In der Zeit vom 17. bis 19. Juni fand in der HVHS Bredbeck  unser Mobilitätsseminar statt. 

 

Die sehr gut angenomme-ne Veranstaltung wurde unter strenger Beachtung sämtlicher Hygieneschutzregeln durchgeführt und ist von den Teilnehmenden durchweg als voller Erfolg gewertet worden.

An dieser Stelle nochmals DANKE an alle Mitwirkenden, die sich sehr diszipliniert verhalten und zum Gelingen beigetragen haben.

 

Gern geben wir unsere durchweg positiven Erfahrungen mit der Durchführung des Seminars weiter.  Bitte nutzen Sie für diesbezügliche Fragen den Kontaktbutton.

 

Mobilitätsseminar Bredbeck,

unsere erste Aktivität nach längerer Pause

Unsicherheit, Bedenken, Bauch- schmerzen, kann das klappen?

Wir haben eine gemeinsame Antwort:

JA,                                                 es geht                                               und zwar GUT

 In der Zeit vom 17. bis 19. Juni fand, unser Seminar zur Stärkung der Alltagskompetenz, gefördert durch die BARMER, statt. Unter Einhaltung besonderer Hygienemaßnahmen konnten und durften wir unser geplantes Seminar durchführen. 

 

  Unsicherheit war im Vorfeld vorhanden, aber von allen Teilneh-menden wurden die erarbeiteten Hygienekonzepte der HVHS (Heimvolkshochschule) und des SLN strikt befolgt.

 

  In allen Räumen und in allen Seminaren musste, solange man sich bewegte eine geeignete Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Zahlreiche Möglichkeiten zur Händedesinfektion standen zur Verfügung und Abstandsmarkierungen halfen dabei den Sicherheitsabstand von 1,50 Meter jederzeit einzuhalten. Die Küche hatte ihr sehr schmackhaftes Essen von Selbstbedienungs-Buffet auf Essensausgabe umgestellt. Diese Regelung funktionier-te sehr gut und wurde von nettem Personal umgesetzt.                  Das Küchenpersonal verdiente sich ein Sonderlob, ebenso das gesamte HVHS-Personal, welches immer, unter der Mund-Nasen-Bedeckung freundlich lächelnd, unterstützend zur Verfügung stand. Wir fühlten uns durchweg wohl!

 

  Die Freude war bei vielen Teilnehmenden groß, als es hieß, das Mobilitätsseminar fände statt. Vorbehalte gab es natürlich auch, Bedenkenträger , wie auch ich, wogen Vor- und mögliche Nachteile sorgfältig ab und waren am Ende der drei Tage erfreut, dass wir alle gemeinsam ein tolles und informatives Seminar nach einer längeren, erzwungenen und zu Recht eingelegten Pause erleben durften.

 

  Hinweise meinerseits wie: „…bedenkt bitte die latente Gefahr durch das Virus und sorgt für euch und andere vor. Beachtet strikt alle Hygienemaßnahmen, haltet Abstand und verzichtet auf körperliche Nähe. …“ wurden durchweg von allen Teilnehmenden und Referenten beachtet. Die Arbeit in Kleingruppen zur Einhal-tung des Sicherheitsabstands und die jede dreiviertel Stunde eingelegten Lüftungspausen sorgten dafür, dass wir eine neue, ich möchte es eine entschleunigte Seminarkultur nennen, erlebten.

 

  Die Vermittlung themenrelevanter Inhalte, viele Gespräche, Diskussionsbeiträge und eine Vielzahl sehr interessanter Beiträge externer Referenten trugen dazu bei, alle Teilnehmenden “abzuholen und mitzunehmen“. Mein Dank gilt somit auch euch. Wie unsere Abschlussrunden zeigten habt ihr mitgeholfen ein stimmiges Konzept geschickt umzusetzen und Informationen zu transportieren, ohne dabei die besonders herausfordernde Situation durch Corona aus dem Blickfeld zu verlieren. 

