine sehr interessante öffentlichen Veranstaltung hatte die Aller-Weser-Klinik, das Krankenhaus Verden, am Sonntag, dem 29.05.16 organisiert. Während der Gesundheitsmesse in der Zeit von 11–17Uhr waren alle Menschen herzlich eingeladen den zahlreichen Vorträgen zu lauchen und sich zu informieren.

 

Das 25 jährige Jubiläum des Landesselbsthilfeverbandes Schlaganfall- und Aphasiebetroffener und gleichartig Behinderter Berlin e.V. am 26.05.2016 war eine gelungene Veranstaltung mit vielen informativen Beiträgen. Für unseren SLN-Vorstand habe ich die Gelegenheit genützt unseren Berlinbesuch im September vorzubereiten.

 

Gesundheit geht jeden etwas an!

Ob jung oder alt, Gesundheit ist nicht nur Schicksal, sondern aktiv gestaltbar!

 

Selbsthilfegruppen sind wichtige Informations- und Kompetenz-träger im Gesundheitswesen. Sie sind als "vierte Säule" des Gesundheitswesens anerkannt und aus diesem nicht mehr wegzudenken.

 

Wir als Verband freuen uns sehr, dass bereits vor 25 Jahren Menschen in Berlin die Idee hatten Kompetenz im Gesundheits-wesen, hier speziell für den Bereich der Schlaganfall- und Aphasiebetroffenen, zu bündeln und einen Landesselbsthilfe-verband gründeten.

 

Zum 25 jährigen Jubiläum (Festveranstaltung am Donnerstag, dem 26.Mai 2016) gratulierten wir dem Landesselbsthilfever-band Schlaganfall- und Aphasiebetroffener und gleichartig Behinderter Berlin e.V. recht herzlich.  

  

 

eingestellt am 19.03.2016 We

zu Beginn des vierten Veranstaltungstages im International Neuroscience Institute

 

Wir als Schlaganfall Landesverband Niedersachsen beteiligten uns an der internationalen Woche des Gehirns im INI Hannover und haben die Gelegenheit genutzt mit Besuchern und Vertretern des Forum Gehirn e.V. ins Gespräch zu kommen!

 

Während der brainWEEK ergaben sich interessante Gespräche   mit Menschen, welche entweder selbst von einer erworbenen Hirnschädigung betroffen sind oder aber als Angehörige eines Betroffenen viel Einsatz zeigen. 

 

 

vor Beginn des Vortrages von Ullrich Weber: Schlaganfall - so gehen wir damit um

eingestellt am 16.03.2016 We

Gerade eben aus Hamburg von einem, aus Sicht des Schlaganfall Landesverbandes Niedersachsen, sehr erfolgreichen Austausch-treffen zurück, setzt sich unsere ehrenamtliche Tätigkeit in dieser Woche mit der brainWEEK in Hannover fort.

 

In Hamburg bzw. Schleswig Holstein haben wir vom 13.03. bis zum 15.03.2016 sehr interessante Gespräche mit Vertretern verschiedener Schlaganfall Selbsthilfegruppen und Patientenvertretungen geführt. Hierbei stellten sich teilweise große Unterschiede in der Verbandsarbeit heraus. So ist der Vorstand des Schlaganfall Landesverbandes Nds. e.V. ausschließlich mit Ehrenamtlichen besetzt und finanziert sich i.W. über die im Sozialgesetzbuch V festgeschriebene Selbsthilfeförderung der Gesetzlichen Krankenkassen. Auch auf die Beschäftigung eines Geschäfts-führers / einer Geschäftsführerin wird aufgrund zu geringer Mittel und auch dem Anspruch an uns selbst, dass es sich bei Selbsthilfearbeit um ein niederschwelliges Angebot, abgesetzt von professionellen, sehr wohl aber um unverzichtbare Aufgabe handelt, verzichtet. Unsere Gespräche in der Albertinen-Akademie in Hamburg haben grundsätzliche Unterschiede und wesentliche Abweichungen in der Gestaltung der eigentlichen Selbst-hilfearbeit aufgezeigt. In Niedersachsen übernehmen die Selbsthilfe-gruppen vor Ort die Betreuung und Beratung hilfesuchender Patienten oder deren Angehöriger. Der SLN vertritt die Interessen von erworbenen Hirnschädigungen Betroffener nach außen und tritt als Ansprechpartner und Vermittler auf.

