Wichtige Mitteilung des Schlaganfall Landesverbandes Niedersachsen:

 

Die Aktivitäten unseres Verbandes in der und unter Beteiligung der Öffentlichkeit sind bis zum Dienstag, dem 16. Juni 2020 ausgesetzt. 

Mobilitätsseminar Bredbeck,

unsere erste Aktivität nach längerer Pause

 

In der Zeit vom 17. bis 19. Juni findet, wenn sich durch Neuregelungen in der Niedersächsischen Landesverord-nung am 10. Juni keine Änderungen ergeben, unser Seminar zur Stärkung der Alltagskompetenz statt. Nach heutigem Stand (26.05.2020 - Aussage der Hotline der Landesregierung) dürfen wir die Veranstaltung unter Einhaltung besonderer Hygienemaßnahmen durchführen.

 

Ausgestattet mit einem neuen Hygienekonzept darf der Seminar- und Übernachtungsbetrieb in der HVHS wieder starten.

 

In allen Räumen und in allen Seminaren muss ein Sicherheitsabstand von 1,5m eingehalten werden.          Die Mahlzeiten sind vom Selbstbedienungs-Buffet auf Essensausgabe umgestellt. Und natürlich wurden auch Möglichkeiten zur Händedesinfektion und zahlreiche Abstandsmarkierungen nachgerüstet.

 

Wir freuen uns darauf, euch trotz dieser Einschränkungen und Vorgaben, nach langer Pause wieder zu sehen und erwarten ein tolles und informatives Seminar.

 

PS bedenkt bitte die latente Gefahr durch das Virus und sorgt für euch und andere vor. Beachtet strikt alle Hygienemaßnahmen, haltet Abstand und verzichtet auf körperliche Nähe. Wir werden dennoch ein schönes Seminar miteinander erleben!

 

 

Wir sehen uns am 17. Juni in der Bildungsstätte Bredbeck

Heimvolkshochschule des Landkreises Osterholz
An der Wassermühle 30
27711 Osterholz-Scharmbeck

Die Frage kommt immer mal wieder in Gesprächen auf, wenn auch nicht an erster Stelle und drängend, aber sie ist doch präsent:

 

Wann geht es weiter? Wann können die Mitglieder unserer Selbsthilfegruppen wieder zusammen-kommen? Die ganz Ungeduldigen fügen noch an, wann ist das alles vorbei?

 

An dieser Stelle wird es nun richtig schwierig mit einer Antwort. So wie vorher wird es nie wieder sein. Wir werden mit diesem Virus, egal ob er nun Covid-19 -20 oder -21 heißt, oder wo-möglich einer ganz anderen globalen Bedrohung, leben müssen und wir werden uns letztlich damit arrangieren (einrichten).

 

Ein Punkt ist, dass wir uns auf Dauer darauf einstellen müssen, Hygieneregeln konsequent zu befolgen und vielleicht erreichen wir in der Folge der Pandemie dann Dinge, die uns schon immer wichtig waren, bislang aber aufgrund anderer Gewichtung von den Entscheidungsträgern immer wieder zurückgestellt wurden. 

Als Beispiel hierfür möchte ich Desinfektionsmittelbehälter innerhalb der Toilettenräume benennen. Diese gehören, wie auch Behältnisse zur Entsorgung von Einmal-Handtüchern immer auf den Flur, solange die Tür des Waschraumes/Vorraumes nicht berührungslos zu öffnen ist. In der Umsetzung eine Kleinigkeit über welche jetzt nachgedacht wird. 

 

Wir, der Vorstand des Schlaganfall Landesverbandes Niedersach-sen, haben unmittelbar, nach der Bekanntgabe der WHO (World Health Organization/Welt-Gesundheits-Organisation) am 08./09. März 2020, es handele sich um eine Pandemie, reagiert und mit sofortiger Wirkung alle öffentlichen Aktivitäten vorübergehend eingestellt.

Davon betroffen war u. a. ein geplantes Seminar in der Jugend-herberge Magdeburg zum Thema Depression nach Schlaganfall.  

Im Wesentlichen sollte es dabei um die Verbesserung der Selbst-wahrnehmung, des Selbstbewusstseins und der Sozialkompetenz von Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen gehen. Fast jeder von uns kennt sie, die Depression. Jeder ist anders damit umgegangen.

Hier im wahrsten Sinne des Wortes Begegnungsstrategien zu entwickeln und Wege aufzuzeigen möchten wir helfen, damit es in der Folge zu mehr Eigenständigkeit im Alltag, zu mehr Selbst-zufriedenheit und somit zur Entlastung der Angehörigen kommt.

 

Zufriedenheit können wir alle gut gebrauchen - schaffen wir sie uns!

 

Unser Seminar sollte theoretische und praktische Verhaltens- und Umgangsanleitungen in kritischen Situationen beinhalten. Eine Geste, ein Wort, ein Blick - was von Nichtbetroffenen oft als Nichtigkeit angesehen wird, hat für Betroffene einen ganz anderen Wert, eine viel höhere Wertigkeit.

Dabei stand für uns immer das Ereignis Schlaganfall im Vorder-grund der Betrachtung.

 

Nun, hervorgerufen durch ein Virus, ist all unseren Mitmenschen Ähnliches widerfahren: Eine plötzliche Veränderung hat alles auf den Kopf gestellt. Den Betroffenen zuerst, in unmittelbarer Folge auch sein ebenfalls stark in Mitleid gezogenes Umfeld.

 

Wir, mit unseren langjährigen Erfahrungen mit einer chronischen Erkrankung wissen, dass der Austausch mit Gleichbetroffenen vieles bewirken und uns positiv beeinflussen kann, oftmals hilft.  