Aufgrund des leicht abfallenden Geländes war es leider nicht allen Teilnehmenden möglich, diesen "Fototermin" gefahrlos wahrzunehmen

  Die Ergebnisse der Abschlussrunde bezüglich der Durchführung angesichts der Corona-Pandemie fasse ich durch zitieren einiger Wortbeiträge zusammen: „ …ich hatte Bedenken und bin jetzt vom guten Ablauf überrascht.“  „ … besonders gefallen hat mir die Konsequenz mit der die Einschränkungen von den Referenten durchgesetzt wurden.“ „ … ich hatte vorher große Bedenken, doch jetzt weiß ich, Leben kann wieder beginnen.“ „ …geht das gut? Jetzt bin ich froh gekommen zu sein.“ „ … lange war fraglich, ob das Seminar stattfinden konnte. Die Vorsicht hat sich ausgezahlt.“

 

   Nun noch eine kleine Geschichte, die gut in den Kontext eines in vertrauter Umgebung und mit vielen netten Menschen stattfin-denden Seminars passt, welche sich am letzten Seminartag nach der Verteilung der Teilnahmebescheinigungen zutrug. Eine Teil-nehmerin bemängelte, dass auf der Bescheinigung nur zwanzig Seminarstunden bescheinigt wurden. Sie “verlangte“ den Nachtrag von mindestens zehn Überstunden, die sie an diesen drei spannenden Tagen durch die so wichtigen “Tischgespräche“ geleistet habe. 

 

 

 

Mobilität, ein Thema der Selbsthilfe?

Ja, denn nur wer selbst etwas tut, kann Veränderungen erreichen.

 

Welche Bedeutung hat Mobilität für mich? Eine Große! Mobilität ist für ein selbstbestimmtes und würdevolles Leben unerlässlich.

 

Mobilität heißt Beweglichkeit und das Wortteil mobil bedeutet ugs. wohlauf. Mit zunehmendem Alter erhält die Mobilität eine immer größere Bedeutung.

 

 Alle möchten selbstbestimmt und ausgestattet mit einem gesunden Selbstbewusstsein am öffentlichen Leben teilnehmen und diese Teilnahme möglichst lange bewahren.

 

Bleiben Sie mobil durch zu Fuß gehen, Fahrrad fahren, ÖPNV- oder Taxi Nutzung und wenn es Ihnen möglich ist durch die verantwortungsvolle Nutzung des eigenen Kraftfahrzeuges. Hierbei zahlt sich langjährige Erfahrung aus, dennoch sollte diese nicht überbewertet werden, denn nachlassende Fähigkeiten beeinträchtigen das Verhalten.

 

Im fortschreitenden Alter verlaufen Veränderungs-prozesse meist schleichend und unregelmäßig.

 

Nachfolgend einige typische Merkmale, von denen jeder Mensch früher oder später betroffen ist:

 

  • abnehmende Sehfähigkeit
  • zunehmende Blendempfindlichkeit
  • längere Anpassungsdauer
  • nachlassende Reaktionsgeschwindigkeit
  • eingeschränktes Orientierungsvermögen
  • eingeschränkte Beweglichkeit

 

 

Wobei wird es kritisch?

 

Im normalen Alltag sind das oft nur Kleinigkeiten, die sich kaum auswirken. Doch im Straßenverkehr können dadurch kritische Situationen entstehen. 

Etwa bei komplizierten Vorfahrtsregelungen an großen Kreuzungen oder bei unübersichtlichen Verkehrs-situationen in unbekannter Umgebung.

 

 

Bitte denken Sie an Ihre Verantwortung

 

sich selbst und Anderen gegenüber

 

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wichtige INFO:

Die aktuelle CORONA-Pandemie ist der Grund dafür, dass sämtliche Aktivitäten mit physischen Kontakten weitestgehend unterbleiben müssen. Wir als Schlaganfallbetroffene denken zukunftsorientiert, wissen wir aus eigener Erfahrung doch, dass sich Therapieerfolge oftmals erst nach langer Zeit und vielen Mühen einstellen. Dieses Wissen ist auch ein Grund dafür über die Beschaffung eines eigenen "Wunscherfüllerbusses" nachzudenken.     

 

Sämtliche öffentliche Veranstaltungen unseres Landesverban-des sind  vorerst bis zum 10.Januar 2021 abgesagt!  

Unter den Rufnummern  0 51 36   8 27 27 oder 01 73   8 04 00 35 beraten wir telefonisch.

 

Hold your head up high
and don't be afraid

Quelle: LyricFindSongwriter: Oscar Hammerstein II / Richard Rodgers,

Songtext von You’ll Never Walk Alone © Concord Music Publishing LLC

frei übersetzt:

Kopf hoch und hab' keine Angst

 

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