 

Schlaganfall 

Landesverband

Niedersachsen e.V.

 

Worin sehen wir unsere Aufgabe und warum sehen wir uns als Verband als wichtigen Unterstützer der Selbsthilfe, ganz speziell der Schlaganfall-Selbsthilfegruppen?

 

Der Schlaganfall Landesverband Niedersachsen e.V. (SLN) ist ein sozialer Zusammenschluss Schlaganfall-Betroffener und Angehöriger, sowie gleichartig Behinderter auf gemeinnütziger Grundlage. Er ist eine demo-kratische und solidarische Selbsthilfeorganisation von und für den genannten Personenkreis.

Zweck des SLN ist die Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege. Somit wird ein Beitrag zur Gesundheitsförderung, zur Prävention des Schlaganfalls und zur Rehabilitation Betroffener geleistet.

Unser Landesverband verfolgt ausschließlich gemeinnützige und mildtätige Zwecke und ist selbstlos tätig.

Des Weiteren ist der SLN  weder konfessionell noch parteipolitisch gebunden.

Wir bemühen uns durch strukturierte Arbeit die Qualität der Selbsthilfe im Interesse aller Betroffenen und Angehörigen zu verbessern.

Auch hier gilt unser Gemeinschaftsmotto: "Gemeinsam geht's leichter"

 

Innen- und Außenwirkung von Selbsthilfegruppen und Verbänden

Während der Gruppensitzungen finden die Aktivitäten statt, die nach innen gerichtet sind und auf die Teilnehmer abzielen. Die Gleichbetroffen-heit und das daraus resultierende Verständnis untereinander, gibt den Betroffenen Halt, Unterstützung und Kraft und bereitet den Weg aus der Isolation.

In einigen Gruppen findet man oft richtige "Profis", da das Wissen der Mitglieder über das jeweilige Krankheitsbild mittlerweile weit über das eines Laien hinaus geht.

 

Selbsthilfegruppen sind gute Informations- und Kompetenzträger im Gesundheitswesen.  Sie sind als "vierte Säule" des Gesundheitswesens anerkannt und aus diesem nicht mehr wegzudenken. Oft plant die politische Seite mit der Selbsthilfe und versucht sie zu instrumentalisieren und somit eine mehr professionalisierte Einbindung zu erreichen. Wir weisen immer wieder darauf hin, dass wir uns nicht als Dienstleister sehen, sondern als Ergänzung zum professionellen Angebot von Ärzten und Therapeuten.

     

Je mehr man in der Gruppe gelernt hat sich mit seinem Problem ausein-ander zu setzen, desto leichter fällt es, sich auch im alltäglichen Umfeld mitzuteilen. Familienmitglieder, Freunde und Bekannte können so erheblich entlastet werden.

Selbsthilfegruppen suchen vor Ort den direkten Kontakt zu Printmedien und Verwaltungen, um auf Defizite hinzuweisen.

Durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit werden somit breite Bevölkerungs-gruppen über Krankheiten und soziale Lebenslagen informiert.

Ziel ist es präventiv zu wirken und eine bessere Versorgung zu gewähr-leisten.

Diese Kontakte versuchen wir auf Landesebene herzustellen und haben damit bereits sehr gute Erfahrungen gemacht. Auch uns geht es in erster Linie darum, mit zuständigen Institutionen und Fachleuten zu reden, um deren Dienstleistungen zum Wohle Betroffener zu verbessern.

 

An Menschen, die von einer Krankheit betroffen sind, stellt das Leben außergewöhnliche Herausforderungen.

 

Manche Menschen nehmen diese Herausforderungen mutig an und bewältigen sie mit viel Kraft. Einige engagieren sich nicht nur für sich selbst, sondern schließen sich mit anderen Betroffenen zusammen, geben Rat und Hilfestellung, entwickeln pfiffige und kreative Ideen  und machen so das Leben für sich und andere ein Stück leichter.