Millionen anderer müssen diesen Weg noch gehen und eine Situation akzeptieren, die Ihnen bislang unbekannt, ja unvorstell-bar war und welche sich als unumkehrbar darstellt.

 

Nun zur Ausgangsfrage.

Wir werden auch weiterhin verantwortungsbewusst die Entwicklung beobachten, sie gründlich nach bestem Wissen und Gewissen bewerten und bedacht entscheiden. Manches wird kurz- oder mittelfristig wieder möglich sein. Sobald neue Erkenntnisse vorliegen werden wir an dieser Stelle darüber berichten. Augenblicklich bleibt es dabei, dass sämtliche öffentliche Aktivitäten des SLN bis zum 01.Juni 2020 ruhen.

DANKE   liebe Spender/innen

Als Vorsitzender des Schlaganfall Landesverbandes Niedersachsen e.V. möchte ich mich, auch im Namen unserer Mitglieder, ganz herzlich für die von Ihnen/euch gespendeten Mund-Nasen-Schutze bedanken. Wir haben diese größtenteils bereits weitergegeben und durchweg positive Rückmeldungen erhalten.

Großes persönliches Engagement hilft an dieser Stelle wirkungs-voll, die Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen.

   mein Dank geht insbesondere                                   nach Aderstedt,                                                          nach Bad Gandersheim,                                           nach Dresden,                                                         nach Hannover,                                                       nach Langenhagen,                                                 nach Obernkirchen,                                                 nach Osterkappeln,                                                nach Reinbek,                                                        nach Sankt Andreasberg,                                        nach Sibbesse-Wrisberholzen,                                  nach Sinsheim und                                                  nach Unterspiesheim                                  

Der den Masken beigefügte Brief an unsere Mitglieder endete mit dem Hinweis:

Der beste Schutz ist  zurzeit: Bleiben Sie zu Hause und vermeiden Sie unnötige Sozialkontakte!

Bleibt bei euch im wahrsten Sinne des Wortes, geht euren Weg, vergesst dabei aber keinesfalls eure Nachbarn. Ein Gespräch am Gartenzaun muss augenblicklich ausreichen und das gemeinsame Grillen ersetzen. Gemeinsam schaffen wir das! 

Auszug der Webside, über welche wir unsere Masken erhielten:

Der Corona-Virus wird durch eine Tröpfcheninfektion übertragen. Das vorsorgliche Tragen einer Mund-Nasen-BNedeckung kann massiv dazu beitragen, die Übertragung von Mensch zu Mensch zu verlangsamen (Quelle: Robert-Koch-Institut). Je mehr Menschen also eine "Maske" tragen, desto mehr Menschen sind geschützt!....Zusammen schaffen wir das - ganz nach dem Motto "Ich schütze dich, du schützt mich". ... tatkräftig und ehrenamtlich wurden bereits mehrere Tausend Masken genäht - hier zeigt sich, wie viel wir gemeinsam erreichen können.

 

Bitte unbedingt beachten

  • Ein selbstgenähter Behelfs-Mundschutz ist kein Schutz vor Ansteckung! Er kann aber dabei helfen, Viren nicht weiter zu verbreiten
  • Selbstgenähte Behelfs-Mundschutz-Masken sollten mindestens einmal am Tag gewaschen werden

- was wir im ersten Halbjahr 2020 geplant hatten gemeinsam anzupacken und zu gestalten finden Sie hier

neues Mitgliederinfo in Vorbereitung: 

Die unsichtbaren Folgen eines Schlaganfalls

Das vorstehend genannte Thema wurde lange Zeit einfach übergangen.

 

In diesem Jahr nun, hat die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe dieses Thema aufgegriffen und             dem Tag gegen den Schlaganfall als Motto gegeben.

"Ich spüre was, was du nicht siehst..." hieß es und eben dazu möchten wir um eure/Ihre Unterstützung bitten.

 

Wie jede Selbsthilfegruppe leben auch Broschüren vom Mittun einzelner Personen. Hierzu möchte ich auffordern.

 

Es geht dabei um eure/Ihre Geschichten über Einschrän-kungen die nicht so offensichtlich sind wie eine Lähmung oder auch euer/Ihr Umgang mit Situationen, in welchen sehr schnell die persönliche Belastungsgrenze erreicht sind.

 

Wir werden nicht jede Geschichte drucken können, werden sie aber, mit dem Einverständnis des jeweiligen Autors/der Autorin, in einer neu einzurichtenden Rubrik MEIN ERLEBEN auf unserer Homepage veröffentlichen. Solltet ihr/sollten Sie Schwierigkeiten bei der Verschriftlichung der Gedanken/Erlebnisse/Gefühle haben, dann meldet euch/melden Sie sich bitte telefonisch oder ganz kurz per E-Mail. Wir werden dann gemeinsam einen gangbaren Weg finden.

 

Dieses Projekt fördert die DAK Gesundheit. Vielen Dank!  

 

 

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Dann setzen Sie sich gern mit uns in Verbindung.

Bitte nutzen Sie den Kontaktbutton oben.

Wir freuen uns auf Ihre Mitteilung. 

Achtung!!! 

Es soll wieder losgehen. Geplant ist, in der Zeit vom 17. bis 19. Juni, unser Mobilitätsseminar in der HVHS Bredbeck stattfinden zu lassen.                Anmeldungen bitte telefonisch unter

01 75   3 38 02 73 oder über den Kon-taktbutton per E-Mail.

 

 

 

Hold your head up high
and don't be afraid

Quelle: LyricFindSongwriter: Oscar Hammerstein II / Richard Rodgers,

Songtext von You’ll Never Walk Alone © Concord Music Publishing LLC

frei übersetzt:

Kopf hoch und hab' keine Angst

 

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