 

Mit großem Einsatz engagieren sich Betroffene und oft auch Angehörige, um sich und anderen den Umgang mit einer meist chronischen Erkrankung zu erleichtern. Selbsthilfe demonstriert damit besonders überzeugend die Kompetenz der Betroffenen und die Solidarität untereinander.

 

Wir, die Engagierten in der Selbsthilfe werden getreu der afrikanischen Weisheit „Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können sie das Gesicht der Welt verändern“  weiterhin unsere Arbeit im Rahmen bürger-schaftlichen Engagements einbringen, aber wir werden auch nicht müde Missstände anzuprangern und deren Abstellung einzufordern. Uns gibt es immer wieder Hoffnung und ganz viel Kraft, wenn wir feststellen mit welchem Eifer und Elan sich z.B. auch Mobilitätseingeschränkte einbringen und damit Wege aufzeigen mit ihrem jeweiligen Schicksal besser umgehen zu lernen.

 

Selbsthilfe macht Mut und gibt Selbstvertrauen

 

Unsere Einladung geht an alle Menschen mitzutun. In vielen Fällen wird das in der eigenen Gruppe bereits gemacht, aber es gibt Bereiche und Institutionen, an die kommen Einzelpersonen oder örtliche Selbsthilfegruppen gar nicht heran. Darum haben wir mit unserem Schlaganfall Landesverband ein Hilfsnetz im Gemeinwesen gebildet.     Wir haben eine Brücke gebaut und laden herzlich ein, diese zu betreten. 

Wir leisten somit gemeinsam einen erheblichen Beitrag zur Bewältigung persönlicher Probleme, zu sozialer Integration und zu gesellschaftlicher Teilhabe.

 

Das Engagement in einer Selbsthilfegruppe trägt dazu bei, dass Menschen ihr Leben so weit wie möglich selbstbestimmt gestalten, eigene Fähig-keiten und Ressourcen bestmöglich nutzen und damit ihre Erkrankung oder Behinderung besser bewältigen können. Dies ist ungeheuer wichtig für den einzelnen Betroffenen, aber auch für unsere Gesellschaft.

 

Mit unserem Angebot zur Erreichung selbstgesteckter Ziele setzen wir uns bewusst von der Arbeit professioneller Institutionen und Beratungsein-richtungen ab. Wir möchten die Bedeutung von Selbsthilfegruppen für das Soziale im Gemeinwesen herausstellen.

 

Selbsthilfe schlägt somit eine Brücke zwischen individueller und sozialer Verantwortung.

 

Jeder kann helfen

 

Helfen auch Sie mit,

den Wert des Selbsthilfegedankens zu verbreiten.

 

Werben Sie in Ihrem Wirkungskreis für unsere wichtige Arbeit an und mit den Menschen.

 

Sie kennen bestimmt auch Mitmenschen, denen es schlecht geht, die Sorgen, Ängste und Probleme haben. Sie können Betroffene ermutigen, die Chancen einer Selbsthilfegruppe kennenzulernen.

 

Ullrich Weber

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wichtige INFO:

Die aktuelle CORONA-Pandemie ist der Grund dafür, dass sämtliche Aktivitäten mit physischen Kontakten weitestgehend unterbleiben müssen. Wir als Schlaganfallbetroffene denken zukunftsorientiert, wissen wir aus eigener Erfahrung doch, dass sich Therapieerfolge oftmals erst nach langer Zeit und vielen Mühen einstellen. Dieses Wissen ist auch ein Grund dafür über die Beschaffung eines eigenen "Wunscherfüllerbusses" nachzudenken.     

 

Sämtliche öffentliche Veranstaltungen unseres Landesverban-des sind  vorerst bis zum 10.Januar 2021 abgesagt!  

Unter den Rufnummern  0 51 36   8 27 27 oder 01 73   8 04 00 35 beraten wir telefonisch.

 

Hold your head up high
and don't be afraid

Quelle: LyricFindSongwriter: Oscar Hammerstein II / Richard Rodgers,

Songtext von You’ll Never Walk Alone © Concord Music Publishing LLC

frei übersetzt:

Kopf hoch und hab' keine Angst

 

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